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Werner Becker
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Prof. Prof. h.c.
Dr. med. dent.
Tätigkeitsschwerpunkte:
naturheilkundliche Zahnmedizin
ganzheitliche Kieferorthopädie
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Werner Becker
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Niehler Damm 275
50735 Köln-Niehl

Tel.: 0221-20046864
Fax: 0221-9711255

Wichtiger Hinweis!

Scheuen Sie sich nicht, mit meiner Praxis und mir Kontakt aufzunehmen, viele Publikationen stören vielleicht, halten uns aber nicht davon ab, jeden Patienten mit seinen persönlichen Problemen ausführlich zu umsorgen.

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Publikationen

Wissenschaftliche Publikationen | Amalgam im Kieferknochen?? - eine Promotionsarbeit aus der Uni München- | Vortrag:Zähne ziehen in der Kieferorthopädie ? nicht immer sinnvoll? | Ausleitung und anschließende Regeneration,ein Diagnostik- und Therapiekonzept | Wurzelfüllungen ein Reizthema für die Naturheilkunde | Herde und Störfelder unter dentaler Beteiligung | Regulation des Mundraumes als Grundlage gesunder, ganzheitlicher Entwicklung. | Bioinformative Medizin/Magnetfelder in der Anwendung | Magnetfeldtherapien / Bioinformative Medizin | Gedanken zur Matrix des Zahnes | Honigprodukte in der Zahnheilkunde ? | Herde und Störfelder, eine historische Betrachtung | Herde und Störfelder in der Zahnheilkunde | Gedanken zum Gesundheitswesen | Der Zahn im Dialog | Vortrag : Die Kombination regulativer Therapien | Die Zähne beeinflussen den ganzen Körper |

   

Wissenschaftliche Publikationen

Im Folgenden können Sie Texte und Vorträge von mir nachlesen, die zu verschiedenen Themen der Naturheilkundlichen Zahnheilkunde und zu verschieden Zeiten in ebenfalls verschiedenen Orten verfasst bzw. gehalten wurden. Einige Texte beschäftigen sich auch nur am Rande mit der Zahnmedizin. Dies ist so zu verstehen, daß in der Ganzheitlichkeit der Medizin, die Zahnmedizin ein Spezialgebiet ist, welches aber ganz erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Körper hat. Ich vertrete die Ansicht, daß Zähne und Mundraum eine Zentralstelle für Krankheit und Gesundheit eines Menschen sind. Man bezeichnet dies als die Zahn-, Organ-Wechselbeziehungen. Alle einzelnen Fachdisziplinen der Medizin haben immer eine Valenz zu den Zähnen bzw. den Mundraum. So versteht es sich z.B. von selbst, daß m.E. eine orthopädische Behandlung, egal wo am Körper, ohne Hinzuziehung eines entsprechend ausgebildeten Zahnarztes auf Dauer nicht erfolgreich sein kann. Nur in einer ausgeglichenen Balance im Mundraum kann eine Statik der Wirbelsäule aufrecht erhalten und stabilisiert werden.

Auch ist aus der Forschung bekannt, daß über 70% aller internistischen Probleme/Krankheiten einen Bezug zum Mundraum und den Zähnen haben. Um so wichtiger ist es, daß ein neues "Zahnbewußtsein" in der Bevölkerung entsteht. Dies um so mehr, als im Bereich der Naturheilkunde "einige Pfeile mehr im Köcher" zu finden sind, als es in der Schulmedizin bekannt ist oder zugestanden wird.

Ein sinnvolles Miteinander der beiden Medizinrichtungen kann und könnte hier mehr erreichen, als ein Gegeneinander. In diesem Sinne möchte ich all meine Ausführungen verstanden wissen auch dann, wenn vielleicht hier und da einmal eine Polarisierung nicht zu vermeiden ist. In jedem Fall wird damit niemals ein Feindbild aufgebaut oder gar, daß ich damit jemanden verletzen möchte oder in seiner Ehre herabwürdigen will. 

Im Laufe der Zeit werde ich naturheilkundlich, erfahrungsheilkundliche Zahnmedizin aus den verschiedensten medizinischen Blickwinkeln in diesem Forum abhandeln.

Behandlungsmittel, die beschrieben werden, sind in der Mehrzahl aus meinem Erfahrungsschatz erwachsen und erprobt. Sie beanspruchen keineswegs den Absolutheitsgedanken. Wie immer gibt es "viele Wege die nach Rom füjhren".

Gern nehme ich auch Anregungen aus der Leserschaft entgegen.

 
 
   

Amalgam im Kieferknochen?? - eine Promotionsarbeit aus der Uni München-

 Hier eingestellt: 4.11.2013 

Untersuchungen zur Quecksilberbelastung von

Kieferknochen durch Zahnamalgam

(Dr.Arbeit von H.Löprich und G.Roider)

Drasch, G.*, Löprich, H.*, Roider, G.*, Becker, W.**

* Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität, München

** Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e.V., Köln

Einleitung

Zahnamalgame sind im metallurgischen Sinne keine Legierungen, sondrn Eutektika,also Gemenge/Gemische von verschiedenen Metallen, die eine legierungsartige metallische Verbindung eingehen. Diese Stoffe können sich „entmischen“ und somit Teile ihrer Metallbindungen aufheben und in Lösung gehen.

Zahnamalgame enthalten etwa 50 % Quecksilber. Nicht nur beim Legen und Entfernen derartiger Verbindungen, sondern auch während ihrer gesamten Liegezeit geben Amalgamfüllungen Quecksilber ab, wobei mechanische und thermische Belastungen wie Kauen (insbesondere von warmen Speisen), Putzen und Bruxismus die Quecksilberabgabe weiter erhöhen (Berglund 1990, Gay 1979, Olsson 1992, Patterson 1985, Svare 1981, Vimy 1985). Im Kauspeichel von Amalgamträgern werden daher Quecksilberkonzentrationen in einer Größenordnung von bis über 1000 µg/L gemessen, wogegen im Speichel von Personen ohne Amalgam nur Werte unter 5 µg/L gefunden wurden (Krauß 1997).

Diese Löslichkeitseigenschaften des Amalgams sind das eigentliche Problemfeld um das sich in den letzten Jahren Wahrheiten und Unwahrheiten ranken. Dabei ist die Interpretation der gefundenen Speichelwerte zu den möglicherweise damit in Verbindung stehenden Gesundheitsbelästigungen oder gar Erkrankungen die größte Schwierigkeit.

In der Laien- und Halbwissenschaftspresse werden immer wieder höchste Gefährlichkeiten des Amalgams diskutiert,die teilweise zu abstrusen Schlussfolgerungen in der gesundheitlichen Bewertung dieses Stoffes führten und auch heute noch führen. Die schädigende Potenz des Amalgams ist sicherlich unbestritten, allerdings mit der Einschränkung,dass nicht jeder Patient der Amalgamfüllungen trägt, sich als Opfer zu fühlen hat. Wie hoch die „Vergiftungsrate“ in der Amalgamtragenden Bevölkerung ist, kann mit Sicherheit heute noch nicht gesagt werden.Dazu fehlen entsprechende Langzeituntersuchungen. In den meisten Fällen ist untersuchungstechnisch auch kein direkter Bezug einer Erkrankung zum Amalgam herstellbar. Dies ist nur möglich über vielschichtige Untersuchungsmethoden,die dann auch nur teilweise den Kriterien der randomisierbaren und im universitär-wissenschaftlichen Bereich angesiedelten Methoden nachweisbar sind. Es fehlen hier einfach noch Messapparaturen die derart feinstoffliches Geschehen im Sinne der etablierten Wissenschaft nachweisbar machen. Unbestritten ist auch die Toxizität der einzelnen metallischen Inhaltsstoffe des Amalgams, gemessen an ihren einzelnen LD50 – Werten aus Tierversuchen.Schwierig wird die Beurteilung dann schon wieder, wenn man zum Amalgam als Gesamtstoff eine verbindliche Aussage treffen soll. Hier gelten ganz andere Werte als bei den Einzelstoffen. Es würde hier zu weit führen sich den einzelnen Werten zu widmen.

Das aus den Amalgamfüllungen, wie oben dargestellt, freigesetzte Quecksilber hat im gesamtem Mundraum in gleichmäßiger Verteilung Kontakt zu allen dort befindlichen Strukturen.

Wie erwartet, wird auch das Zahnfleisch durch diesen quecksilberhaltigen Speichel kontaminiert, was zu Quecksilberkonzentrationen im Zahnfleisch von über 2000 ng/g (Willershausen-Zönchen 1992) führen kann. Die bekannten bläulich bis schwarzen Verfärbungen an den Berührungsflächen der Amalgamfüllungen mit dem Zahnfleisch sind jedem Zahnarzt bekannt. Ebenfalls die auf Grund retrograder Wurzelfüllungen mit Amalgam verfärbten Knochen- und Schleimhautanteile.

Es wurde nun mehrfach die Befürchtung geäußert, daß auch der normale,nicht iatrogen verunreinigte Kieferknochen Quecksilber aus Amalgamfüllungen speichern kann, wobei zumindest theoretisch eine Kontamination sowohl über das Zahnfleisch als auch retrograd über den Wurzelkanal denkbar ist. Nachdem systematische Untersuchungen hierzu unseres Wissens bisher nicht durchgeführt worden sind, haben wir Kieferknochen von Leichen entnommen, darin die Quecksilberkonzentration bestimmt und die Ergebnisse mit dem Füllungszustand der darüber liegenden Zähne verglichen.

Material und Methoden

Im Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München wurden von 18 Leichen (Alter 21 bis 63 Jahre, 17 männlich, 1 weiblich) jeweils halbe Kiefer entnommen. Bis auf einen Fall (Oberkiefer rechts) wurden immer Unterkieferhälften der rechten Seite (vierter Quadrant) entnommen. Die Kieferhälften wurden bis zur weiteren Bearbeitung bei -20°C gelagert. Nach Auftauen der Proben wurden die Zahnkronen im Bereich der Schmelz-Zement-Grenze mit einer Dekupiersäge (Rexon-SS-13 A 330 mm) von der Wurzel getrennt. Hierbei wurde eine Kontamination des Sägeblattes mit Amalgam vermieden. Danach wurde das Weichgewebe abpräpariert und anschließend die Kieferknochen quergeteilt, so daß pro Zahn jeweils 1 Segment entstand. Insgesamt wurde so 87 Kiefersegmente gebildet. Jedes dieser Segmente wurde nochmals längs entlang des Wurzelverlaufs halbiert und die Wurzel mit einem Wurzelheber (Aeskulap DL 33) herausgetrennt. Die restlichen Knochenproben hatten ein Gewicht von 0,11 bis 2,78 g.

Zum Vergleich wurden Beckenkammproben von den 10 Leichen entnommen. Das Lebensalter betrug hier 23-56 Jahre.

Die Knochensegmente wurden in Reagenzgläsern aus Polypropylen mit 1 ml Salpetersäure 65 % (Suprapur, E. Merck, Darmstadt) für ca. 48 Stunden bei Raumtemperatur versetzt. In dieser Zeit hatten sich die Knochenproben vollständig aufgelöst. Die Aufschlüsse wurden mit quecksilberfreiem Wasser auf 10 ml aufgefüllt und die erhalten Lösungen auf Quecksilber untersucht.

Die quantitative Bestimmung der Quecksilberkonzentration erfolgte mittels Atomabsorptionsspektroskopie nach der Kaltdampfmethode (CV-AAS) mit Geräten der Firma Perkin-Elmer, Überlingen (AAS 1100 B, Quecksilber-Hydrid-System MHS 20). Zur Erhöhung der Empfindlichkeit kam eine Anreicherung auf einem Gold-Platin-Netz (Amalgamierungszusatz) zum Einsatz. Die Bestimmungsgrenze der Methode lag bei 0,2 ng Quecksilber absolut, was (abhängig von der unterschiedlichen Einwaage) einer Konzentration von etwa 1 ng Quecksilber/g Knochensubstanz entspricht. Die Richtigkeit der Methode wurde mit zertifiziertem Referenzmaterial überprüft. Alle Messungen erfolgten unter strikter Einhaltung der Regeln der Qualitätskontrolle. Die Werte sind in ng Quecksilber/g Feuchtgewicht Knochen angegeben.

Die statistische Auswertung erfolgte mit dem Software-Paket Software-Paket SPSS 8.0. Nachdem die Werte nicht normal verteilt waren, wird im Folgenden anstelle eines Mittelwertes der Median (= 50% Percentile) angegeben. Auch die weitere statistische Auswertung erfolgte mit einer verteilungsfreien Methode (Mann-Whitney-U-Test).

Ergebnisse

In Tabelle 1 sind die Ergebnisse zusammengestellt und in Abbildung 1 die Verteilung graphisch in Form von box-plots aufgetragen. Die drei Gruppen (Oberkiefer, Unterkiefer, Beckenkamm) unterscheiden sich jeweils signifikant voneinander (Mann-Whitney-U-Test). Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, daß sämtliche 8 Kieferabschnitte aus dem Oberkiefer nur von einem Fall stammen.

Vergleicht man die Quecksilberkonzentrationen im Kieferknochen unter naturgesunden sowie unter Amalgam- bzw. mit sonstigem Material gefüllten Zähnen, so ergibt sich kein statistisch signifikanter Unterschied (Tabelle 2). Aus Abbildung 2 wird inbesondere auch deutlich, daß die höchsten Werte relativ gleichmäßig über alle drei Gruppen verteilt sind. Auch ein wesentlicher Einfluß der Zahnstellung (Abbildung 3) ist nicht erkennbar.

Exemplarisch sind in Abbildungen 4 bis 7 einige Einzelfälle vorgestellt:

Fall Nr.25: Der Kiefer von Fall 25 hatte ausschließlich naturgesunde Zähne. Die Quecksilberkonzentration liegt durchweg niedrig, d.h., unter 10 ng/g.

Fall Nr.16: Auch dieser Proband hatte kein Amalgam, aber die Zähne 5, 6 und 7 waren mit Edelmetall versorgt (5er Goldinlay, 6er Goldteilkrone, 7er Goldkrone). Die Quecksilberkonzentrationen in allen Kieferabschnitten, insbesondere auch des naturgesunden Zahnes 4, liegt deutlich höher als im Fall 25.

Fall Nr.14: Hier liegen die höchsten Quecksilberkonzentrationen unter den naturgesunden Zähnen 3 und 4. Im unmittelbaren Knochenbereich des einzigen amalgamgefüllten Zahnes 6 aus diesem Kiefer dagegen ist die Quecksilberkonzentration deutlich niedriger.

Fall Nr.27: Anders dagegen in diesem Fall mit drei Amalgamfüllungen (6, 7, 8). Sämtliche Quecksilberkonzentrationen liegen hier lediglich im Bereich der Hintergrundsbelastung wie z.B. im oben dargestellten Fall 25.

Diskussion

Im Mittel wurden in den Kieferknochen etwa acht mal höhere Quecksilberkonzentrationen gemessen als im Beckenkamm. Die Maximalwerte in den einzelnen Segmenten des Kiefers lagen mit etwa 160 ng/g ebenfalls deutlich höher als im Beckenkamm (maximal 3,8 ng/g). Hierbei muß zunächst an die Möglichkeit einer Kontamination der Kieferknochen während der Präparation gedacht werden. Die im Kieferknochen gemessenen Quecksilberkonzentrationen liegen immerhin um einen Faktor von 107 – 108 (!) niedriger als in der nur ca. 1 Zentimeter darüberliegenden Amalgamfüllung. Gegen diese Theorie spricht jedoch, daß einige Kiefersegmente von Amalgamträgern Quecksilberkonzentrationen aufwiesen, die ebenso niedrig lagen als im Beckenkamm. Zudem fand sich auch keine Abhängigkeit zwischen der Quecksilberkonzentration in den Kiefersegmenten und dem Zustand des unmittelbar darüber befindlichen Zahnes (naturgesund, mit Amalgam gefüllt, mit sonstigem Material versorgt). Eine direkte Wanderung von Quecksilber aus dem Zahn, z.B. durch den Wurzelkanal, in den Knochen scheidet daher zumindest für die von uns untersuchten Fälle ebenfalls aus. Eine weitere Erklärungsmöglichkeit für die höhere Quecksilberkonzentration im Kieferknochen könnte auch die unterschiedliche Knochenstruktur von Kieferknochen und Beckenkamm sein. Für andere Schwermetalle, z.B. für Blei, ist aufgrund entsprechender Untersuchungen bekannt, daß kompakta-reichere Knochen mehr Schwermetall einlagern als spongiöser Beckenkamm (Drasch 1997). Diese Unterschiede sind jedoch zumindest für Blei (etwa Faktor 3) nicht so groß wie hier für das Quecksilber gefunden. Es ist daher anzunehmen, daß geringe Mengen an Quecksilber aus der Mundhöhle über die Gingiva in die Kieferknochen diffundieren. Ein wesentliches "Quecksilberdepot" konnte allerdings in keinem der untersuchten Kieferknochen gefunden werden. Zum Vergleich sei angeführt, daß die Quecksilberkonzentrationen in Speicherorganen wie der Niere oder der Hypophyse etwa das 10-fache betragen kann, als hier für den Kieferknochen aufgefunden. Dies gilt sowohl für die Mediane wie auch für die Maximalwerte (Drasch 1992, Nylander 1991). Auch die in der Mundschleimhaut bei Amalgamfüllungen gefundenen Quecksilberkonzentrationen von maximal über 2000 ng/g (Schiele 1987, Willershausen-Zönchen 1992) wurden im Kieferknochen in keinem der von uns untersuchten Fälle auch nur größenordnungsmäßig erreicht. Eine "Sanierung von Quecksilberdepots im Kieferknochen" durch Ausfräsen des Kiefers erscheint demzufolge zumindest nur dann gerechtfertigt zu sein, wenn im Einzelfall durch eine vorangegangene valide chemisch-toxikologische Untersuchung des Kieferknochens mit Sicherheit um Größenordnungen höhere Quecksilberkonzentrationen nachgewiesen worden sind als in der vorliegenden Studie. Aus eigener Erfahrung sei jedoch darauf hingewiesen, daß die in derartigen Probeexcisionen gemessene Konzentrationen mit großer Vorsicht zu bewerten sind: Zum einen besteht in der Mundhöhle des Lebenden bei der Entnahme der relativ kleinen Knochenstanzen immer die Gefahr einer Quecksilberkontamination durch die Gingiva oder auch noch ggf. vorhandenen Amalgamfüllungen. Zum anderen ist sorgsam darauf zu achten, daß derartige Proben nicht in Fixierlösungen eingebracht werden, wie dies bei histologischen Präparaten üblich ist. Viele hierfür verwendeten „Formalinlösungen“ enthalten nach unserer Erfahrung quecksilberhaltige Zusätze zur Verhinderung von Bakterienwachstum. Diese Zusätze kontaminieren die eingelegten Proben massiv mit Quecksilber und führen so zu völlig überhöhten Konzentrationen bei der Messung.Gerade diese quecksilberhaltigen Bakterienhemmer sind in vielen Fällen auch von renomierten Laboratorien in deren Untersuchungsgut –transport –gefäßen beinhaltet gewesen und haben, wie schon gesagt zu starken Verfälschungen der Untersuchungsergebnisse geführt.Die Proben sind also förmlich in Quecksilberlösungen eingelegt und durchtränkt worden.

