Der Zahn im Dialog

   

hier eingestellt: 12.6.2010

Vortrag Kongress Constanta/Rumänien 05/09

Der Zahn im Dialog

Zunächst bedeutet Dialog ein Gespräch unter mindestens zwei Partnern. Somit wäre da die Diskussion, das Gespräch, der Austausch von Meinungen, Ansichten usw....
Übertragen wir dies auf den Zahn, bedeutet dies, daß zwischen Zahn und dem restlichen Umfeld eine Austausch stattfindet. Zunächst ist damit nichts über die Qualität und die Quantität diese Austausches gesagt. Lediglich das Factum ist bezeichnet. Nun muß man sowohl die Qualität, wie auch die Quantität dieses Austausches näher betrachten.
Qualität:
Hierhin gehört einerseits der Weg diese Austauschens und wie dieser Austausch stattfindet. Anatomische Substrate, wie Gefäße, Muskelketten oder einfach Gewebsstrukturen sind nicht bekannt, jedenfalls bisher nicht bekannt. Also müssen sich diese Austauschstrukturen in einem anderen Medium abspielen. Hier kommen also nur noch immaterielle Informationswege in Frage. Diese können elektrischer, energetischer, magnetischer Struktur sein. Im weitesten Sinne zählen sie unter die Elektronik.

Diese Wege sind zum größten Teil in der derzeitigen Universitäts-Medizin nicht meßbar.
Im Bereich der Naturheilkunde sind mit bioelektronischen Meßmethodiken die Effekte der Zusammenhänge zwischen Zähnen und Körper meßbar. Allerdings sind die Wege auch noch nicht zu 100% geklärt. Man geht zum Beispiel davon aus, daß es Strukturen im Körper gibt, die ein besonderes elektrisches, allerdings verlustfreies Leitwertverhalten zeigen. Dies wird den Akupunkturbahnen zugeschrieben. Untersuchungen über die Weiter-Leitung von Lichtquanten über Akupunkturbahnen sind von Prof. Dr. Popp, Neuß/Düsseldorf beschrieben und wissenschaftlich erforscht worden.

Nun kommt man aber mit diesem Denkmodell schnell an die Grenze des Erklärbaren.
Es gibt (und wurde auch beschrieben) eine Versuchsanordnung, in der ein Medikament in den musculus glutaeus gespritzt wurde und in der gleichen Sekunde an einem Meßpunkt an der Hand das injizierte Mittel in seinem Frequenzspektrum mit einem Frequenzmeßgerät gemessen werden konnte. Dieser Übertragungsweg ist auf humoralen oder Leiterbahnen Systemen, wie den Nerven, in dieser Schnelligkeit nicht möglich. Hier wirken andere Mechanismen. In unsere Vorstellungswelt übersetzt hieße dies, daß mittels „Funkstrecken“ diese Distanzen überwunden werden.
Quantität:
Ich stelle mir dies so vor: Eine jede Zelle z.B. des Menschen, ist elektrisch gesehen, ein Dipol. Es bildet sich daher ein elektro-magnetisches Feld. Alle Zellen sind untereinander in diesem Frequenz-Feld-System untereinander verbunden, kommunizieren also miteinander. Wenn man nun noch die von Sheldrake beschriebenen und definierten morphogenetischen Felder in die Betrachtung miteinbezieht, dann dürfte klar sein, daß eine Zellkommunikation z.B. im menschlichen Körper allumfassend und immer gleichzeitig ist. Also es gehen keine Informationen verloren und alle Informationen sind jederzeit an jedem Ort verfügbar. Dies gilt für körpereigene, wie auch für körperfremde Informationen.

Erleben kann man dieses Phänomen mit körperfremden Informationen, deren Frequenzen, also keine Stofflichkeit, man mittels spezieller Magnetfelder und/oder Frequenzgeneratoren immateriell in ein Zellsystem applizieren kann. Deren Wirkung an/in der Körperzelle hat den gleichen sicht- und meßbaren Effekt, wie der Stoff, den ich z.B. per Tropfen oder Tablette oder Spritze in den Körper einbringe.