Aus diesem Grunde ist es äußerst wichtig und ratsam, ein Untersuchungs-Probenaufnahmegefäß zur Verfügung zu haben, welches garantiert nicht mit Hg-haltigen Desinfektionslösungen gespült und präpariert wurde.

Literatur:

Berglund, A. (1990) Estimation by a 24-hour study of the daily doses of intra-oral vapor inhaled after release from dental amalgam. J. dent. Res. 69, 1646

Drasch, G., Schupp, I., Riedl, G., Günther, G. (1992) Einfluß von Amalgamfüllungen auf die Quecksilberkonzentration in menschlichen Organen. Dtsch. Zahnärztl. Z., 47, 490

Drasch, G., Wanghofer, E., Roider, G. (1997) Are blood, urine, hair and muscle valid biomonitors for the internal burden of men with the heavy metals mercury, lead and cadmium? Trace Elem. Electrolytes 14, 116

Krauß, P., Deyhle, M., Maier, K.H., Roller, E., Weiß, H.D., Clédon, Ph. (1997) Field study on the mercury content of saliva. Toxicol. Environm. Chem. 63, 29

Nylander, M., Weiner, J. (1991) Mercury and selenium concentrations and their interrelations in organs from dental staff and the general population. Br. J. Ind. Med. 48, 729

Olsson, S., Bergmann, M. (1992) Daily dose calculations from measurements of intra-oral mercury vapor. J. dent. Res., 71, 414

Patterson, J. E., Weissberg, B. G., Dennison, P. J. (1985) Mercury in human breath from dental amalgams. Bull. Environ. Contam. Toxicol. 34, 459

Schiele, R., Hilbert, M., Schaller, K. H., Weltle, D., Valentin, H. (1987) Quecksilbergehalt der Pulpa von ungefüllten und amalgamgefüllten Zähnen. Dtsch. Zahnärztl. Z. 42, 885

Svare, C. W., Peterson, L. C., Reinhardt, J. W., Boyer, D.B., Frank, C. W., Gay,
D.D.,Cox, R.D.(1991) The effect of dental amalgams on mercury levels in expired air. J. dent. Res., 60, 1668

Vimy, M. J., Lorscheider, F. L. (1995) Serial measurements of intra-oral air mercury: Estimation of daily dose from dental amalgam. J. dent. Res., 64, 1072

Willershausen-Zönnchen, B., Zimmermann, M., Defregger, A., Schramel, P.,
Hamm, G. (1992) Quecksilberkonzentration in der Mundschleimhaut von Patienten mit Amalgamfüllungen. Dtsch. med. Wschr. 117, 1743

Unterkiefer

Oberkiefer

Beckenkamm

Fallzahl

79

8

10

Median

13,0

5,95

1,70

Minimum

1,8

3,0

1,1

95% Percentile

26,3

12,2

2,8

Maximum

147,3

7,7

2,1

Tabelle 1: Quecksilberkonzentration (ng/g) in den untersuchten Knochensegmenten

naturgesund

Amalgamfüllung

Sonstige Füllung

Fallzahl

50

19

10

Median

13,1

11,5

15,9

Minimum

1,8

2,3

5,3

95% Percentile

25,5

34,9

53,1

Maximum

157,0

138,7

122,2

Tabelle 2: Quecksilberkonzentration (ng/g) in Knochensegmenten unter Zähnen mit verschiedener zahnärztlicher Versorgung

Mit dieser Untersuchung konnte eindeutig die Behauptung widerlegt werden, dass Quecksilber aus Amalgamfüllungen durch den Pulpenkanal in den Kieferknochen diffundieren kann.

 

 
 
   

Vortrag:Zähne ziehen in der Kieferorthopädie ? nicht immer sinnvoll?

 

Vortrag

anlässlich der

5. Bonner Gesundheitsmesse

Stadthalle Bonn - Bad Godesberg,15.9.2013,10:30 h

 

Die Kieferorthopädie ist ein florierender Markt im Gesundheitswesen mit immer noch jährlichen Zuwachsraten. Sie kommt damit dem Bedürfnis nach schönen und gepflegten Zähnen entgegen.

Die Kieferorthopädie ist ein Modetrend, der besonders die Erwachsenen entdeckt hat, siehe dazu auch die neuerliche Bilder-Werbung in den Printmedien. Dies vor allen Dingen unter Gesichtspunkt dass jeder erwachsene Selbstzahler, also Privatpatient ist, da die Kassen keinerlei Kostenübernahme machen.

Bei  der GKV – kassenpflichtigen Kieferorthopädie, also bis zum 18. Lebensjahr – werden Patienten durch angeblich unbedingt notwendige Begleit- oder Komfort-Leistungen zu Privat-Patienten gemacht. Oftmals sind diese Zusatz-Leistungen nicht nachvollziehbar. Dies ist für den Laien leider nicht immer erkenntlich. Der Prozentsatz bei diesen Leistungen liegt bei ca.95%.

Oftmals befinden sich solche Leistungen, die durch Behandlungsverträge abgesichert werden, in einer rechtlichen Grauzone, sind manchmal sogar sittenwidrig und damit ungültig.

Es gibt übrigens eine gesetzliche Krankenkasse, die unter gewissen Voraussetzungen die biologische, ganzheitliche Kieferorthopädie bezahlt und dies sogar bis zum 25.Lebensjahr. Dies ist die BKK-Advita.

Die heutige Behandlungsbedürftigkeit resultiert bei Kindern und Jugendlichen häufig aus

1. Ernährungsproblematiken

2. sich daraus ergebender Fettleibigkeit

3. aus zu wenig Bewegung, Sport und körperlichem Training

(2)

Kieferorthopädie ist eine
zahnärztliche Kunst
und kein
kosmetisches Accessoir,
wie Botox, Lifting, Implantate oder sonstige medizinische Irrungen.

Die Kieferorthopädie befasst sich mit dem ganzen Menschen und formt nicht nur Kiefer und Zähne, sondern auch z.B. die Gesamtstatik des Menschen, die Regulationsvorgänge im ganzen Körper bis hin zu geist-seelischen Aspekten.

(3)

Kieferorthopädie
ist
Feststellung
und daraus folgende
Korrektur
der Fehlstellungen der Zähne und
des Zahnhalteapparates .

 Die Kieferorthopädie ist ein formendes Geschehen, vergleichbar dem eines plastisch bildenden Künstlers. Es wird  sozusagen aus einem nicht geformten Gebilde, ein schönes und ästhetisches Kunstwerk geschaffen. Der Mund, eines der wichtigsten Organe des Menschen wird schon in der 4. bis 9. Schwangerschaftswoche gebildet, gleichzeitig mit dem Herzen, den Sinnesorganen Auge und Ohr und dem Gehirn. Daraus ist ersichtlich, dass die Wichtigkeit des Mundes in der Gesamtentwicklung weit vorne steht und damit zeitlebens eine vornehmliche Rolle für die Gesamtheit hat.

Über den Mund macht der Mensch seine ersten Sinneserfahrungen mit seiner Umwelt – saugen an der Mutterbrust, später das Schmecken, das Sprechen, das Gefühl der Berührung über die Lippen usw.

(4)

Der Zustand des Gebisses ist
eine Spiegelung
des dazugehörigen Menschen.

Dies wird besonders in der Psychodontie augenscheinlich. Hier werden aus der Stellung der Zähne Rückschlüsse auf das psychische Korrelat des Menschen gemacht. So erkennt man oftmals z.B. aus der Stellung der Frontzähne das sexuelle Grundverhalten eines Menschen, ob er eher ein Draufgänger ist oder eher sich zurückhaltender gibt.

Wie schon gesagt, ist der Kiefer für die Gesamtstatik des Menschen mitverantwortlich. Eine große Zahl von Muskeln, Sehnen und Bändern des gesamten statischen Systems werden aus dem gnathovertebralen System, also den Mund- und Halsmuskeln gesteuert.

Der Mundraum als Teil des Verdauungssystems gehört zu den wichtigsten Organen des Körpers. Die Zähne übernehmen darüber hinaus als „Tastorgane“ außer der Nahrungszerkleinerung, auch wichtige Schutzfunktionen für den Verdauungstrakt und damit für das gesamte System. Denken Sie hier z.B. an das Ertasten mit den Zähnen einer Fischgräte im zu zerkauenden Speisebrei in der Mundhöhle.

Zähne sind wichtige Faktoren für die Phonetik.

Zähne sind das „Schaufenster“ des Menschen und gleichzeitig auch Bühne für die Öffentlichkeit.

Über die Zähne definiert sich das Schönheitsideal

(5)

In der Anamnese wird versucht eine Zuordnung der Fehlstellung zu machen:
Genetische Faktoren ?
Ernährungsgewohnheiten ?
Schlechte Gewohnheiten ?
Muskuläre Probleme ?
Statische Haltungsprobleme ?
Atmungsprobleme ?
Psychische Probleme ?

Alle diese Faktoren haben nicht nur Auswirkungen auf die Zähne, sondern auch auf den ganzen Menschen.

Über die Zahn-Organ-Wechselbeziehungen werden Mund und Zähne in die energetischen Leiterbahnen des Körpers eingebunden. Schon aus Zahnfehlstellungen kann man auf körperliche und /oder gesundheitliche Probleme Rückschlüsse machen. So kann z.B. ein nicht angelegter Weisheitszahn, den Schluß zulassen, dass bei einem solchen Menschen eine Schwachstelle des Herz-Kreislaufsystems vorliegen kann, ebenso im Verdauungssystem der Dünndarm und der Dickdarm und schließlich können solche Menschen auch psychisch nicht belastbar sein.

(6)

Überernährung und Fehlernährung
haben nicht nur in der Medizin sondern auch in der Zahnmedizin zu gewaltigen gesundheitlichen Problemen geführt.
Je höher und größer der ernährungsindustrielle und agrarindustrielle Entwicklungsstand in den Ländern der Welt ist, um so größer und gravierender sind die Problematiken mit Zähnen und Zahnhalteapparat.
Miß- und Fehlbildungen in diesem Segment haben in den letzten Jahrzehnten exponentiell zugenommen. 

Bei den „Überernährten“ kommen in der Regel noch „Kollateral-Schäden“ hinzu, wie

Diabetes mellitus ( erhöhte Blutzuckerwerte), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine breite Palette von Verdauungsstörungen, generell: Stoffwechselerkrankungen.

Neuerdings wird auch Morbus Parkinson, Alzheimer und Demenz in diesem Kontext wissenschaftlich diskutiert.

Betrachten wir ein anderes Beispiel:

Ein zehnjähriges Kind hat einen kariösen Backenzahn, den unteren 6er, also der Zahn, der als erster bleibender Zahn mit 6 Jahren sich hinter den Milchzähnen im Kiefer einordnet. Dieses Kind nimmt viele Kohlenhydrate in Form von Süßigkeiten zu sich. Aber nur der 6er wird kariös, obwohl alle anderen Zähne sich im gleichen schädlichen Milieu befinden. Ursache für die Karies ist hier nicht das „süße Zeug“ im Mund, sondern die Fehlsteuerung im Darm, die zudem noch eine Übersäuerung des Mundmilieus zur Folge hat. Im Darm können die Kohlenhydrate nicht verstoffwechselt werden und schwächen die zu diesem Zahn zugehörige Energiestrecke, den Dickdarm-Meridian. Diese Schwächung führt zur Schwächung des 6ers  von innen heraus und schließlich zur Karies.

 (7)

Hinzu kommt die über Jahrhunderte gehende Degeneration der Kiefer, die kleiner wurden und so z.B. oft den Weisheitszähnen wenig oder keinen Platz bieten, bei einigen Menschen schon garnicht mehr angelegt sind.

Eine ganz interessante Beobachtung ist hier:

Wenn Menschen einseitige Ernährung erfahren, wirkt sich dies auf das Kieferwachstum aus. So hat man bei Japanern festgestellt, dass sie in übergroßer Mehrheit Schmalkiefer haben und somit Engstände der Zähne. Zurückzuführen ist dies auf einseitige Ernährung durch Reis und Fisch. Denken Sie an die früheren Seefahrer, die die Zähne verloren haben, da sich deren Kiefer zurückgebildet hatten, da sie keinerlei energiereiche Frischkost hatten, sich ebenfalls meist mit Fisch und eingepökelten Lebensmitteln auf ihren langen Fahrten ernährten.

Prof. Dr. Kollath hat schon in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts durch Fütterungsversuche  bei Ratten mit eiweißreicher und eiweißarmer Kost bewiesen, dass das Zahn- und Kieferwachstum direkt abhängig von der Ernährung ist. In den letzten 40 Jahren meiner Praxis habe ich noch kein absolut gesundes Gebiß  bei Vegetariern noch bei Veganern gesehen. Der Mensch ist ein Omnivor, also Allesfresser. Er benötigt die Vielfalt der Informationen aus den Nahrungsmitteln,wozu selbstverständlich auch biologisch gesundes Fleisch gehört. Alle Nicht-Fleischesser müssen mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen erheblich substituieren.

Die Parodontose-Erkrankung ist in Hauptsache ein Problem der Ernährung und damit des Dünn- und Dickdarmes und kann nur über diesen Weg therapiert werden und nicht durch Operieren an Symptomen.

 (8)

Der Zahnhalteapparat ist auf starken Druck angewiesen,
um in seiner Festigkeit
konstant zu bleiben.

Dies ist wichtig bei prothetischen Betrachtungen. So muß z.B. eine Vollprothese Tag und Nacht getragen werden, da sonst der Knochen des Ober- und Unterkiefers schneller schrumpft, als sonst und das Tragen der Prothesen immer schwieriger wird. Dies gilt genauso für Implantate. Der Verlust von Implantaten ist neben der Unverträglichkeit hauptsächlich deren Fehlbelastung, was dann den tragenden Knochen zerstört.

(9)

Für die Therapie ergibt sich daraus:
Es muß eine Methode gewählt werden, die den Gesetzmäßigkeiten der Physiologie, der Struktur des Menschen, also biologischer Prozesse entspricht.

Die Methode muß sich den naturgegebenen Vorgaben anpassen und diese im Rahmen dieser Möglichkeiten verändern. Echt verstandene Kieferorthopädie ist dann nur möglich, wenn nicht über das individuelle Optimum hinausgegangen wird. Sonst wird sie zur Gleichschaltungsmedizin, wie es Prof. Dr. Korkhaus in der Nazizeit an der Bonner Zahnklinik tagtäglich gemacht hat. Einige seiner „Normmaße des arischen Menschen“ gelten in der schulmedizinischen Kieferorthopädie heute noch und werden bei der Kiefervermessung verwendet. Eine solche Zahn-Medizin erzeugt dann Serienprodukte gleichen Aussehens ohne das Individualbild des Einzelnen zu berücksichtigen.

(10)

Dazu gehören:
Knochenwachstum,
Alter des Patienten,
Stoffwechsellage,
Lebensumgebungs-Status, Allergien, Unverträglichkeiten,
Mundhygiene.

Alle diese Faktoren müssen vor einer kieferorthopädischen Behandlung bedacht werden und durch entsprechende Therapie-Ansätze berücksichtigt werden.

 (11)

Knochen
ist eine
biologische Substanz,
die sich
im ständigen Wechsel
befindet.

Am besten erklärt sich dies am Gebiß des Elefanten. Dieser „produziert“ bis ins hohe Alter ständig neue Backenzähne, die sich von hinten nach vorne im Kiefer verschieben und so die vorderen verbrauchten Zähne ersetzen. Irgendwann hört dieses Nachwachsen auf. Irgendwann sind dann auch keine Zähne mehr da und der Elefant muß verhungern.

Natürlich ist das beim Menschen nicht so, da dann der Zahnarzt mit Zahnersatz die Lücken schließen kann.

 (12)

Natürliche Auf- und Abbau-Vorgänge machen wir uns in der biologischen Kieferorthopädie zu Nutze, indem wir diese in Bahnen lenken und leiten.

Die kieferorthopädischen Geräte sind sozusagen Wegweiser oder Hinweisschilder, die die Richtung vorgeben, in die hinein das „Substrat“ Gewebe, also Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder, Haut usw. sich entwickeln. Daher ist es wichtig, dass der Therapeut vor Behandlungsbeginn eine Vorstellung hat und schafft, wie das Endergebnis aussehen soll.

Mit geplanten Haupt- und Begleittherapien muß dieses Ziel definiert werden.

 (13)

Es entstehen durch die speziellen kieferorthopädischen Geräte im Mund

minimale Druck- und Saugvorgänge,
also
„gewebliche Fließvorgänge“
mit
„vorbestimmter Richtungslenkung“.

So ist das Luftströmungsverhalten in der Nase für die Ausformung der Nasenmuscheln verantwortlich. Die kleinen Nasenlöcher sind eine Verengungsstelle im Luftstrom. Dahinter erweitert sich der Raum und es können Wirbel entstehen, die dann die typische Form der Nasenmuscheln entwickeln. Neben diesem Effekt wird durch die Verwirbelung die Außenluft erwärmt, was dann das Extrahieren des Luft-Sauerstoffs in den Lungenbläschen erleichtert.

Wenn dieser Luftstrom nicht da ist, verlegt ist oder durch Mundatmung umgangen wird, entstehen im hinteren Rachenraum Polypen, also Schleimhautwucherungen, die eine reguläre Nasenatmung verhindern. Das hat zur Folge, dass auch Zahnfehlstellungen entstehen, da der nötige pneumatische Druck auf Schleimhaut und Knochen unterbleibt und das jeweilige Gewebe sich in die druckfreie Zone entwickelt. Für die Schleimhäute bedeutet dies Wucherungen, für die Knochensustanz ein "Zusammenziehen" und dem zur Folge gehen die Zähne in "Schachtelstellung". In der biologischen Kieferorthopädie ist ein wichtiger Therapie-Teil, die Anleitung zur richtigen Atmung und eventuell bei Zungenfehlhaltungen auch der Einsatz der Logopädie. Zungenpiercings führen auf Dauer ebenfalls zu Zahnfehlstellungen neben erhöhtem Kariesrisiko durch Verletzung der Zahnoberfläche, ganz abgesehen von ganzkörperlichen Unverträglichkeitsreaktionen auf die Metalle des Piercing-Teils.

(14)

Die Funktion
wächst in
die Form
hinein.

Mit den biologischen kieferorthopädischen Geräten wird eine Form vorgegeben, in die das Knochenwachstum gelenkt wird.

 (15)

Es entsteht ein Raumgewinn,
der durch Knochenumbauvorgänge entsteht.
Im Zentrum dieses Raumgewinns steht der Zahn in seiner lotrechten räumlichen Ausrichtung.

Die biologische Kieferorthopädie versteht sich als wachstumsorientierte Maßnahme. Dieses gewollte Knochenwachstum schließt die Änderung der Zahnstellung ein. Also: ohne „Knochen-Änderung“ keine Änderung der Zahnstellung im Kiefer. Dies ist auch das "Geheimnis" der ganzheitlichen Kieferorthopädie, daß durch diese Änderungen Zähne in die richtige Stellung gebracht werden können. Die Extraktion bedeutet, daß die knöcherne Enge nicht nur "zementiert" wird, sondern auch, daß eine Narbe entsteht, die im Sinne der Zahn-Organ-Wechselbeziehungen ein Störfeld darstellt. Raumgewinn ist in jedem Kiefer in jedem Alter möglich.

 (16)

Da der Zahn mit dem ihn umgebenden Knochen an den vorgegebenen Ort wandert,
hat er kein „Bedürfnis“ an seinen ursprünglichen Ort zurückzuwandern.
(Keine Rezidive)

Laut Statistik ist die Rezidiv-Rate in der „Normalen Kieferorthopädie“ bei über 70%. In den 70/80er Jahren des letzten Jahrhunderts sprachen amerikanische Statistiken sogar von 93%., zwei bis drei Jahre nach Abschluß einer „erfolgreichen“ kieferorthopädischen Behandlung. Die Zähne „wanderten“ in ihre Stellung vor Behandlungsbeginn zurück.

In der biologischen Kieferorthopädie sind Rezidive nahezu unbekannt.

 (17)

Die biologische Kieferorthopädie macht sich die Strömungsgesetzmäßigkeiten
zu Nutze,
wie sie in der Natur vorkommen.

 Das griechische πάντα ρεί (alles fließt, alles ist im Fluß) gilt hier ganz besonders.

Prof.Dr. Blechschmidt hat an der Universität Göttingen in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts das Fließverhalten in Geweben und damit verbundener Strukturveränderungen nachgewiesen. 

(18)

Fließen und Strömen
im Gewebe
machen
Struktur - Änderungen
erst möglich.

 

Diese Änderungen bewirken wir durch die auf Grund biologischer Konzepte entwickelten kieferorthopädischen Geräte in der ganzheitlichen Kieferorthopädie. Die Geräte wirken sozusagen im Einklang mit der Natur.

 (19)

Blockaden
in diesem System sind Therapiehindernisse,
die Struktur-Änderungen
nicht zulassen.

 

Dies können z.B. sein:

-          unverträgliche Füllungen in den Zähnen., wie Amalgam, Kunststoff-Füllungen, die Bestandteile in sich haben wie:

      MMA- haltige (Methylmethacrylat) oder Bisphenol-a    haltige (Weichmacher- Substanzen), die das Hormon-System stören.

-         wurzelgefüllte Zähne

-         beherdete Zähne

-         aber auch: statische Fehlstellungen, z.B. der Wirbelsäule

-         falsche Fußstellungen

-         falsche Bewegungsabläufe, die zu Fehlhaltungen und Fehlstellungen führen, z.B. bei Arbeitsabläufen

-         einseitige sportliche Betätigungen, die zu körperlichen Abnormalitäten führen, z.B. body bilding.

 (20)

Diese müssen beseitigt werden und durch individuell am Patienten ausgetestete Materialien ersetzt werden.

Es sollten im Mund keinerlei ungetestete Materialien verwendet werden.

In den letzten 40 Jahren meiner Praxis habe ich beobachten können, dass die Unverträglichkeitsrate enorm gestiegen ist. Daher teste ich prinzipiell vor jeder prothetischen Arbeit und in der Mehrzahl der Fälle vor konservierenden Arbeiten alle in Frage kommenden Materialien aus. Auch bei den Anästhetika mache ich es, wenn ein Patient mir von irgendeiner Allergie oder Unverträglichkeit bei sich berichtet.

 (21)

Die Regulationsmechanismen des Körpers sind in der Lage, diese Blockaden zu lösen,
meist allerdings
nicht ohne
entsprechende
bioinformative Therapien.

 

Hierbei geschieht Folgendes:

Jede Zelle des Körpers wird versorgt. Natürlich kann dies nicht über das Aderngeflecht gehen, da für die 10¹³ Zellen des menschlichen Körpers nicht so viele „Einzelanschlüsse“ zur Verfügung stehen. Dies geht über die Matrix, eine gallertige Struktur im Gewebe zwischen Aderngeflecht und Zellen. Über dieses Medium werden Stoffe und Informationen ausgetauscht. Nun ist dieses Medium in zwei Aggregat-Zuständen verfügbar: im gesunden Zustand flüssig wie z.B. ein rohes Ei, im kranken Zustand wie ein gekochtes Ei, also fest.

Der erste Zustand ist für alle Informationen durchlässig, beim festen Zustand ist alles blockiert. Mit entsprechenden Therapien kann der feste Zustand wieder in den flüssigen Zustand umgewandelt werden und damit die Regulation wiederhergestellt werden. Dies ist übrigens der Ansatz für alle biologisch ganzheitlichen Therapien.

 (22)

Die Lösung dieser Blockaden geht
 
1. über Medikamente
( z.B. Homöopathika, Phytotherapeutika, substituierende Mittel, u.a. )

2. über bioelektronische Verfahren
( z.B. Bioresonanz, Magnetfeld, Licht, u.a. )

3. über manuelle Therapien
( z.B. Osteopathie, Lymphdrainage, spezielle Massagetechniken u.a. )

Nicht zu vergessen in diesem Kontext ist die Ernährungsmedizin, bei der heutzutage mit einem besonderen Bluttest – man benötigt ca. 8 ccm Blut – eine Aussage über die Verträglichkeit in verschiedenen Graduierungsstufen über 264 Nahrungsmittel gegeben werden kann.

(23)

Da die biologische Kieferorthopädie
kein
mechanistisches Verschieben und Extrahieren von Zähnen ist,
sondern ein gesamtgesundheitliches Konzept,
gehören die begleitenden Therapien unbedingt dazu.

Dazu benötigt man entsprechende Zeit und auf Patientenseite wie auch auf Therapeutenseite entsprechendes gegenseitiges Vertrauen. Oft ist der Spruch „Gut Ding will Weile haben“ in manchen Fällen angebracht.

 (24)

Dazu gehört auch das innere JA
des Patienten zur Behandlung.
Geist - seelische Ebene und körperliche, materielle Ebene müssen hier sozusagen Teamplayer sein. Ohne diese Gemeinsamkeit beider Ebenen, geht keine Kieferorthopädie.

 

Ob ein solches Ziel überhaupt erreichbar erscheint, kann vorher durch einen Lüscher-Test herausgefunden werden. Dies ist ein psychologischer Test, der die Bereitschaft des Patienten signalisiert, ob und wie er bereit ist, ein solches Behandlungsunterfangen mitzutragen.

(25)

Als Therapiegeräte stehen uns hauptsächlich zwei Varianten zur Verfügung, die in aller Regel in Kombination genutzt werden.

 

(26)

1.Der Bionator

dessen Erfinder Prof.Dr.Dr.Wilhelm Balters, Bonn ist. Eingesetzt wird diese Therapie seit 1949. (also seit 64 Jahren in der Therapie benutzt)

2.Das Crozat-Gerät


dessen Erfinder Prof. George Bernard Crozat, New Orleans ist.
Sein deutscher Schüler Albrecht Wiebrecht hat dessen Forschungen weitergeführt.
Beide haben die Methodik 1919 in die Kieferorthopädie eingeführt.

(also seit 94 Jahren in der Therapie benutzt)

 

(27)

Ziel der KFO-Behandlung wird in drei Phasen gegliedert:
1. dehnen
  2. strecken
3. Zähne einordnen und Bißlage zum individuellen Optimum korrigieren.

Das bedeutet, dass auf keinen Fall ein Ergebnis angestrebt werden soll, dass nicht zur Persönlichkeit des Einzelnen passt. Es ist besser z.B. einen Zahn nicht ganz in die Reihe zu verschieben und damit ein unveräußerliches Einzelzeichen des Patienten zu setzen, als ein 0-8-15 Gebiß zu produzieren, das den Einzelnen nicht unterscheidbar macht.

(28)

Selbst verlagerte und impaktierte Zähne können mit dieser Methodik eingeordnet werden.

 Bei dieser Aussage ist eine Einschränkung zu machen: sofern es in den Bauplan des Individuums passt.

 (29)

Bei der begleitenden Behandlung setze ich folgende Mittel und Methoden ein:
1. Homöopathie…..
z.B. Symphytum comp, Symphytum D30, Kieserit, Silicea D30, Peridontium/Silicea comp., Osteoheel, Lymphomyosot

Resactiv u.a. je nach Testung
Nosoden je nach Testung
Organpräparate je nach Testung
Nahrungsergänzungsmittel können ebenfalls sehr hilfreich sein.
 2. bioelektronische Verfahren……
Magnetfeldtherapie in allen Variationen, elektronische Informationstherapie, Farblichttherapien,

3. manuelle Therapien….
Atlaskorrektur, Craniosakraltherapie, Osteopathie, Lymphdrainage, CMD-Therapien, Muskeltrainings, Logopädie.

 (30)

Sie sehen also, daß das Zähneziehen in der biologischen Kieferorthopädie in der Regel nicht nötig ist und nur eine absolute Ausnahme darstellt.
Damit dürfte die Frage nach Sinn oder Unsinn beantwortet sein.

 

 

 

 

 

                                           

 

 

 

 

 

 
 
   

Ausleitung und anschließende Regeneration,ein Diagnostik- und Therapiekonzept

Text hier eingestellt am 4.3.2013

Die Ausleitung erfasst alles, was als „Fremdstoff“ im Körper ist, sich eingelagert hat. Hier unterscheidet man zwischen exogenen, also von außen kommenden Stoffen und von endogenen, also von innen, dem eigenen Körper kommenden Stoffen. Dabei gilt den körpereigenen „Fremdstoffen“ besondere Aufmerksamkeit, da viele Abwehrreaktionen sich im Bereich der Autoimmunreaktionen abspielen. Also Reaktionen auf Stoffe, die ehemals körpereigen waren und als solche nicht mehr vom Körper erkannt werden. Diese Reaktionen können sowohl schleichend als auch plötzlich auftreten und bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen führen ( z.B. Schock)

In dieser Abhandlung soll versucht werden die breite Palette der Diagnostik und Therapie zu sammeln und so dem Therapeuten seinen persönlichen Weg des Herangehens an die Problematik zu vereinfachen.

Zunächst bedarf es der Definition dessen, was im Körper geschehen muß, um eine Ausleitung überhaupt machen zu können.

Die dazu nötige anatomische und physiologische Gewebestruktur über die diese Verfahren allesamt gehen wird als Grundsubstanz bezeichnet. Dieser Begriff ist von Pischinger und Perger eingeführt worden und später durch Heine weiter untersucht und beschrieben worden. Dies darf in der Naturheilkunde als bekannt vorausgesetzt werden.

Die Grundsubstanz muß :

1. detoxifiziert werden

2. entsäuert werden

3. viskös werden

Nachdem diese Voraussetzungen geschaffen worden sind, können Schadstoffe auf natürlichem Weg ausgeleitet werden.

Dann erst können Medikamente im Sinn einer Heilung wirken. und Prozesse können dann über das humorale Immunsystem ausheilen.

Diese Vorgänge spielen sich in einer Gewebestruktur ab, die Matrix heißt

In dieser Matrix, einem interstitiellen Bindegewebe, ist der Ansatzpunkt vieler Regulations-verfahren angesiedelt

Eine Ausleitung in diesem Sinne ist eine direkt sedierende Methode durch Angriff am Erkrankungsort. Die Beseitigung von Mikrozirkulationsstörungen (Blut, Lymphe), Entfernung von Stoffwechselprodukten/Schmerzmediatoren per vias naturales oder segmental reflektorisch über die Haut führt dann zu einer Verbesserung des Bindegewebsstoffwechsels

Eine Ausleitungstherapie ist eine homotoxikologische Maßnahme mit den drei Behandlungssäulen:

 

1. Vermeidung weiterer Zufuhr

2. Verbesserung der Zell- und Organfunktionen

3. Optimierung der entgiftenden und ausleitenden Funktionen

Welche Möglichkeiten der Ausleitung gibt es.? Dazu ist es nötig, eine Listung der Verfahren zu machen mit folgender Differenzierung/Unterscheidung :

Die Ausscheidungswege sind:

Magen, Pancreas, Leber/Galle, Darm, Nieren, Lunge, Haut/Schleimhaut, (Menstruation),

Möchte man diese Ausleitungswege als Therapeit nutzen, empfehle ich zur Vereinfachung und Strukturierung nach folgendem Schema vorzugehen.

Zunächst wird ein (1) Ausleitungsweg bestimmt, wenn man vorher die (2) Indikation und

(3) Kontraindikation abgeklärt hat. Dann ergeben sich bei Bearbeitung/Betrachtung des Falles (4) diagnostische Hilfen, der dann die (5) therapeutischen Hilfen zur Lösung des Falles folgen.

 

Ich möchte dies an Beispielen zeigen, indem ich obiges Schema nutze:

 

A : Ausleitungsweg (1) Magen

 

Kontrolliertes Erbrechen (Methode hat heute mehr geschichtlichen Charakter;

historisch: bei allen Krankheiten oberhalb des Zwerchfells)

In der Notfallmedizin bei Vergiftungen

(Kontrolliertes Erbrechen kann bei einer paroxysmalen Tachycardie das Mittel der Wahl durch die daraus resultierende Vagusreizung sein, um dadurch ein mögliches Kammerflimmern des Herzens zu verhindern.)

(2) Indikationen (waren) :

Dyspeptische Beschwerden, chronische Nierenfunktions-Störungen, Migräne, Gesichtsschmerz, chronische arthritische Beschwerden, alle Belastungen auf dem Magenmeridian

(3) Kontraindikationen:

Anatomisch Pathologische Veränderungen im oberen Gastrointestinaltrakt ( Oesophagusvarizen, Divertikel, u.a.),Säure-, Laugenverätzungen, Vergiftungen, bewußtlose Patienten, bei Atem und Kreislaufschwäche

 

(4) Diagnostische Hilfe:

Risse/Furchen in der Medianfissur der Zunge, weiß-gelbe Zungenbeläge

 

(5) Therapeutische Hilfe:

„Finger in den Hals“, ein Glas lauwarmes Salzwasser (hypertone Lösung) auf ex trinken

Ipecacuanha-Saft, Okubaka, nux vomica

Frequenztherapien mit entsprechenden Organfrequenzen 12-13Hz,350-400Hz

B : Ausleitungsweg (1) Pancreas

(2)Indikation:

Verdauungsstörungen (Roehmhold-Syndrom, Dyspepsie, Glucose-Verwertungsstörungen)

Prämenstruelles Syndrom, klimakterische Beschwerden, Hyperaktivitätssyndrom

 

(3) Kontraindikation :

Akute Pancreatitis, Dekompensierter Diabetes mellitus

(4)diagnostischen Hilfen :

Lingua plicata, teigige Verdickung seitlich neben den Nasenflügeln, Honigwabenphänomen in der Sklero-Konjunktivalzone des Auges (= Gefäße angeordnet wie feine Honigwaben)

(5) therapeutischen Hilfen, die allerdings zur besseren Bioverfügbarkeit für den Patienten jeweils einzeln ausgetestet werden sollten z.B..:

 

Pancreas-stimulierende Enzyme, Momordica compositum®, Syzygium jambolanum Injeel forte®, Magen-Darm®Tropfen, Pancreas suis Injeel forte®

 

oder als Kombinationspräparate z.B.:

Ney Tabs Pancreaticum®(VitOrgan), Pancreaticum-Hevert®, Chichorium-Pancreas®Globuli Wala, Pancreas -Staufen®Serienpackung (1.Organpräparat und 2.Nosenden Präparat)

Frequenztherapien mit entsprechender Organfrequenz 250-260 Hz, 15 Hz, 26 Hz, können bei der o.a. medikamentösen Therapie den Wirkungsgrad um ein Vielfaches erhöhen, da man mit solchen Magnetfeldfrequenzen direkt das Innere der Organ- Zelle ansteuern kann.