Was bedeutet dies nun für die Zahnmedizin? Jeder Stoff, den ich materiell in das kybernetische, mehrfach dimensionale Gebilde des Zellverbandes Mensch einbringe, hat sofort Kontakt zu allen Zellen und wirkt dementsprechend auch omnipotent. Die rein lokale Betrachtungsweise, wie sie in der Zahnmedizin derzeit immer noch praktiziert wird, ist falsch. Ein Implantat, eine Wurzelfüllung, um gleich die schlimmsten Übeltäter zu benennen, haben allergrößte Auswirkungen auf das gesamte System. Viele Therapieversager, viele Krankheiten sogenannter „unbekannter Genese“, viele mit heutigen Mitteln immer noch nicht therapierbaren Erkrankungen, haben einen schweren Ballast oder eine Zieladresse in der Ursachen-Erforschung im Zahn-, Mund- und Kiefergebiet.

Über 70% der internistischen Erkrankungen haben eine Beteiligung in eben diesem Gebiet. Oder glauben etwa die Implantologen, nachdem sie das Erscheinungsbild der Periimplantitis erkennen und zugeben mußten, daß die dortigen Keime nur am Ort des Geschehens festgebunden sind? Die DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie) gibt in einer Veröffentlichung zu, daß 25% aller Implantate durch Periimplantitis betroffen sind/verloren gehen und weitere nicht näher bezeichnete Prozente dauerhaft mit Periimplantitis zu tun haben. Deren Therapie-Empfehlung: Langdauernde Antibiotika-Gaben oder besser noch Biphosphonate. Letztere verursachen sogenannte „ Löcher“ im Kiefer, in die dann Implantate / Zähne einbrechen. Übrigens hat im letzten Jahr ein namhafter deutscher Professor auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden, ebenfalls die Einnahme von Biphosphonaten bei Parodontopathien empfohlen.Von den fatalen Nebenwirkungen einer solchen Therapie einmal ganz abgesehen, grenzt eine solche Therapie für mich an das Delikt schwerer Körperverletzung.

Noch eine Statistik: Seit Beginn der Implantations-Ära sind Entzündungen der Herzklappen und des Herzmuskels um mehr als 1000% gestiegen. Nur Zufall???
Die Endodontologen stehen dem in nichts nach. Viele Endodontie-Pasten und Endodontie-Füllungsmaterialien gibt es heute noch, die im Abbindeprozeß, Formaldehyd freisetzen und es dann auf dem humoralen Weg z.B. zur Nebenniere bringen und dort die Cortisonproduktion verändern, mit der Folge, daß z.B. bei Frauen die gynergenen Hormone in Mitleidenschaft gezogen werden und z.B. zur Unfruchtbarkeit führen können., wie es spanische Wissenschaftler u.a an den Universitäten in Madrid und Malaga beschrieben haben.

Oder wissen sie, daß Dentalgipsen, Formaldehyd gerade unterhalb der Deklarationsgrenzen beigemengt wird, um damit die sogenannte „Kantenfestigkeit“ zu erzeugen.

Was passiert also, wenn sie z.B. eine Kunststoffprothese auf einem solchen Gips fertigen. Dies ist vor allen Dingen dann schlimm, wenn sie vorher das Material ausgetestet haben und dieses schließlich einsetzen, das mit Formaldehyd „getränkt“ ist? Wenn dann Brennen der Schleimhäute des Mundes und/oder der Zunge entsteht, sie aber sicher sind, daß die das für gut befundene und getestete Material bestimmungsgemäß verarbeitet haben und trotzdem die Probleme beim Patienten entstehen? Wer von ihnen hat schon einmal daran gedacht, daß der Dental-Gips bei der Herstellung der Prothese der Verursacher sein kann? Über die Formaldehydproblematik im Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt des Körpers gibt es ja genügend alarmierende Forschungsberichte aus aller Welt. Ganz abgesehen von den Zahn-Organ-Beziehungen, die auf den Forscher und Arzt Dr. Reinhold Voll zurückgehen, haben alle Materialien, die in den Mund verbracht werden, immer eine ganzheitliche Wirkung auf jede Zelle des Körpers.