Eine weitere interessante Therapie-Variante ist die Applikation des Softlasers mit dem entsprechenden Medikament auf die entsprechenden Organ-Punkte. Hierbei haben die sogenannten Fernpunkte die größte Wirkung. Ich benutze dazu eine Softlaser der Firma AMS, der den zusätzlichen Vorteil hat, dass ein zusätzliches Magnetfeld mit der Schumann-Frequenz von 7,8 Hz sozusagen als „Trägerwelle“ fungiert und sowohl die Frequenz des niederfrequenten Laserlichtes zusammen mit der Magnetfeldfrequenz, die Frequenz des Medikamentes in den Körper über den Akupunkturmeridian zum Zielfeld, hier Pancreas, transportiert

 

C : Ausleitungsweg (1) Leber/Gallenblase

 

(2) Indikation: Hepato- und Cholecystopathien, toxische Leberbelastungen, Kopfschmerzen längs des Leber- Gallenblase-Meridians, Muskel- und Gelenkerkrankungen, Augenerkrankungen, chronische Müdigkeit und Antriebslosigkeit (CFS), venöse Durchblutungsstörungen, chronische Erkrankungen des Genitaltraktes

 

(3) Kontraindikationen: Akute Hepatitis, akute Cholecystitis

(4) Diagnostische Hilfe: Ikterische Skleren, Rötung oder trockene Zonen am lateralen Zungenrand, Zittern des Zungenkörpers beim Herausstrecken, livide oder gelbliche Verfärbung am weichen Gaumen

 

(5) Therapeutische Hilfe: Es gibt eine Reihe von Medikamenten aus dem Schatz der Naturheilkunde, die erprobt sind. Ich habe gute Erfahrungen mit folgenden Mitteln gemacht:

Hepeel®, Hepar compositum®, Injeel-Chol®, Vesica fellea suis-Injeel® oder ein anderes Organpräparat wie Hepatodoron® Tab., Mariendistelpräparate usw.

Leberwickel mit Leinsamen, Quarkauflage auf die Haut über der Leber, Einreiben der Haut über der Leber mit Wildkräuteröl® der Firma. St. Johanser, diese alle als Reaktionsflächen über die Head’schen Zonen.

Relevante Organfrequenzen sind : Gallenblase 9-11 Hz, 300-350 Hz; Leber 27-29 Hz, 84-90 Hz

D: Ausleitungsweg (1) Darm

 

Historisch: es wurden alle Erkrankungen unterhalb des Zwechfells über den Darm therapiert.

 

(2) Indikation: Störungen der Magen-Darmpassage, Dysbakterie, entzündliche Schleimhauterkrankungen (HNO, Lunge, Darm), Hauterkrankungen, Roemheld-Syndrom, Lumbalgien, Störungen des Immunsystems, Allergien, chronischer Medikamentenabusus, Zephalgie, Migräne, metallische Vergiftungen,Vergiftungen durch „Genuß-Gifte“

 

(3) Kontraindikation: Floride Darmentzündungen, Dekompensation des Elektrolythaushaltes

 

(4) Diagnostische Hilfe: Übelriechende Faeces, starke Blähungen, wechselnde Stühle, Druckdolenz auf der Bauchdecke im Verlauf des Dickdarms, Pickel im Kinnbereich, Genickbeschwerden (Druckdolenzen), feine Risse in der Unterlippe

 

(5) Therapeutische Hilfe :

a. Methoden:

- Fasten mit Darmreinigung und Leberwickel – Molketrinkkur – Schrothkur - F.X.Mayr-Kur

- Symbiose-Lenkung des Darmes (Mikrobiologische Therapie)

b. Medikamente:

Lymphomyosot® oder Thujactiv® als Basismittel, Ren®DHU Tropfen, Globuli, Tabletten

(austesten in welcher Verschüttelung), Solidagoren®, Hepeel®, Hepar®DHU Tropfen, Globuli,

Tabletten (austesten in welcher homöopathischen Stärke),

- Colon suis Injeel forte ®, Nux vomica-Homaccord® , Solidago comp S®, Cutis comp.®,

weitere Mittel:

nach dem Verständnis der Zahn-, Organwechselbeziehungen sollte auch der Lungenmeridian in einem Therapiekonzept berücksichtigt werden. Mittel, wie Bronchalis-Heel®, Bronchicum® Tropfen, u.a.

 

ganz wichtig: Ohne eine zusätzliche mikrobiologische Therapie ist jede Ausleitungstherapie in Frage gestellt. Es werden Darmsymbionten, je nach Untersuchungsergebnis des Stuhles gegeben. Dabei haben sich bewährt: Mutaflor® 100,0 Kps im täglichen Wechsel mit Paidoflor® Tab (Dickdarm-Dünndarm Schaukeltherapie), wie auch Biodermal® Kps oder Pulver, Mucosa comp® wird in jedem Fall zusätzlich dazu genommen. Eine Nosodentherapie sowie eine ausgewogene Ernährungs-Therapie runden diese Gesamttherapie ab. Ein Nahrungsmittel-Verträglichkeitstest kann bei Therapieresistenzen oft sehr hilfreich sein.

Als organspezifische therapeutische Frequenzen 7-8 Hz für den Dickdarm und 18-19 Hz für den Dünndarm hinzu.

E : Ausleitungweg (1) Nieren

 

Anregung und Verbesserung der Ausscheidungs- und Resorptions-Funktionen, Anregung der endokrinen Funktionen der Niere und Nebenniere.

 

(2) Indikationen: Akute und chronische Urogenitalerkrankungen, Kopfschmerzen, Asthma bronchiale, Herzinsuffizienz, Magenleiden, Lumbo-Ischialgien, Hauterkrankungen, Müdigkeit Antriebslosigkeit, Nierenschwäche

 

(3) Kontraindikationen: dekompensierte Herz-, Niereninsuffizienz

(4) Diagnostische Hilfe: Bauchdiagnostik nach F.X.Mayr, Bauchdeckendiagnostik nach Yamamoto, weißer oder gelber Belag am Zungengrund, „Säuregriff“ extreme Schmerzhaftigkeit am oberen Musculus-Trapezius-Rand bei Palpation.

 

(5) Therapeutische Hilfe: Ansteigende Fußbäder, Wassertreten, segmentale Anwendungen

(Schröpfen, Bindegewebsmassage, Wärmeanwendungen), Solidago comp. S ®, Lymphomyosot®, Berberis Homaccord ®, Reneel®, Ren® DHU Tropfen, Globuli,Tabletten (austesten in welcher homöopathischen Stärke), Ren suis-Injeel forte ®, Vesica urinaria suis-injeel forte®, Sanguis suis-Injeel forte®, Nux Vomica Homaccord ®

Frequenzen der Nieren werden mit 16 Hz, 38-42 Hz, 230-260 Hz, 10Hz, 8 Hz, und 18 Hz angegeben.

F. Ausleitungsweg (1) Lunge

 

Normalisierung und Verbesserung des Gasaustausches und der immunologischen Funktionen der Lunge.

 

(2) Indikation: Akute und chronische Lungenerkrankungen, Abwehrschwäche,

Allergien ( besonders Metalle und Umweltschadstoffe ), reaktive Depressionen.

 

(3) Kontraindikationen: Floride Tuberkulose

(4) Diagnostische Hilfe: Konsistenz der Daumenballenmuskulatur (Atrophie/Schwäche Þ Lungenschwäche), sehr dicke Nase mit Teleangiektasien auf dem Nasenrücken,

Sahli Venengirlande am Rippenbogen auf der Bauchhaut (Hinweis auf frühere Lungenerkrankungen)

 

(5) Therapeutische Hilfe: Nasenreflexzonentherapie, Inhalationen (Salzlösungen, ätherische Öle) Schröpfen, Schröpfmassage, Brustwickel mit Quark oder ätherischen Ölen (St.Johanser Wildkräuteröl®), Pulmo suis-Injeel®, Bronchalis-Heel®, BC 1 Komplex®, Mucosa comp®

Cutis ® DHU Tropfen, Globuli, Tabletten (austesten in welcher homöopathischen Stärke)

Thuja Injeel Forte S ®

G. Ausleitungsweg (1) Haut

 

Optimierung der Ausscheidung über die Haut als Ausscheidungs- und Entgiftungsorgan.

(2) Indikationen: Hautkrankheiten, fieberhafte Zustände, rheumatische Erkrankungen, Immunstimulation bei akuten und chronischen Erkrankungen, Vergiftungen,

Erkältungskrankheiten ( besonders Rezidivierende)

 

(3) Kontraindikationen: Exsikose, Elektrolytentgleisungen, dekompensierte Stoffwechselstörungen, Herzinsuffizienz, floride Tuberkulose

(4) Diagnostische Hilfe: Pusteln, Pickel, sehr fettige oder sehr trockene Haut, seborrhoische Haut

 

(5) Therapeutische Hilfe: Dampfbad, Sauna, Fango, Senfmehlfußbäder, warme Brustwickel,

Bewegungstherapie (Sport), milde Hyperthermie, Schweißtreibende Tees trinken,

Ginseng comp.® , Cutis ®DHU Tropfen, Globuli, Tabletten (austesten in welcher homöopatischen Stärke)

Als Frequenzen für die Haut sind 190-210 Hz bekannt.

Für Ausleitungverfahren ist es wichtig zu wissen, daß es nie eine Einzelausleitung gibt mit einem Mittel oder einem Verfahren.

Nur in der Kombination verschiedener Verfahren ist eine korrekte und erfolgreiche Ausleitung möglich.

Man unterscheidet drei grundsätzliche Arten bei den Verfahren wie ich oben darstellte:

1. Natürliche (körperliche)Verfahren

2. Medikamentöse Verfahren

3. Apparative Verfahren

Bei allen Verfahren setzt man unspezifische Reize, die im Körper eine Reizantwort auslösen. Hierbei Verfährt man nach der Arndt-Schulzschen Regel: ‚Kleine Reize erzeugen große Reizantworten und große Reize erzeugen kleine Reizantworten’.

Das Ziel ist die Reaktivierung und Stabilisierung des Grundsystems, dazu ist nötig das Lösen der Starre in der Grundsubstanz. Man kann hierzu auf Präparate zurückgreifen, die eine hohe Affinität zur Matrix haben.

z.B. Resactiv® 3 x 15 Tropfen vor dem Essen; Zell-Aufbau II K® 3 x 20 Tropfen vor dem Essen.; Spenglersan® Kolloid T 5 Tropfen in die Ellenbeuge vor dem Schlafengehen u.v.a.m.

Nun kann man diese Einteilung 1 + 2. und 3.weiter differenzieren und kommt dann zur Unterscheidung in

A: nichtapparative Verfahren (1+2) und in B: apparative Verfahren.(3)

A: Zu den nichtapparativen Verfahren gehören z.B.

Kontrolliertes Erbrechen, wie oben schon beschrieben (früher behandelte man mit dieser Methode häufig alle Belastungen, die auf dem Magenmeridian lagen), kleiner Aderlaß, großer Aderlaß, blutiges Schröpfen, Canthariden Pflaster, Baunscheidt Verfahren, Blutegel u.a. Interessanterweise finden Blutegel in der letzten Zeit wieder vermehrt Anwendung, sogar in der Schulmedizin.

Die Verfahren sind eigentlich typische Heilpraktiker-Domänen, die aber leider trotz hoher Effektivität mehr und mehr in Vergessenheit geraten, nicht zuletzt deswegen, weil sie einen Mehraufwand an Zuneigung zum Patienten bedeuten. Das Anschließen an eine Maschine geht schneller und der Patient kann mit der Maschine alleingelassen werden, während sich der Therapeut schon dem nächsten Fall „vornehmen“ kann. Das Thema „Ent-Mensch-lichung der Medizin“ muß an dieser Stelle angedeutet werden

Bei den medikamentösen Verfahren differenziert man weiter in homöopathische Therapien, in Phytotherapien und in Nahrungsergänzungsmittel, wobei letztere in einem Grenzbereich liegen, der sich meist aus gesetzlichen Vorschriften ergibt.

B: apparative Verfahren:

 

Bioelektronische Verfahren:

Bioresonatorische Verfahren

z.B. MRT® ; Wave Transfer ®, Vega®, Medisend super III®, Dermatron®-Pitterling u.a.

 

Elektrische Verfahren:

Hochspannung, Niederspannung, Gleichstrom, Wechselstrom

 

Biophysikalische Verfahren (Frequenzmessende und -erzeugende Geräte):

Schwingungs- und Resonanztherapeutische Verfahren, Magnetfeld – Therapien, Thermische Verfahren, UV-Licht Verfahren, Farblicht Therapien, Kristall Therapien mit Swarowski Glas-Kristallen (OGT), Ozon- und Sauerstoff-Therapien u.a.

Letztlich sind alle diese Verfahren frequenztherapeutische Maßnahmen.

Ausleitungstherapien sind immer ganzkörperliche Therapien, die auch immer spezieller (organ-) örtlicher Therapieansätze bedürfen und sind nur über regulationstherapeutische Ansätze günstig zu beeinflussen. Um die Vielfältigkeit dieser Materie verstehen zu können, muß man sich mit dem Begriff Regulation auseinandersetzen. Regulation findet millionenfach in jeder Sekunde im Körper statt.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass der Frequenz- und Schwingungs-Medizin die Zukunft gehören wird. Schon im vergangenen Jhd. haben der Amerikaner Rife und der Russe Lakhovsky entdeckt, dass man mit Frequenzen Bakterien töten kann. Ihre Forschungen sind in Vergessenheit geraten, weil zur gleichen Zeit die Pharma–Industrie, die gerade entdeckten Antibiotika in Mengen auf den Markt brachte. “Unerklärlicherweise“ sind damals die Forschungs-Ergebnisse von Dr. Rife mitsamt seinem großen Labor in Flammen aufgegangen. In der Folge erhielt er weder Geld, noch die Erlaubnis seine Forschungen weiter zu betreiben. Diese in „Vergessenheit“ geratenen Frequenzforschungen sind seit einigen Jahren vor allem in Europa wieder aufgenommen worden und führten zu erstaunlichen Ergebnissen, die nun mehr und mehr, zumindest in der Naturheilkunde, „auf den Markt“ kommen.

Der Umgang mit diesen Frequenzen führt dazu, dass man sich mit dem Begriff Regulation auseinandersetzen muß und vor allen Dingen mit dem, was daraus resultiert.

Diese Regulation ist untrennbar mit den Begriffen Zelle, Milieu und Matrix verbunden.

Dies beinhaltet:

1. Stofftransport (Moleküle) im Blutkreislauf

2. Ladungstransport (Ionen) im analogen Gleichstromsystem

3. Lichttransport (Energie) im

Meridiansystem

4. Solitonentransport (Information) im

digitalen Nervensystem

Regulation...................ist Leben

das bedeutet: daß sie nur in biologischen, belebten Strukturen möglich und wirksam ist. Regulation und Lebensvorgänge sind untrennbar miteinander verbunden.

Regulation(en).................. sind Grundlagen,......die ihre feste Basis in der Physik und in der Chemie haben. Sie ist damit eingebunden in das gesamtkosmische Geschehen.

 

Regulation..................ist also die Aufeinanderfolge biologischer (biochemischer und biophysikalischer) Einzelvorgänge.

Regulation..................bedeutet Ordnung

Das heißt, daß alle Lebensvorgänge, also alle Regulationen, ineinander und miteinander sich in vorprogrammierten Abläufen abspielen.

In solche Abläufe kann man sich nun mit bioinformativen Verfahren „einklinken“. Eine Königsdisziplin stellt dabei die Magnetfeldtherapie dar. Sie nutzt diese Regelvorgänge, um sie wieder anzustoßen (zu beleben) oder über deren Wege zum therapeutisch gewünschten Zielpunkt zu gelangen.

Regulation(en)……........ sind letztlich Kreisläufe.

Hier denkt man weniger z.B. an den Blut und/oder Lymphkreislauf, als vielmehr an die energetischen Kreisläufe, wie z.B. an die Funktionskreisläufe Lunge-Dickdarm oder die eben schon angedeuteten Energiestrecken.

Regulation(en)..............sind Systeme,…….sind kybernetische Systeme

Dies bedeutet, daß sich Regulationsvorgänge in einem vielfach ausgelegten Raum abspielen, der zudem noch weit außerhalb der vom Menschen erfassbaren Dimension ist und sich damit nachvollziehbarem mechanistischem Denken entzieht.

Genau hier ist der der Ansatz für den Einsatz von bioelektronischen Verfahren wie z.B der Magnetfeldtherapie. Magnetfelder erreichen alle Räume der menschlichen Natur, auch in der geist-seelischen Ebene.

Beweis:

das „Ansprechen“ der unterschiedlichen Areale des Körpers auf den ihnen „eigenen“ Frequenzen. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass jedes Organ seine ureigene elektromagnetische Frequenz hat. Je nach Einsatz solcher organeigenen Frequenzen kann man aktivierende oder dämpfende Effekte erzielen.

Diese Frequenzen sind u.a. vom Biophysiker Dr. Ludwig gefunden und beschrieben worden.

Regulation(en)........sind keine starren Systeme,………….sondern Fließgleichgewichte

Das bedeutet, daß sie immer das Bestreben haben, in einen ausgeglichenen Zustand zu kommen, vergleichbar mit einer Waage, die im Gleichgewicht steht.

Regulation...........ist ein Waage(gleichgewichts-)verhalten biologischer Systeme.

Regulation..............ist Ausgleich

Das bedeutet, daß auf allen Ebenen nach Möglichkeiten gesucht werden muss, zu diesem Gleichgewichtszustand zu kommen, vergleichbar dem der „kommunizierenden Röhren“

Regulation....... ist ein offenes System, über das man mit den verschiedensten Mitteln Kreisläufe anregen und Starren auflösen kann.

Regulation..................ist nicht mono-,…………...sondern multi-.....

Regulation...............eröffnet demnach die Möglichkeit Therapien auf verschiedenen Ebenen zu induzieren.

Regulation.............eröffnet die Möglichkeit, zwischen geist-seelischer und körperlicher Ebene zu wechseln.

Regulation...............eröffnet erst die Möglichkeit, einen Ansatz zu ganzheitlich optimalen Behandlungskonzepten zu finden.

Erst wenn die Regulationsfähigkeit wiederhergestellt ist, ist eine Therapie möglich.

An einem Beispiel möchte ich das erklären:

Totes Gewebe z.B. ein wurzelgefüllter toter Zahn, produziert toxische (giftige) Eiweißzerfallsprodukte ( Thioäther, Merkaptane = sie werden häufig als sogenannte Leichengifte bezeichnet), die zu einer Regulationsstarre führen können. Dies findet folgendermaßen statt: Die hochpolymeren Zucker (Proteopolyglykane) der Matrix werden zu einer festen Struktur und lassen dann keinerlei Informationen vom Gefäß bis zur Zelle durch, da sie in eben diesem Starrezustand sind. Man kann sich dies so vorstellen, wie bei einem hart gekochten Ei, wo alle Eiweißstrukturen fest miteinander verbunden (koaguliert) sind. Durch diese feste Masse geht nichts mehr hindurch. Anders ist dies bei einem ungekochten, flüssigen Ei, das vergleichbar ist mit dem Normalzustand der Matrix. Durch diese flüssige, leitende Struktur, können Informationen durchgehen. Die Matrix hat die Eigenschaft in Millisekunden vom festen zum flüssigen Zustand und umgekehrt reagieren zu können. Im Zustand der festen Matrix kann der Körper dann weder Stoffwechselprodukte heraus- noch hereinbringen.

In diesen Zuständen sind die sogenannten Therapieversager zu finden und auch die chronisch Kranken.

Die Zelle wird krank, ist auf sich gestellt und geht in einen nicht mehr mit den anderen Zellen koordinierten Ablauf von Lebensvorgängen über und kann im Zweifelsfall entarten.

Hier ist der eigentliche Grund für sogenannte „Therapieversager“.

Aus meiner Erfahrung eröffnet erst die Magnetfeldtherapie die Möglichkeit zu erheblich erweiterten Therapiefeldern im Rahmen nicht nur der naturheilkundlichen Therapien. Denn sie spielt sich im intrazellulären Raum ab, aber nur dann, wenn mit entsprechenden Frequenzen und Feldstärken und deren Modulation gearbeitet wird. Ansonsten wird nur der extrazelluläre Raum erreicht, was therapeutisch eher kontraproduktiv ist, wie z.B. das Zappern mit ungeeigneten Geräten.

Bioelektronische Therapien gleich welcher Art, müssen sich daran messen lassen, inwieweit sie den intrazellulären Raum erreichen, denn davon hängt deren Effektivität ab.

Anders verhält es sich mit der bioelektronischen Diagnostik. Hier erreicht man bewußt den „Matrixraum“, um über dessen Zustand Rückschlüsse auf das Zellgeschehen zu machen.

Genau dies ist der Punkt, warum bioelektronische Messungen nur schwer reproduzierbar sind:

Im Fließgleichgewicht der Regulation sind dauernde Zustandsänderungen in der Matrix, sodaß auch deswegen immer wieder andere Messwerte resultieren. Gemeinsam ist allerdings allen Meßwerten die grundsätzliche „Tendenz“, aus deren Aussage eine hohe Wahrscheinlichkeit der Validität der Messung ablesbar und interpretierbar ist.

Zu jeder Ausleitungstherapie gehört unverzichtbar eine Mikrobiologische Therapie. Früher hieß diese Darmsanierung. Hier werden die Symbionten des Darmes in den Regelzustand gebracht, um damit erst eine ordentliche Ausleitung aller Schadstoffe zu ermöglichen. Gerade für die metallische Schadstoffausleitung ist eine intakte Symbionten-Besiedlung des Darmes nötig, da ansonsten diese Art Schadstoffe wieder in den Kreislauf eingeschleust werden und somit ein „Verschiebebahnhof“ der Schadstoffe entsteht. Die Auswirkungen sind dann in der Regel so, dass eine Verschlechterung der eigentlichen Ausgangssituation die Folge ist.

Mit Regeneration sind alle Therapie-Möglichkeiten gemeint, die der Wiederherstellung - nach Ausleitung der Fremdstoffe - des ursprünglichen (gesunden) Zustandes dienen.

Wie oben schon beschrieben, gibt es viele Indikationen, in das körperliche Geschehen einzugreifen. Ein weiterer Weg ist für mich die Mikroimmuntherapie. Hier wird mittels Untersuchung im weißen Blutbild festgestellt, wie die Reaktionsweise des Immunsystems, also des generellen Regelsystems ist. Interessanterweise kommt bei solchen Untersuchungen sehr häufig heraus, dass sogenannte „Altlasten“ insistieren. Mit diesen sind z.B. das Ebstein-Barr-Virus, das Cytomegalie-Virus, Herpesviren u.a. gemeint, die als Information im Körper zu Blockade-Machern werden. Sie lassen dann eine normale Matrix –Regulation nicht mehr zu und fördern damit krankmachende Agenzien, denen der Körper keine Abwehr entgegensetzen kann. Mit der Micro-Immuntherapie ist man in der Lage diese Altlasten zu eliminieren. Dies geschieht auf homöopathisch nosodalem Weg. Erst dann sind die Wege zur Ausheilung oftmals chronischer Geschehen möglich. Der Einsatz der Mikroimmuntherapie steht noch am Anfang, doch lässt sich heute schon sagen, dass der mögliche Behandlungsfächer riesengroß ist.

Zu den weiteren Regenerationstherapien gehören neben den medizinisch (empirischen) Verfahren sowie die bioelektronischen Verfahren auch grenzwertige Ansätze, die sich auf geist-seelischer Ebene abspielen. Oftmals sind Blockaden in diesen Bereichen so stark, dass sie es nicht zulassen, auf der körperlichen Ebene ansetzen zu können. Hier kommt es auf das besondere Einlassungsvermögen des Therapeuten an, den Patienten auf „seiner gestörten Ebene“ abzuholen.

Noch immer werden Ansätze wie „Schweigen, Beten, Fasten“ als Abstrusitäten abqualifiziert, jedoch bedarf es an Schlüsselerlebnissen von Therapeuten und Patienten, den hohen Wert solcher Therapieansätze zu erleben.

Wichtig ist hier : Erst in Geduld zuhören, dann in gleicher Geduld mit dem Patienten sprechen. Meine Erfahrung ist, dass je ausführlicher das Gespräch mit dem Patienten ist, um so schneller findet sich ein „Einstieg“ in die Problematik. Wichtig ist dabei, sich „kleinste Kleinigkeiten“ zu notieren, Zusammenhänge mit Erlebtem zu finden („Was war, nachdem sie dieses oder jenes erlebt haben“). Allein schon die Tatsache, des sich Bewußtwerdens von Zusammenhängen, ist oftmals der Einstieg in erfolgreiche Therapien für den Patienten. Als Zahnarzt erlebt man dies häufig nachdem gewisse Werkstoffe in den Mund Verbracht wurden, beginnen für den Patienten ganzkörperliche Krankheitserscheinungen, die fast nie mit solchen Werkstoffen in Verbindung gebracht werden, da die Symptomatik meist weit entfernt von diesem Ort ist. Nach Eliminierung solcher Fremdstoffe, kommt es oftmals zu „unerklärlichen Spontanheilungen“, wie es die universitäre (Schul-)Medizin zu bezeichnen pflegt.

Meditative Übungen sind ebenso hilfreich um die somatopsychische/psychosomatische Ebenenverschiebung zu korrigieren. Hierbei ist es hilfreich, wenn der Therapeut eine erste Korrektur-Anleitung gibt.

Hypnose und Hypnose-Therapien finden mehr und mehr Anhänger, sowohl bei Patienten wie auch Therapeuten.

Letztlich sind dies alles Maßnahmen, die der Hinwendung zum Patienten dienen. Auch dies zeichnet in aller Regel den naturheilkundlichen Therapeuten aus, dass er sich Zeit nimmt für den Einzelfall und nicht dem Diktat von Gebührenordnungen unterliegt.

Mit Regeneration sind alle Therapie-Möglichkeiten gemeint, die der Wiederherstellung - nach Ausleitung der Fremdstoffe - des ursprünglichen (gesunden) Zustandes dienen

Zum Schluß möchte ich noch einmal festhalten:

Ausleitung und Regeneration sind erst möglich, wenn:

- der Säure-Basenhaushalt in basische Richtung korrigiert wird,

- die Matrix für den Stofftransport durchgängig ist

- weitere chemische und elektrische Noxen weitestgehend ausgeschaltet sind,

- eine mikrobiologische Therapie gemacht wird,

- die innere Bereitschaft des Patienten besteht, es zu wollen, das „ad sum“ vorhanden ist.

Conclusio:

Erst das Zusammenwirken der nicht apparativen mit den apparativen Verfahren ergibt ein therapeutisch Optimum.

Die

oder....oder.. Therapien

müssen zu

und...und.. Therapien werden.

.

 

 

Literatur Liste:

Adler, Ernesto, Störfeld und Herd im Trigeminusbereich,VfM-Verlag,4.Aufl.1990

Becker, Werner (Hrsg) , Ganzheitliche Zahnheilkunde in der Praxis, Spitta-Verlag 1982-1991

Bergsmann,O,BergsmannM,.Kellner,M (Hrsg),Grundsystem und Regulationsstörungen, Haug-Verlag, 1984

Bruker, M.O., Unsere Nahrung –unser Schicksal, emu Verlag,1986

Ebert, Wolfgang M., Labordiagnostik in der naturheilkundlichen Praxis, Sonntag-Verlag, 1999

Feldhaus, Heinz-Werner, Homöopathie und ganzheitliche Zahnmedizin, Sonntag-Verlag, 1995 + 3.Auflage 2002

Heine, Hartmut, Lehrbuch der Biologischen Medizin, Hippokrates-Verlag, 1991

Leiner, Dirk (Hrsg), Regulationsmedizin in Theorie und Praxis, Bd I, ML- Verlag, 2006

Pischinger, A., Das System der Grundregulation, Haug-Verlag, 7.Aufl. 1997

Thomssen,Joachim, Odontogene Herde und Störfaktoren, ML-Verlag,1985

Ulmer, Eberhard, Herddiagnostik und Therapie, ML-Verlag,1988

Voll, Reinhold, Kopfherde-Diagnostik und Therapie mittels EAV und Medikamententestung, ML-Verlag, 3.Aufl.1991

 
 
   

Wurzelfüllungen ein Reizthema für die Naturheilkunde

hier eingestellt am 29.12.2011

Immer wieder kommt das Thema Wurzelfüllungen auf. Natürlicherweise gibt es dazu verschiedene Ansichten.

Da ist die schulmedizinisch, rein mechanistische Ansicht, die nur das rein örtliche Geschehen beurteilt, ohne den gesamten Rahmen eines kybernetischen Systems Körper in die Betrachtung mit einzubeziehen.

In dieser vom statischen, vom konstruktiven und damit, wie gesagt, rein mechanistischen Weg zur Betrachtung eines Zahnes, kann man durchaus Vorteile ausmachen. Da sind z.B. der Bestand der Zähne, das Verwenden als Krone oder Ankerelement für prothetische Konstruktionen, wie Brücken oder Kombinationsarbeiten, festsitzend herausnehmbar sind.

Auch scheut man nicht davor zurück, wenn sich die Wurzel trotz Wurzelbehandlung an deren Spitze entzündet, diese Entzündung mittels Wurzelspitzenresektion zu entfernen, um damit den toten Zahn weiterhin zu erhalten. Aus oberflächlicher Betrachtung, ohne den Gesamtzustand des Menschen dabei zu betrachten, könnte man einem solchen Vorgehen auch noch positive Seiten abgewinnen.

Aber leider sieht die Realität in der überwiegenden Zahl der Fälle gänzlich anders aus, zumal eine geradezu fatale Sache hinzukommt. Menschen, die eine endodentologische (Wurzelbehandlungsmaßnahme) Behandlung erhalten haben, leiden, wie gesagt, in der Mehrzahl der Fälle an gesundheitlichen Problemen, die sie nie in Verbindung bringen mit einer solchen Behandlung, Denn in aller Regel sind die körperlichen Probleme auch wiederum in der Mehrzahl der Fälle, weit ab vom örtlichen Geschehen am Zahn oder im Mund lokalisiert. Und dies macht es äußerst schwer, eine korrekte medizinische Zuordnung zu finden, die zudem von der überwiegenden Zahl der Therapeuten und hier besonders der Zahnärzte als Spinnerei abgetan wird. Es hat dann auch keinen Sinn, sich mit solchen Therapeuten zu unterhalten, da ihnen sowieso das detaillierte Wissen um die Regulationsvorgänge im Körper fehlt.

Dazu muß man wissen, dass ein Zahn eine sehr aufwändige innere Struktur besitzt, die genau zu kennen es erst möglich macht, die regulativen Zusammenhänge mit dem restlichen Körper zu verstehen.

Hier muß zunächst ein „Ausflug“ in die Entwicklungsgeschichte gemacht werden:

Das Pulpa-Gewebe ist ein sogenanntes archaisches Gewebe. Es gehört histologisch-entwicklungsgeschichtlich, zu den ältesten Gewebearten, die zu einer Regulation fähig sind.

Es ist im menschlichen Körper nach Forschungen von Prof.Dr.Heine,Witten-Herdecke, die Fähigkeit ganzkörperlich regulativ, entscheidende Impulse für Gesundheit und Krankheit setzen zu können.

So sagt er auch, dass mit dieser Fähigkeit die Höchste aller Differenzierungsstufen aller Gewebearten erreicht wird. Somit nimmt es nicht Wunder, dass mit diesem “Spezialgewebe“, eine Struktur im Mund-, Zahn- und Kieferbereich zur Verfügung steht, die ganzkörperliche Steuerungsfunktionen hat. Diese Erkenntnisse von Heine, werden durch die praktischen Untersuchungen und Forschungen der Protagonisten der Elektroakupunktur,Voll, Kramer, Schwarz, Türk u.a. bestätigt, indem sie die Wege der Zahn-, Organ-Wechselbeziehungen bestätigen.

Beginnend ab der vierten Schwangerschaftswoche bis ca. zur neunten Schwangerschaftswoche werden beim Fötus im Mutterleib, der Mund mit allen Zähnen, Milch- und Wechselgebiß angelegt und differenziert. Später findet nur noch das Größenwachstum statt. Zur gleichen Zeit werden Augen das Gehör mit den Ohren, das Gehirn, das Herz ausdifferenziert und genau wie Mund und Zähne im Verlaufe der Schwangerschaft auf Geburtsgröße gebracht. Dies hat enorme Bedeutung für das gesamte Leben eines Menschen. Denn alle Teile, die zur gleichen Zeit entwickelt werden, haben für immer einen sehr nahen Bezug zueinander. Dies wird erklärlich durch die Zahn-, Organ-Wechselbeziehungen, die die Grundlage der naturheilkundlichen Zahnmedizin sind. Hier schon müsste sich dem Therapeuten eine große Warntafel zeigen, die ihm sagt: 'Pass dringend auf bei allem, was Du im Mund tust, dass da vielmehr dran hängt als nur der Zahn.'

Geht man nun einen Schritt weiter, kommt man zur Anatomie eines Zahnes.

Der Zahn besteht aus drei Anteilen, dem Zahnschmelz, dem Dentin und der Pulpa.

In hiesiger Betrachtung sind Pulpa und Dentin wichtig. Die Pulpa ist ein Versorgungsgewebe, bestehend aus Nervsubstanz, arteriellen und venösen Strukturen sowie Lymphgewebe. Sie füllt einen Kanal aus, der von der Wurzelspitze bis in den Kronenbereich geht und sich dort, je nach Kronengröße des natürlichen Zahnes erweitert. Dieses Material wird bei einer Wurzelbehandlung entfernt. Nun kommt aber der wichtigste Teil der Betrachtung, das Dentin.

Es ist ein Gewebe, das erheblich weicher ist als der Zahnschmelz, der etwa Diamanthärte besitz und ist härter als Knochen. In diesem Dentin sind sogenannte Dentinkanälchen, die in verschiedenen Verzweigungsmustern, sich von der Pulpa weg, zum Schmelz hin erstrecken und in einer Anzahl vorliegen, die kaum vorstellbar erscheint. Die Zahlen: in der Nähe der Pulpa sind etwa 60.000 solcher Dentinkanälchen pro Quadratmillimeter und in Schmelznähe ca. 40.000 pro Quadratmillimeter. Fügt man alle Dentinkanälchen aneinander, so erhält man pro Wurzel ca. 1000 m Länge, bei einem 3-wurzeligen Zahn wären dies 3 Kilometer. Nun hat nicht jeder Zahn nur einen Pulpenkanal pro Wurzel, sondern dies können mehrere sein, die in aller Regel von den „Endodentologen“ nicht aufbereitet werden, wenn sie denn eine Wurzelbehandlung machen. Dies hat damit zu tun, dass ca. 40% aller Zähne mehr Wurzelkanäle haben, als es der Anzahl ihrer Wurzeln entspricht und überdies noch sind die zusätzlichen Kanäle oftmals nicht gerade und können an jeder Stelle der Wurzel eine Verzweigung haben, abgehend vom Hauptpulpenkanal oder auch direkt aus der Pulpenhöhle der natürlichen Zahnkrone und dann meist noch „krumm“ verlaufen. Diese anatomischen Strukturen hat schon Prof.Dr.F.F.Eifinger,Bonn/Köln in seiner Habilitationsschrift in den 60er Jahren des letzten Jhd’s. genau beschrieben und mit entsprechenden elektronenmikroskopischen Aufnahmen unterlegt.