Die Erkenntnis, daß jede Zelle des Körpers nicht einzeln an z.B. das arterielle System angeschlossen ist und nur über einen Mittler erreicht wird, ist auch in der Schulmedizin bekannt. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, über das Matrix-System zu berichten. Dies wird im Laufe dieses Kongresses durch den Kollegen Dr. Bodo Köhler näher beleuchtet.

Was gibt uns die Universitäts-Medizin/-Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde als Arbeits- und Handwerkszeug an die Hand, um den Dialog-Gedanken in den verschiedensten Kompartimenten des Körpers zu verfolgen? Aus meiner Kenntnis kommt da nichts. Leider regiert in der Medizin immer noch das Symptomen Denken und Behandeln, also die reine Focussierung auf den Ort des Geschehens. Das Kausale Denken und Behandeln wäre richtiger, da man dann dem Symptom seine Existenz entziehe. Natürlich ist dieser Weg oftmals schwieriger, weiter und manchmal auch nicht direkt zu beschreiten. Mancher Umweg muß da schon einmal in Kauf genommen werden.

In Deutschland hat in letzter Zeit eine Diskussion begonnen, die sich mit Leitlinien in der Medizin/Zahnmedizin beschäftigt. Dies könnte eine fruchtbare Diskussion sein, wenn man nicht schon nach kurzer Beschäftigung mit diesen Leitlinien, sich folgendes herauskristallisiert. Gemeint ist eine Medizin, die wie ein Kochbuchbuch alles und jedes diktiert und keine Individualität zuläßt. So schreiben die Leitlinien vor, wie jeder einzelne Diagnostik- und Behandlungsschritt vorzunehmen ist. Er orientiert sich streng am Symptom und läßt es nicht zu, den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Dies ist nur dann möglich, wenn man den Weg komplett verläßt und einen ebenso komplett neuen Weg einschlägt.. Es wird alles nur nach Normen geregelt. Das Ergebnis kann sich dementsprechend nur eindimensional darstellen.

Versucht man dann etwas in die Tiefe zu gehen, was nicht erwünscht ist, stellt man Erstaunliches fest. Je nach Krankheitsbild glaubt man sich auf dem Beipackzettel eines Medikamentes wiederzufinden, oder in der durch die Post zugesendeten „wissenschafts-Werbung“ der Pharmafirmen. Spätestens hier muß einem normal denkenden Menschen klar werden, wer hinter den Begriffen und den Forderungen einer „Evidence based Medicine“ steht. Wird hier nicht nur die Medizin als ein aus der Erfahrung kommendes tradiertes Wissen und seine Anwendung beim und am Menschen geradezu pervertiert sondern man wird geradezu zu Handlangern der mafiösen Strukturen einer globalen Pharma-Industrie herabgewürdigt, wenn man diesen Leitlinien-Empfehlungen folge leistet.

Ist es sinnvoll, nur noch in Begriffen wie „state of the art“, evidenzbasierte Medizin zu denken und danach zu handeln? Schließlich bleibt dabei der Mensch auf der Strecke. Wir, die Ärzte/Zahmärzte, müssen uns dagegen stemmen und die Person, den Patienten mit Namen und Vornamen und nicht den Fall Nummer 13 von Zimmer 14, Karteinummer 4711 zu behandeln. Diese Besinnung auf das Wesentliche, den Menschen, sollte Ziel und Weg gleichzeitig sein, für den naturheilkundlichen Arzt/Zahnarzt. Eine solche Abgrenzung unter Ärzten/Zahnärzten würde ich tolerieren, allerdings mit dem Ziel, daß sich alle in den Heilberufen Tätigen, wieder dem Menschen zuwenden und eine Zuwendungsmedizin anbieten.
Unser Vorbild sollte der klassische griechische antike Arzt (?ατρ?ς) sein, der Priesterarzt,der
den Menschen in seiner Ganzheit erfaßt und behandelt hat. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich habe eine zehn Jahre dauernde Ausbildung im Sinne des Priesterarztes in den Jahren von 1984 bis 1994 gemacht, neben meiner damalig sehr großen und stark frequentierten Praxis. Dort habe ich gelernt, den Menschen in seinem Sein mehr und mehr kennen zu lernen und ihn und mich selbst im Einklang mit der göttlichen Natur zu betrachten und zu behandeln.

 
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