Diese beschriebenen Strukturen entziehen sich jedweder Wurzelbehandlung. Das in ihnen befindliche Gewebe zerfällt, wird nekrotisch, also „vergammelt“ und muß vom Körper neutralisiert werden. Die aus diesen Eiweißzerfallsprodukten entstehenden Stoffe sind Thiole und Mercaptane, also giftige Substanzen, die auch beim Zerfall von Leichen entstehen. Diese Abbauprodukte sind dann u.a. auch die Stoffe, die den Herd- und Störfeldcharakter eines toten Zahnes ausmachen. Die Untersuchungen von Prof.Dr.Pischinger,Wien, Prof.Dr.Altmann Wien, Dr.Ernesto Adler, Barcelona und viele andere mehr weltweit, haben immer wieder die Störfelder und deren gesamt-gesundheitliche Auswirkungen beschrieben.

Nun versucht man seit -zig Jahren Wurzelfüllungen zu machen, die auch die Dentinkanälchen mit einbeziehen. Man hat es mit chemischen Verfahren versucht, mit Phorese-Verfahren, egal nun ob Elektro- oder Iontophorese, mit Kunststoffen, mit Nanotechnik usw. aber keines der Verfahren hat auch nur annähernd eine Verfüllung der Dentinkanälchen erreicht. Einziger Effekt bei allen Verfahren ist, dass die pulpennahen Eingänge der Dentinkanälchen versiegelt wurden und somit eine „Austrocknung“ dieser in der Zahl unbedeutenden Größenordnung in diesem Bereich erreicht wurde. Zur Pulpa abgewendeten Seite,also dem Knochenfach, in welchem der Zahn sitzt, bleiben die Kanälchen allerdings offen und damit für alle Stoffwechselfunktionen und Regulationen erreichbar. Der Körper muß sich dann nach wie vor mit dem toten Material auseinandersetzen.

Die Füllung des Pulpenkanals und der Kronenpulpa mit Wurzelfüllmaterial ist in dieser Betrachtung wie folgt: Das Material füllt im Idealfall homogen ohne Löcher den Hohlraum randständig aus. Dieses Ziel wird allerdings im Durchschnitt statistisch zu ca. 40% (wobei dieser Wert schon sehr hoch gegriffen ist, wie aus Untersuchungen einiger gesetzlicher Krankenkassen hervorgeht) erreicht. Auch darf die Wurzelfüllung bis maximal zur Wurzelspitze gehen, Wenn sie darüber hinausgeht, finden zusätzlich noch andere biochemische und physiologische Prozesse statt, denen alle gemein ist, dass sie Knochenreaktionen verursachen. Diese sind von Entzündung bis Resorption in allen Varianten möglich. Anzumerken ist, dass einige immer noch auf dem Markt befindliche Wurzelfüllmaterialien im Abbinde-/Aushärtungsprozeß Formaldehyd als chemische Reaktion freisetzen!!

Wenn die Wurzelbehandlungen so gut wären, dann dürfte sich statistisch nicht etwa 25% der so behandelten Zähne eine Folgereaktion abspielen, die sich in der Ausbildung einer Entzündung der Wurzelspitze bis hin zum Granulom zeigt. Dann erfolgen Wurzelspitzenresektionen, die ebenfalls wieder problematische Hinterlassenschaften haben (Knochendefekte, Narbenbildung). Nebenbei bemerkt: Entzündungen haben immer etwas mit Keimen zu tun!!

Wenn eine Wurzelbehandlung „nötig“ wird, sind in aller Regel vorher entzündliche Prozesse abgelaufen, die auch in aller Regel die Wurzelspitze erfassen. Wird ein solcher Zahn aufbereitet für eine Wurzelkanalfüllung, muß der Therapeut vorher die Entzündung eliminiert haben, was m.E. nicht geht, da alle entzündlichen Stoffe nach wie vor in den Dentinkanälchen vorhanden sind oder /und er muß ein Mittel zur Kanalfüllung benutzen, was dauerhaft Antientzündungssubstanzen (Antibiotika, Kortikoide usw.) freigibt, die die vorhandene Entzündung unterdrücken. Eine gesundheitlich äußerst gefährliche Variante ist der Aufbau eines Wurzelgefüllten Zahnes mit einem bisphenol-A haltigen Kunststoff. Dies gilt besonders dann, diese Aufbauten am Dentin befestigt werden, was in aller Regel nicht zu umgehen ist. Hierzu wird zunächst die Hartsubstanz Dentin angeätzt und dann mit einem auch wieder in aller Regel bisphenol-A haltigen Haftvermittler für das Composite-Aufbaumaterial bestrichen, welches bestimmungsgemäß nur für den Schmelzbereich verwendet werden soll. Besonders bisphenol-A haltige Kunstoffe, ob für konservierende Zwecke oder prothetischen Einsatz im Mund, sind in jedem Fall ein Riesenproblem für den gesamten Hormonstoffwechsel. Schon vor ca. 10 Jahren ist eine Studie von zwei spanischen Universitäten bekannt geworden, in der festgestellt wurde, dass Mädchen und junge Frauen unfruchtbar wurden, wenn sie für längere Zeit dem Einfluß diese Stoffes ausgesetzt waren. Dabei wurde besonders auf zahnärztliche Materialien, wie Kunststoff-/Composite-Füllungen, Kunstoffe für Kieferorthopädie und Prothetik hingewiesen.

Unabhängig von allen Versuchen der „Verfüllung“ der Dentinkanälchen, bleiben die Zähne tot und damit Störfelder im Organismus. Diese Störungen müssen auch noch auf anderen Ebenen betrachtet werden. Dies ist die Frequenz-Ebene. Jeder Stoff und jedes Teil in der Natur hat eine für es typische Frequenz (vergleichbar mit der DNA). Wenn diese gestört ist, stört es in der Folge auch alle Frequenzen, die von dieser abhängig sind oder die mit dieser in Einklang sein müssen, mit Rücksicht auf die gesamt-ganzheitlichen Regulationsvorgänge im Netzwerk des Körpers.

Ein toter Zahn mit denabgestorbenen Eiweißprodukten in den Dentinkanälchen, haben andere elektrophysikalische und magnetische Eigenschaften, die in aller Regel Störfrequenzen darstellen und auf Grund ihrer Störwirkung Signale aussenden, die an oftmals weit entfernten Stellen im Körper Störfelder aufbauen können. Diese Störfelder können dann zu Herden werden, von denen krankhafte Prozesse ihren Ausgangspunkt haben.

Vereinfacht dargestellt kann man sich das wie folgt vorstellen:

Dentinkanälchen = Nicht ummantelter Kupferdraht. An diesem kann an jeder Stelle Strom/Spannung abgegriffen werden. Das individuelle typische umgebende Magnetfeld ist jederzeit messbar.

Dentinkanälchen verschlossen = ummantelter Kupferdraht. An diesem kann an keiner Stelle Strom/Spannung abgenommen werden. Das individuelle typische umgebende Magnetfeld ist trotzdem jederzeit messbar.

Das bedeutet, dass man anhand dieses speziellen Frequenzmusters des Magnetfeldes, trotz Isolierung eine Identifizierung vornehmen kann. Darüber hinaus ist diese Magnetfeld-Frequenz in der Lage, in ihrem näheren und weiteren Umkreis Informationen/Daten abzugeben, die entschlüsselt werden können und dann auch eingesetzt werden können.

Dieser Vergleich beschreibt zwar nicht die die ganze Komplexität dessen, was in Wirklichkeit von einem solchen Gewebe ausgeht, es soll nur ein Eindruck vermittelt werden, daß von kleinsten Bezirken ausgehend, die Gesamtheit informiert werden kann.

Ein noch einfacherer Vergleich : Man nehme ein Radio, stelle einen Sender mit Musik ein und verschweiße dies dann in einen wasserdichten Behälter(1)und tauche dann das gesamte in einem Wasserbecken(2) unter. Die Musik ist nach wie vor hörbar, auch wenn das Radio durch zwei Maßnahmen (1)+(2) von seiner Umgebung ausgeschlossen ist.

Dies besagt eindeutig, dass von den Dentinkanälchen mit ihrem toten Gewebeinhalt, Informationen ausgehen oder negative Energien produziert werden, die das System stören und schließlich krank machen können.

Als Resümeè bleibt nur, es gibt kein Verfahren, was die Vitalität wiederherstellen kann und kein Verfahren, was die Dentinkanälchen für den Körper unbedenklich machen kann.

Aus diesem Grund ist, allein aus vorbeugendem Gesundheitsschutz, eine Wurzelbehandlung keine empfehlenswerte Alternative zur Entfernung eines toten Zahnes und damit möglichen Störfeldes für den Gesamtkörper.

Jeder der einmal an einem wurzelgefüllten toten Zahn gerochen hat, der extrahiert wurde, wird sich auf Grund des Gestankes, den ein solcher Zahn verbreitet, vor sich selbst ekeln und sich fragen, warum er sich nicht schon eher solchen Unflates entledigt hat.

 

 
 
   

Herde und Störfelder unter dentaler Beteiligung

 hier eingestellt am 1.5.2011

Gelenk-Erkrankungen

Skelettsystem

Wirbelsäule Zähne

Dysbalance führt zu :

- Zahnschmerz

- Kopfschmerz

-Gesichtsschmerz

- Nackenschmerz

- Ohrenschmerz

-Ohrensausen

- Schluckbeschwerden

- Übelkeit mit Neigung zum Erbrechen

Nervosität

- Schwindel

- Augendruck

-Müdigkeit

-Schilddrüsen-Dysfunktion

-Schlafstörungen

-Bluthochdruck

-Menstruationsstörungen

-Krampfadern

-psychische Probleme

1/100 mm Frühkontakt in der Okklusion kann statische Veränderungen in der gesamten Wirbelsäule verursachen.

Schmerzen durch Verspannung der Nacken- und Rückenmuskulatur können sich bis zu Deformierungen der Wirbelsäule entwickeln.

Interessanter Aspekt:

Anzahl der Zähne entspricht der Anzahl der Wirbelkörper.

12 Incisivi (incl. 4 Canini) 7 Vertebrae cervicales

8 Praemolares 12 Vertebrae thoracales

8 Molares 5 Vertebrae lumbales

4 Dentes sapientes 5 Vertebrae sacrales

Dentes paramolares 3-5 vertebrae coccygeae

mesiodentes - - -

32 + 32 +

Diese Tatsache lässt auf eine sehr enge Verflechtung von Zähnen und Wirbelsäule schließen.

Empirisch wurde dies u.a. bestätigt durch die Elektroakupunktur und die Mundakupunktur.

Verkrampfungen der Nackenmuskulatur besorgen die Verschiebung der Wirbelkörper, dies führt zu „Quetschungen" der Versorgungsgefäße zum Kopf und der Entsorgungsgefäße vom Kopf weg.

Mangeldurchblutung und Lymphstau in allen Kopfgefäßen sind die Folge.

Besonders wichtig ist, daß der Nervus vagus (10.Hirnnerv) von dem Gebiet des obersten Rückenmarkabschnittes ausgehend, bei Wirbelverschiebungen in seiner Funktionsausübung gestört ist. Der nervus vagus versorgt mit seinen unzähligen Fasern die glatte Muskulatur.

Symptome dieser Störung können dann sehr vielfältig (nicht nur an der Ws) sein, z.B.Speiseröhrenkrampf, Asthma, Darmkrämpfe, Gallekoliken u.s.w.

Okklusionsstörungen können zu Wirbelverschiebungen und zu Beckenschiefstand führen.

Umgekehrt kann ein Beckenschiefstand zu Gebißanomalien führen

Wird ein Beckenschiefstand beseitigt, kann sich das Zahnsystem wieder zur Norm hin bewegen.

Wird die Okklusion wieder optimiert, durch Korrektur am Zahnersatz, verschwinden die Störungen in den Wirbelgelenken und die damit verbundenen Schmerzen und Blockaden.

Zähne und Skelettsystem bilden eine Einheit, die in gegenseitiger Wechselbeziehung stehen.

Bei zu lange bestehendem Fehlbiss kann das Kiefergelenk Schaden nehmen.

Das KG ist ein wichtiges neurovegetatives Steuerungszentrum. Etwa die Hälfte aller ankommenden Nervenimpulse aus der Körperperipherie zum ZNS, haben einen Bezug zum Kiefergelenk.

Bestimmte Akupunktur/Energiebahnen „laufen über" das Kiefergelenk:

Dünndarmmeridian, Herz-Kreislaufmeridian, 3-fach-Erwärmer (Drüsenmeridian), sowie ein umfangreiches psychisches Korrelat.

Eine Dysfunktion der entsprechenden Organe verursacht eine Störenergie, die sich negativ auf die Funktion und Substanz des Kiefergelenks auswirken kann. Dieser Weg kann auch umgekehrt sein.

Beschwerden in den Schultergelenken

Ursachen können sein:

1. mechanische Überbelastung

2. Beherdete oder impaktierte Weisheitszähne

ein solcher Herd kann lange „stumm" sein. Er kann durch Infektion, psychisch starken Stress u.a. sehr schnell akut werden. Dann stört er den Dünndarmmeridian, der energetisch die Schulterrückseite versorgt.

Auswirkung: Irritationsschmerz bis zur manifesten Entzündung, wenn die Ursache nicht beseitigt wird.

3. Chronische Appendicitis : Schulterschmerzen nur rechts.

Diverticulitis meistens im colon descendens:

Schulterschmerzen links.

Zahnbeziehung: beherdete 14,15,24,25,

36,37,46,47.

Gallenblasenentzündung

Schmerzprojektion

Störung in die rechte Schulter

( Head´sche Zone )

5. Chronische Herzbeschwerden oder Angina pectoris :

Schmerzprojektion :

in die linke Schulter

6. Akute oder chronische Pancreatitis:

Schmerzprojektion

in die Schulterblätter bis in die linke Schulter

Beschwerden in den Hüftgelenken.

Ursachen können sein:

1. Gallenblasendysfunktion

Der Gallenblasenmeridian versorgt energetisch die Hüftgelenke. Bei Über- oder Unterfunktion des Organs fließt eine Fehlenergie durch die Hüftgelenke, was zu einer Entzündung durch Abbau der Gelenksubstanz führen kann.

2. Beherdete oder mit Prothesenklammern ( Druck auf den Kieferknochen) versehene Eckzähne (Canini) können eine Störenergie in die Hüftgelenke weiterleiten

3. Chronische Leberleiden:

die Leber bezieht ihre Energie von der Gallenblase, dadurch entsteht auf dem Gallenblasenmeridian ein Energiedefizit, dies führt dann zur energetischen Unterversorgung des Hüftgelenkes. Schmerzen, bis hin zur Arthrose, sind die Folgen.

Beschwerden in den Kniegelenken.

Zunächst Abklärung, ob lokales Geschehen oder ob es sich um ein „Ausstrahlen" vom Hüftgelenk oder der Wirbelsäule handelt. Auch muß nach einer Störenergie von einem entfernt liegenden Herd gesucht werden.

Ursachen können sein :

Störungen im Verlauf des Magenmeridians

bei Schmerz unterhalb der Kniescheibe außen,

z.B.durch:

- chronische Sinusitis,

- beherdete Zähne 16,17,26,27,34,35,44,45

- chronische Gastritis bis hin zum Magengeschwür.

Bei Schmerzen an der Innenseite der Knie:

Leber-, Pancreas-, oder Nierenproblem

Bei Schmerzen an der Rückseite der Knie:

Blasenstörung

Bei Schmerzen an der Außenseite der Knie:

Gallenblasendysfunktion

Therapie zu allen Gelenkproblemen:

zunächst :Ursachenbeseitigung

hat sich ein entzündlicher Vorgang

im Gelenk verselbständigt:

4 Wochen lang 2x wöchentlich Vit E Injektionen i.m.(nie intraartikulär )

danach 8 Wochen lang Vit E per os 1x täglich

bei Gelenkmuskelschmerzen, Arthrose, Gelenködemen:

Ammonium phosphoricum D12

-zur Harnsäureausscheidung, gichtigen Affektionen aller Gelenke, besonders der Hüft- und Kniegelenke, Gelenkschmerzen generell und Wetterfühligkeit:

Lithium carbonicum D10

Gelenkentzündungen, schmerzhafte Schwellungen und Gelenkergüsse, eingeschränkte Gelenkfunktionen:

Mandragora D6

Knackgeräusche in den Gelenken:

Silicea D6 und D12

in Verbindung mit Natrium chloratum D12:

Verbesserung des Knorpelaufbaus, Besserungen der Muskelirritationen.

Zur Verbesserung des Stoffwechsels im Knorpel- und Bänderapparat der Gelenke, zur Knorpel und Gelenkauskleidungs-Regeneration:

Bi-Ocean®

Präparat aus Knorpeln des Tiefsee-Haifisches

und der neuseeländischen Grünlipp-Muschel.

äußerliche Anwendungen:

- lauwarme Quarkwickel um das erkrankte Gelenk, dadurch können sich Kapselschwellungen und Ödeme spontan zurückbilden.

- Heilmoorumschläge und Moorbäder

-Fango-Packungen um das jeweilige Gelenk

-Apfelessig-Umschläge um das jeweilige Gelenk

 
 
   

Regulation des Mundraumes als Grundlage gesunder, ganzheitlicher Entwicklung.

hier eingestellt am 1.2.2011 

Lassen Sie sich mitnehmen von mir auf eine Reise durch den menschlichen Körper, die, wie könnte es anders sein, von einem Zahnarzt eben von den Zähnen ausgeht. Ich bin kein Wissenschaftler oder auch nur nennenswerter Forscher, ich bin ein Beobachter. Als solcher darf ich anders, als der Wissenschaftler und Forscher, meine freie Meinung äußern, da ich weder objekt-, noch fachgebunden bin und schon gar nicht finanziell abhängig.

Ein Zahn, der obere 5er rechts hat eine Karies, muß behandelt werden. Der daran hängende Mensch geht zum Zahnarzt, dieser hinwiederum kommt seiner zahnärztlich, ethisch, monetären Verpflichtung nach und macht eine Füllung. Diese ist kassenüblich aus Amalgam.

 Eine Unterfüllung entfällt, da dies den Zeitaufwand hochtreibt und damit den Fall abrechnungsknetologisch uninteressant macht. Da alles eben schnell gehen muß, wird etwas großzügig gearbeitet, ein wenig Karies bleibt zurück, man muß ja an spätere Behandlungen denken, -Wurzelbehandlung, Stift, Aufbau, Krone- , die Pulpa bekommt an einer Stelle die Möglichkeit, auch mal an die Öffentlichkeit zu treten. Nun so weit so gut, das Amalgam deckt alles zu.

Dies ist die Vorgeschichte, jetzt erst fängt das eigentliche Geschehen an. Schon in der folgenden Nacht fängt der Zahn an zu rumoren, er schmerzt, Einwerfen Zahnschmerzpille, kurze Schmerzunterbrechung, dann neben Zahnschmerz Kopfschmerz, gegen Morgen tut es schon undefinierbar überall weh, beim Toilettengang, nach dem eigentlichen Aufstehen, rebelliert zu allem Überfluß der Darm, Durchfall.

Das kleine Löchlein, groß wie ein Stecknadelkopf, im Dentin des Zahnes 15 ist die Eintrittspforte für die metallischen Gifte aus der Amalgamfüllung. Hier trifft z.B. das Quecksilber direkt auf die ausgefeilteste Matrix des Körpers, das Pulpa-Gewebe: Dies beschrieb Prof. Dr. Heine schon vor vielen Jahren in einem Buch des Spitta Verlages mit dem Titel: ’Ganzheitliche Zahnmedizin in der Praxis’, Herausgeber: W. Becker aus Köln.

In dieser Spezial- Matrix sind auch Lichtquanten eingelagert, die in der Zelle für das eigentliche Leben sorgen. Diese biophotonischen Funkstationen, wie Prof. Dr. Popp sie beschreibt, sind wohl das eigentliche Geheimnis der Struktur, die wir Matrix nennen. Dies gibt deshalb Sinn, weil es das Licht und die Fähigkeit der hochpolymeren Zucker ist, in der Matrix, Informationsübertragungen nahezu verlustfrei und von nicht vorstellbarer Geschwindigkeit (mindestens 2-fache Lichtgeschwindigkeit) innerhalb des Körpers hin und her zu leiten.

Die Zahn-Matrix ist in einem Hohlraum, der von Schmelzprismen umgeben ist, der, wie die DNA-Helix von innen nach außen spindelförmig gewunden ist. Dies ist an sich noch nichts besonderes. Es wird erst dann zur Besonderheit, wenn man die gesamte Feinstruktur der Zahnhartsubstanz physikalisch betrachtet. Ein Schmelzprisma ist gleichschenklig sechseckig, wie aus der Bienenwabe bekannt. Die „schraubige“ Struktur ist eine Spirale, deren Inneres einen Hohlraum darstellt. Diese „geschraubte“ Struktur wirkt außerdem physikalisch wie die Federbeine eines Autos, kann also Spitzenbelastungen „abfedern“ oder austarieren. Die einzelnen Schmelzprismen sind mit einer interprismatischen Substanz miteinander und untereinander verklebt. Diese Klebesubstanz ist nicht so lichtdurchlässig. Gleichzeitig isoliert sie die Schmelzprismen untereinander und gegeneinander. So sind die Schmelzprismen Lichtleiter für die Dentin- und darunterliegenden Schichten des Pulpagewebes. Dieses Gewebe wird dadurch förmlich mit Licht=Photonen ständig wie eine Batterie aufgeladen. Eine weitere physikalische Eigenschaft der Schmelzprismen ist die Aufnahme=Antennenwirkung von magnetischen Feldern. Diese Felder sind einerseits die Magnetfelder von außen, also erdseitig. Zum anderen natürlich auch die künstlichen Magnetfelder, die durch Sender, Radar u.a. ständig produziert werden. Die Hauptfrequenz der natürlichen Felder dabei ist 7,8 Hz. Dies ist gleichzeitig die „Wohlfühlfrequenz“ für den Körper. Sie wird auch mit Schumann-Welle bezeichnet. Es würde zu weit führen, an dieser Stelle weiter über erdgebundene Magnetfelder und Frequenzen zu berichten.

Nach all diesen vorgegebenen „Um- und Inweltbedingen“, können Sie sich vorstellen, wie nun in dieser Matrix der Pulpa die Regulations Reaktionen ablaufen. Ich möchte Ihnen dies ein wenig künstlerisch modelliert darstellen, wie es etwa Otto Waalkes beschreiben würde:

 

Hier Zentrale bitte alle melden, wo was los ist. Hier gehen ständig Horror-Meldungen ein, aus allen Teilen des Körpers. Überall scheinen die Dämme gebrochen zu sein. Der Zentral-Computer kann die eingehenden Meldungen kaum aufnehmen, geschweige denn sortieren. 

Hallo hier Zahnpulpa 15, da hat doch so ein Rindvieh ein Loch in mein Dentindach gefräst und es dann sofort mit extrem saurem widerlichen Zeug wieder zugeschmiert. Die gesamte obere Etage meines Pulpenhorns ist mit diesem Zeug durchtränkt. Versuche gerade das tiefere Eindringen durch Abschotten zu verhindern. Kann jemand Hilfe schicken? Brauche dringend eine Analyse was für ein Zeug das ist. 

Hier das Zentrale Abwehrsystem kriege von überall Hilfsersuchen, schicke ein paar Leute rüber, sind aber bestimmt zu wenige. Habe das Zentrale Analyse-Labor informiert 

Zahnpulpa: egal jeder ist jetzt wichtig der helfen kann.

In der oberen Etage der Pulpa beginnt mittlerweile ein Kampf auf Leben und Tod..

Hallo, wer hört mich, hier ist das umliegende Knochengewebe des Zahnes 15. Im Zahn scheinen fürchterliche Kämpfe abzulaufen, das Knochengewebe ist gezwungen, den Rückverkehr aus dem Zahn strengen seuchengesetzlichen Bestimmungen zu unterwerfen,

Nur noch Hilfstruppen haben Zugang auf den Gefäßwegen, Umleitungen sind eingerichtet. Leider können wir die Energiebahnen nicht schließen.

Zentrale: habe verstanden

Hier Matrix am Loch: es ist furchtbar, wenn ihr nicht bald helft stirbt hier alles. Hier liegen überall zum Teil Schwerverletzte herum.

Restpulpa: wir kämpfen bis zum Umfallen wir kriegen nicht das, was wir brauchen. Es ist wie bei einem Flächenbrand, wo man Schläuche, aber kein Wasser hat.

Hier Zentrales Analyse-Labor: es ist ca. 70% hochgiftiges Quecksilber, ca. 20 % Zinn das mit Körper-Eiweiß hochgiftige Organozinnverbindungen bildet und ca. 12% Kupfer, das mit Wasser das hochgiftige Kupfervitriol bildet. Nach DIN-Vorschrift sofort schweres Atemgerät und Schutzanzüge anziehen.

Matrix am Loch: Ihr Laborfuzzies seit Witzbolde, wir kämpfen mit und gegen Leichen in einem total entzündlichen Gebiet, kaum Sauerstoff, Hitze, stehen im Exsudat bis an die Hüften und sollen uns dann um die DIN-Vorschriften kümmern

Bitte an regionäre Lymphknoten: los schickt Mann und Maus zum Einsatz

Regionäre Lymphknoten : haben den Befehl in Stellung zu bleiben und Schutzdämme gegen jedes Eindringen von Fremden zu organisieren und aufzubauen.

Zentrale: das stimmt, zusätzlicher Befehl: zieht genügend Truppen aus anderen Bereichen ab, vergrößert sicherheitshalber die Unterkünfte.

Hilferuf an Zentrale Immunabwehr: könnt Ihr irgendwie helfen.

Zentrale Immunabwehr: Ja wir versuchen es.

Die Toxin-Abwehr Spezialeinheit wird mit Ihren Fuchspanzern in Kürze in Marsch gesetzt.

Die Zentrale ist informiert.

Hier Zentrale: Befehl an Matrix vor Ort : Hiermit übergebe ich das Kommando vor Ort an Sie.

Befehl an alle anderen Matrices. Die Funkbesatzungen verstärken, Horchposten für außerkörperliche Signale einsetzen.

Nun kommt ein SOS-Ruf aus dem Dickdarm: Was ist los da oben, hier sind alle Sicherungen durchgeknallt, die ganze Scheiße schwappt hier hin und her, es ist wie bei Hochwasser, Stücke von Nahrung schwimmen wie Baumstämme in dem stinkenden Brei. Keine Abteilung ist hier in der Lage, auch nur annähernd ihre Aufgaben zu erledigen.

Hilfe, hier Anus: kann dem Druck aus dem Dickdarm nicht mehr standhalten, muß das Ventil öffnen.

Dickdarm an alle oberen Abschnitte: was ist bei Euch los?

Dünndarm hier dreht und wälzt sich alles wie in einer Achterbahn, hier schießt alles vorbei.

Frage an Pancreas und Leber. Warum emulgiert ihr nicht?

Pancreas und Leber : wir sind dermaßen gelähmt daß wir kaum Druck aufbauen können, um unsere Produktion durch die Papilla Vateri zu schieben.

Papilla Vateri: hier sind die Rückschlagventile defekt, mal kommt aus der Leber ein Schwall Galle, mal aus der Pancreas ein undefinierbares Zeugs. Es ist ein Graus.

Hier Zwölffingerdarm: aus dem Magen kommt auch nur unregelmäßig was, obwohl der randvoll ist.

Herhören hier ist die zentrale Blutüberwachung: momentan bekommen wir Gifte über Gifte ins System gepumpt. Die Analyse kommt nicht mehr nach. Nur so viel ist klar, daß metallische Gifte und Galleprodukte in der Mehrheit vorhanden sind. Die Leber scheint kaum noch zu filtern. Die Venen werden langsam schlaff und es bilden sich in den Beinen schon Aussackungen. 

Hier Enddarm: Habe keine Möglichkeit die Gewebespannung aufrechtzuerhalten, hier und da bilden sich schon Gefäßaussackungen, die hängen überall herum. 

Hier Colon Transversum: Hier gärt und rumort es, teilweise wird der ganz Mist zurückgedrückt.

Frage von Ellbogen, Schulter, Großzehe, Fuß, Handgelenk: wer ist denn für unsere Immobilität verantwortlich bekommen nur noch steiniges Zeugs zur Gelenkeinlagerung geschickt. Wo bleibt die Schmiere. 

Hier Kopf: Alle Schmerzwarnlichter sind an, im Display steht chologene Migräne. 

Hier Pulpenmatrix 15 so wie es aussieht, bin ich für den Flächenbrand verantwortlich. 

 

 

Man könnte dieses Spiel noch weitermachen, aber es soll nach diesem Szenario ja auch gezeigt werden, daß eine Matrix regenerationsfähig bzw. reparaturfähig ist, wenn deren Grundregulation wiederhergestellt wird.

Wenn man in obigem Beispiel bleibt und der Zahn höchstens ein paar Tage so leiden muß, er also vorsichtig von dem Amalgam befreit wird, dann ist Rettung in Sicht, wenn folgende Behandlung erfolgt:

Das sorgsam gesäuberte Dentin wird mit einer Suspension aus Propolis und Calciumhydroxid ausgeschwämmt. Das kleine Löchlein wird dick überdeckt mit gleichem Material. Nach Austrocknung wird eine Schicht Havardzement eingebracht und anschließend die Kavität mit einem provisorischen Zement verschlossen. Dieser „Verband“ bleibt für ca. 4 Wochen. In dieser Zeit regeneriert die Matrix über ihre Regulationsmechanismen in aller Regel ( über 90% ) und der Zahn bleibt vital. Nach dieser Zeit, wenn keine Beschwerden mehr aufgetreten sind, wird die entgültige Versorgung vorgenommen. Im Komplikationsfall wird diese Vorgehensweise 2-3 mal wiederholt, wobei dann nochmals ein großer Teil der geschädigten Zähne gesundet. 

Die wenigen Fälle von Zähnen, die dann therapieresistent bleiben, werden entfernt, da meine Auffassung zu Wurzelfüllungen bekannt sein dürfte und an dieser Stelle früher schon einmal als obsolet bezeichnet wurde. Dies auch, wenn sich viele Naturheilkundler dem Winde entsprechend gedreht haben und das, was sie früher bekämpft haben, heute für gut befinden oder tolerieren. Möglicherweise sind auch wirtschaftliche Gründe dafür ausschlaggebend,“dem richtigen Glauben“ abzuschwören. Ich halte dies für einen Verrat an der Naturheilkunde. Für mich ist eine Wurzelfüllung nach wie vor eine bewußte Körperverletzung und damit justitiabel. Hier hilft keine Schönrederei, auch wenn sie noch so eloquent daher gebracht wird. 

Was passiert in der Matrix, wenn Propolis auf sie trifft? Hierzu habe ich mich zu Lebzeiten von Dr. Wolfgang Ludwig, mit ihm häufiger unterhalten. Er war der Ansicht und hat das in tausenden von Versuchen unter Beweis gestellt, daß jeder Stoff, der eine Eigenfrequenz hat, diese auch auf andere Stoffe transferieren kann und zwar nur dann, wenn er auf ein ähnliches Frequenzfeld seines Gegenübers trifft. Meine Gedanken sind nun, daß die Zahnmatrix gegenüber den anderen Matrices ein Sonderfall ist, da sie eine noch größere Adaptationsfähigkeit besitzt. Ihr Frequenzspektrum ist unvergleichlich viel größer und breiter, als z.B. das von der Leber. Sie nimmt aus dem riesigen Frequenzspektrum von Propolis, welches aus verschiedensten Baumharzen bestehend, durch Zusatz von einem speziellen Drüsensekret der Biene, erst dazu wird und damit aus unzähligen Bäumen zusammengetragen wurde, wovon jeder dieser Bäume mit seinen Blüten, seine eigene Frequenz mit in diese Propolismasse hineingibt. Aus diesem riesigen Frequenzspektrum gibt es welche, die z.B. dem Entzündungsspektrum entsprechen und kompensieren es damit. Denken sie an den Physikversuch, wo zwei gleich große Wellen aufeinander zurollen und im Treffpunkt sich in ihrer Wirkung gegenseitig aufheben, also in ihrer Amplitude gleich null sind, wo sie zuvor jede eine Amplitude von zehn hatte. 

Wieder andere Frequenzen nehmen die Zellreparatur (Scavenger) Frequenzen der Matrix auf und lassen vor Ort, also am Löchlein, Sekundärdentin-Bildner aktiv werden. Noch andere nehmen sich der abgestorbenen Zellen des Pulpagewebes an, ich bezeichne sie mal als Bestatterfrequenzen und eliminieren sie durch Abbauvorgänge. 

Propolis hat so unglaublich viele chemische und physikalische Eigenschaften, die auch in biologische Rhythmen einbaubar sind, daß ich Propolis als Knochenmarkspende der Natur bezeichne, die für jeden ohne Typisierung paßt. 

Verlassen wir nun die Zahn-Matrix, das Mikro-Regulationssystem der Pulpa und wenden uns der Gingiva, dem Zahnfleisch zu. Dieses System ist ein direktes Spiegelbild des Darmes. 

Dies erklärt sich aus der Anatomie dieses auskleidenden Gewebes, welches wir als Schleimhaut definiert haben. Vom Ringmuskel der Lippen bis zum Ringmuskel des Afters verläuft ein Muskel-Schlauch, den ich als „Kauschlauch“ bezeichne.

In seinem Wandaufbau ist er von oben bis unten in der Schichtung vollkommen identisch. Lediglich die Dicke einzelner Anteile ist in den verschiedenen „Etagen“ oder Abschnitten unterschiedlich. Dies trifft auch für die bakterielle und mykologische Besiedlung entsprechend zu. Es ist beinahe trivial, es zu erwähnen, doch auch die Matrix ist gleich und entsprechend der Abschnitte differenziert. 

So nimmt es nicht Wunder, wenn atypische Besiedlungen im Dickdarm sind, diese sich auf die Mund- und Rachenschleimhaut negativ auswirken. Hier ist es bei einer microbiologischen Therapie besonders gut, wenn man neben der oralen Einnahme einer Darmnosode, diese auch in die Ellenbeuge einreibt, aber vor allen Dingen auch in die Nasenschleimhaut aufziehen läßt. 

Die Wirkung ist oft verblüffend. Auch ist m.E. das beste „Schnupfenmittel“ nicht etwas, was die Nasenschleimhäute abschwellen läßt, sondern ein flüssiges Lyophylisat aus abgetöteten Darmbakterien, welches in die Nase aufgesaugt wird z.B. Symbioflor 1®. Dieses sorgt dann für eine Korrektur der Bakterien und bringt sie wieder ins richtige Gleichgewicht. Die Wirkung geht bis in die gesamte Lunge hinein. 

Kommen wir zurück zur Gingiva. Es hat also überhaupt keinen Zweck, z.B. eine chirurgische Parodontose-Behandlung zu machen, wenn man nicht gleichzeitig, besser vorab, eine mikrobiologische Therapie macht, die natürlich eine Ernährungsanweisung einschließt. Dem Zahnputzeffekt kommt hier nur nachrangige Bedeutung zu, wie ich gleich erklären werde. 

Dann werden die Regulationsmechanismen der Matrix der Gingiva erst wieder stellbar. Der feste Gel-Zustand ändert sich zum flüssigen Sol-Zustand und läßt durch die Matrix die benötigten Stoffwechselprodukte zur Zelle und von der Zelle weg fließen. Dieser Zustand kann sich im Nanosekunden–Bereich in jeder Richtung ändern, ist damit in unvorstellbaren Zeitdimensionen veränderbar und damit reagibel was wir z.B. aus dem Hunecke-Phänomen in der Neuraltherapie kennen. 

Wie feinsinnig die Mundschleimhaut reagiert, weiß ein jeder aus seinen Erfahrungen, feine Nuancen zu spüren. So vergrößert die Mundschleimhaut als Schutzreflex jeden Eindruck 10-fach. Das berühmte Steinchen im Kaugut ist, wenn man es „herausgefischt“ hat, zwischen den Fingern erheblich kleiner, als es der Eindruck im Mund vermittelte. Dieser Reflex dient hauptsächlich dazu, den Engpaß an der Teilungsstelle Oesophagus/ Bronchus ohne Verlegung des Bronchus durch den Speise-Bolus zu passieren. Der Speise-Bolus wird in der Regel in entsprechenden Größenordnungen vor dem Schluckakt gehalten und portioniert. 

Die Steuerungsfunktion des Darmes für die Gingiva wurde mir vor vielen Jahren augenscheinlich. Seit dieser Zeit habe ich immer wieder folgende Beobachtung gemacht. 

Zu der Zeit als die Deutsche Welle noch in Köln war, hatte ich viele Inder von dort als Patienten. Diese hatten immer hervorragend gepflegte kariesfreie Gebisse. Sie hatten aber erhebliche parodontotische Schädigungen bis hin zum Zahnverlust.

Ich konnte mir das anfangs nicht erklären, bis ich einmal damit begann, mir das Eßverhalten der Leute aufzuschreiben. Ich bat darum, mir jedes und alles zu benennen, was sie aßen. 

Dann versuchte ich Gemeinsamkeiten zu finden. Als das nicht genügte, teilte ich die Patienten in Gruppen ein. Dies machte ich zunächst einmal in Altersgruppen, weil mir das sinnvoll erschien. Hier kam aber faktisch nichts heraus. Erst als ich die Einteilung anders vornahm, nach Zeit des Hierseins in Deutschland, zeichnete sich etwas ab. Je länger die Leute hier waren, um so höher war die parodontotische Belastung. Dies war aber nicht bei allen der Fall. Wieder unterteilte ich. Hierzu nahm ich mir die Speisepläne genauer vor. Hier war dann der wahrscheinliche Schlüssel. 

Es gab eine Gruppe, die sich ziemlich genau deutsch ernährte, dies waren hauptsächlich die Männer, die mit deutschen Frauen verheiratet waren. Nicht, daß die Frauen Gift für die Männer waren, nein es war das, was sie kochten. Bei Frauen, die mit deutschen Männern verheiratet waren, waren deren Parodontose Probleme nicht ganz so gravierend. Bei rein indischen Paaren gab es in der Regel keine PA-Probleme, bis auf die, die aus Überzeugung auch komplett deutsch sein wollten. Bis hierher war das Ergebnis zwar interessant, aber was konnte daraus geschlossen werden. Daher fragte ich zuerst bei den rein indischen Paaren nach. Sie kauften ihre Lebensmittel genau, wie die Deutschen bei den gleichen Händlern ein. Dies ergab sich auch bei den anderen Befragten. Also mußte es an der Zubereitung der Nahrung liegen. Genau das war es. 

Die eine Gruppe der rein indischen Paare, würzte mit Ihren heimischen Gewürzen. Die anderen hatten sich an die deutsche Küche mit Ihren Gewürzen mehr oder minder stark adaptiert. Hier konnte man interessanterweise dann an der Häufigkeit und der Regelmäßigkeit des Gebrauchs der Gewürze den Grad der parodontotischen Belastung ausmachen. Je regelmäßiger der Gebrauch der Gewürze, um so weniger PA-Probleme und umgekehrt. Dies gab mir Gewißheit, daß Gewürze gleich Medizin und Gewürze gleich genetische Information bei den verschiedenen Menschenrassen sein mußten. Nur ist diese Aussage mit nur einer Probanden-Gruppe, den Indern, nicht oder nur bedingt zu halten. Meine feste Überzeugung war nun, daß es einen genetischen Gewürzcode geben mußte. Genetische Codes haben, wie man weiß, aber auch die Möglichkeit, sich im Verlaufe von Generationen zu verändern. Wenn dies so ist, müßte sich in der zweiten, dritten, vierten Generation der hier lebenden Inder dies auch ändern. Bei den gemischten Paaren war schon in der ersten Folge-Generation nur eine leicht stärkere Belastung zu sehen, als es bei einer rein deutschen Vergleichspopulation war. Schon in der zweiten Generation gab es keine Unterschiede mehr. Anders bei den rein indischen Familien. Die erste Generation war nur unwesentlich, aber schon sichtbar, besser dran, die Zahnhälse bei Mitte 20 jährigen waren länger als bei deutschen Vergleichsgruppen und die Zahl der Lockerungsgrade I einzelner Zähne war deutlich erkennbar, wenn sie zur Gruppe der sich deutsch ernährenden gehörten. Interessanterweise waren deren Eltern damals schon dabei, Zähne zu verlieren als sie etwa gleichaltrig um die 30 waren. Dies war das Alter als diese erstmals in meiner Praxis waren. Bei den rein indisch sich ernährenden Familien war kein Unterschied zu den Eltern feststellbar. Ich habe das große Glück drei junge Familien der dritten Generation zu kennen. Dies sind auch zufällig Familien, alles Inder, die auch von der Großeltern- und Elterngeneration ziemlich gleiche Ernährungsgewohnheiten hatten, nämlich „wenn schon in Deutschland, dann auch deutsch“, übrigens alle haben mittlerweile selbstverständlich die deutsche Staatsangehörigkeit seit Geburt. Was ich dort feststellen konnte, war, daß die PA-Probleme in Form etwas längerer Zahnhälse ohne jede Lockerung nur noch marginal bestanden. 

Seit dieser Zeit versuche ich zu beobachten und zu befragen und zwar alle Patienten die von jenseits des Bosporus her kommen. Mittlerweile kann ich sagen, daß es sich bei allen Orientalen so verhält, wie bei den Indern. 

Bei Türken habe ich nur feststellen können, daß, wenn sie aus den Tiefen des Landes kamen und der Begriff Zahnbürste in ihrem Wortschatz nicht vorkam und zudem eine sehr einseitige Ernährung mit Weißbrot und Bohnen vorlag, sie auf den Felgen kauend oder mit solitärzahnähnlichen Strukturen zumindest von der Nahrungsaufnahme nicht ausgeschlossen waren, eine Gewisse natürliche zahnfreie Situation vorlag, diese wohl kein parodontologisches Problem war. Jedenfalls entzieht sich es sich meiner Beobachtung und Kenntnis. Die Türken, die aus Bereichen kamen, in denen Straßen und Wohnbebauung elektrischer Strom und fließendes Wasser am Haus vorbei, der Zahnhygiene Begriff schon vorgedrungen war, entsprechen wahrscheinlich schon eher den Aussagen über die Orientalen. Da es sehr schwierig ist, über entsprechende Befragungen wissenswertes zu erfahren, bin ich bei dieser Bevölkerungsgruppe nicht entsprechend weiter gekommen. Da Türken kaum deutsch sprechen und schon gar nicht englisch, konnte ich solche Langzeitbeobachtungen nicht machen. Außerdem wechseln aus meiner Kenntnis Türken sehr häufig den Behandler. Selbst als ich türkische Zahnarzthelferinnen hatte, von denen ich sechs junge Mädchen im Laufe der Zeit ausgebildet habe und alle ohne Ausnahme im zweiten Lehrjahr zwangsverheiratet aus den sechs wöchigen Sommerferien zurückkamen, war die Anzahl türkischer Patienten in meiner Praxis immer sehr klein. Das hat nichts damit zu tun, daß ich Türken nicht leiden kann, offensichtlich aber damit, daß in meiner Praxis überall, nicht versteckt, christliche Symbole stehen oder hängen. 

Zu meiner Reputation als geborener echter Kölner, nichts gegen Ausländer zu haben, sei nur vermerkt: ich beschäftige derzeit eine Helferin aus Kenia, eine Azubi ebenfalls aus Kenia, eine Dame aus dem Iran, eine aus der Eifel, eine aus dem Bergischen Land, zwei aus dem linksrheinischen Köln der Schäl Sick und eine aus Düsseldorf. Nun sage nur noch jemand ich hätte etwas gegen fremde Völker oder wilde Bergstämme oder gar Menschen germanischen Blutes. Trotzdem sei mir ein kleiner politischer Betrag zur Türkenintegrationsfrage gestattet.

Kürzlich hat die Industrie- und Handelskammer in Köln eine Umfrage in türkischen Betrieben in Nordrhein-Westfalen mit mehr als fünf Mitarbeitern gemacht und die Frage nach der Anzahl von deutschen Auszubildenden im jeweiligen Betrieb gestellt. Es waren in 500 befragten Betrieben insgesamt drei deutsche Auszubildende angestellt. Soweit der politische Teil meiner Rede zu einem möglichen EU-Beitritt der „integrationswilligen“ Türken. 

Kehren wir zurück zur Matrix. Sie scheint auch die Filterstelle zu sein für die Informationen, die letztlich zur Änderung der genetischen Codes führen, wie im Beobachtungsbeispiel zu den Gewürzen abgeleitet werden kann. Dies spielt sich mit Sicherheit auf der energetischen Ebene ab, wo Frequenzen und möglicherweise auch Magnetfelder zum Tragen kommen

Auf Grund dieser besonderen Grundregulations-Matrix-Eigenschaften, sich energetischen Komponenten gegenüber besonders reagibel zu zeigen, sind natürlich alle Stoffe oder Maßnahmen, die in diesen Bereichen angesiedelt sind, besonders geeignet, bei Diagnostik und Therapie eingesetzt zu werden. Dies trifft in besonderem Maße für Medikamente zu, die im fein- und feinststofflichen Bereich angesiedelt sind, wie Homöopathika, Phytotherapeutika u.a. nicht allerdings für Allopatika, da sie in der Regel zu massiv wirken und die Feinsteuerung der Matrix förmlich zudecken und damit jedweden Regelmechanismus außer Kraft setzen. 

Im Bereich der Geräte-Medizin, trifft dies auf die Mehrzahl der bioelektronischen Verfahren zu, wenn sie im Bereich feinster Frequenzen arbeiten. Hier gehört unzweideutig die EAV hin, ebenso Magnetfeldgeräte u.a. 

Die Grundregulation der Matrix des Zahnes ist nach alledem eine hochspezialisierte also besondere Matrix mit noch lange nicht ausgeschöpften Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie. 

Wenn man dies weiß, ist es geradezu ein sacrileg, eine Pulpa zu entfernen und an Stelle deren eine Wurzelfüllung oder gar einen Wurzelstift zu installieren. Noch schlimmer wird es, wenn man überdies noch mittels Wurzelspitzenresektion das gesamte Knochenregulations-Umfeld des Odontons zerstört, die Matrix auch in ihrer Fernwirkung stört und damit einen weiteren Regelkreis dauerhaft zerstört. In höchstem Maße geschieht dies durch Implantate, auch wenn sie aus dem angeblich vollkommen unschädlichen Zirkon bestehen und von einem sogenannten ganzheitlichen Zahnarzt implementiert werden. Was dann in der Mehrzahl der Fälle eintritt, wird mit der neuen Wortschöpfung der Implantologen, Periimplatitis bezeichnet. Dieser Begriff ist übrigens auch schon in deren Gebührenordnungskatalog niedergeschrieben. 

Das Zahn- Mund- und Kiefergebiet ist über seine Matrix und deren Regulationsmechanismen eine Schalt- und Schlüssel-Funktion für den ganzen menschlichen Körper. 

Nach alledem stellt sich nun die Frage, wie kann ich vom Mund aus oder über den Mundraum auf den ganzen Körper Einfluß nehmen. 

Zunächst, -und das habe ich eben gesagt- ist der Mund der Beginn in der Kette der Nahrungsverwertung. Die erste Kontaktaufnahme mit dem zur Verstoffwechslung vorgesehenen „Materialangebot“. Sowohl die Prüfinstanzen der Mundschleimhaut, der durch die Matrix gesteuerten Rezeptoren, wie auch die verdauungsvorverarbeitenden Mechanismen, werden in der Sekunde angesprochen, in der der „Bissen“ in den Mundraum gelangt. Nun gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten. 

1. Dieser Bissen trifft auf ein intaktes Regulationssystem ohne Störeinflüsse oder 

2. er trifft auf ein System in dem Störfaktoren verschiedensten Ursprungs vorhanden sind und somit das Gesamtsystem über die Regulationsblockaden und der nicht durchlässigen Matrix, nicht oder nur unzureichend versorgen können.

Dies habe ich zu Beginn meiner Ausführungen schon dargestellt. Hier sind im besonderen die zahnärztlichen Materialien und die Herde die Hauptübeltäter. Leider wenden sich viele naturheilkundlich orientierte Kollegen diesem sehr ernsten Thema nicht mehr in ausreichendem Maße zu. In den letzten Jahren ist, möglicherweise aus wirtschaftlichen Zwängen, dieses vor 15 bis 20 Jahren noch ernsthaft betriebene Arbeitsfeld m.E. zu sehr aus dem Blickwinkel gerückt. Implantate und aller möglicher Wurzelfüllungszinnober sind an deren Stelle getreten. Neben diesen Verirrungen einer Behandlung ist auch Amalgam nach Ansicht einer zahnärztlich ganzheitlichen Gesellschaft nicht unbedingt abzulehnen. 

Was aber soll man in einem „Störfall“ als naturheilkundlicher Zahnarzt tun? 

Zunächst muß dem Patienten klar gemacht werden, daß alle Störfaktoren beseitigt werden müssen. Dies wiederum bedarf einer genauen Planung und einer akribischen Therapie. Es ist nicht damit getan, daß man Herde entfernt und Materialien austauscht. Diese vereinfachte Form einer Therapie wird ein kybernetisches System Körper mit ernsthaften Folgen für denselben bestrafen. Das Regulationssystem muß in ein entsprechendes Umfeld versetzt werden, um einem solchen Streß überhaupt gewachsen sein zu können.

 

Dazu sind vier Phasen notwendig:

 

1. die Vorbereitung

 

2. die Beseitigung/Entfernung der Störfaktoren

 

3. die Nachbereitung bzw. die Konsolidierung

 

4. die in zeitlichen Abständen nötige Kontrolle des Ergebnisses

 

zu 1. In dieser Phase muß das System auf „Ausleitung“ eingestellt werden, sodaß alle Fremdstoffe aus den Depots des Körpers ausgeschwemmt werden. Hier empfehle ich neben den elha – Präparaten besonders die i.c. elha Therapie, sowie die von Dr. Schwamm entwickelten Konstitutionsmittel der Fa. Magnet-activ, sowie deren homöopathische Spezialitäten nach Dr. Stephan.

 

zu 2. hier gibt es mittlerweile genügend Anleitungen in der Literatur, zu denen ich auch beigetragen habe und auch hier z.B. im letzten Jahr berichtet habe. Wichtigster Punkt ist, daß man zwischen den einzelne Therapiemaßnahmen genügend Zeit (3-4 Wochen) verstreichen läßt unter ständiger Ausleitung, die auch noch mindesten 2-3 Monate nach der letzten Bereinigungsmaßnahme anhalten muß, ehe man eine Neuversorgung nach entsprechender Materialaustestung vornehmen kann.

Die entsprechenden Herdoperationstechniken können in Kursen oder Hospitationen erlernt werden. 

zu 3. in dieser Phase ist das kybernetische System Körper noch sehr anfällig für neue Belastungen. Daher sollte man Maßnahmen zur Stützung ergreifen. Ich nehme dann sehr gerne die Matrix stärkende Präparate, wie Matricell®, Resactiv® oder Aminosäuren mit entsprechender Indikation. Für die Gingiva-Regeneration besonders nach parodontalchirurgischen Eingriffen und zur PA-Prophylaxe hat sich bei mir das Einmassieren mit der Fingerkuppe oder einem Q-Tipp in die Gingiva von Propolisept-Tinktur® der Fa St. Johanser bewährt. Auch hat sich bei mir der Einsatz von speziellem Olivenöl bewährt. Dies muß allerdings von höchster Qualität sein und hat dann natürlich auch seinen Preis. Hierzu kann Ihnen Herr Bernd Kohl (Fa. magnet activ 06222-59038 ) nähere Auskünfte erteilen. 

Diese Phase sollte nicht unter einem halben Jahr abgeschlossen werden.

zu 4. halbjährliche Kontrollen und eventuelle Nachtestungen sollten das Therapieergebnis von Dauer werden lassen.

Sie sehen, daß der naturheilkundliche Zahnarzt ein wenig mehr über seinen Stomato-„Logen“-rand hinausblickt. Der Mund ist daher das Zentrale Organ in der Medizin ohne und mit dem keine internistische Erkrankung einhergeht.

 

 

 

 

 
 
   

Bioinformative Medizin/Magnetfelder in der Anwendung

hier eingestellt : 24.9.2010

Basis für diagnostisches und therapeutisches Vorgehen am Patienten

Vortrag: Medizinische Woche Baden-Baden 28.10.2006 

Mit den folgenden Ausführungen begebe ich mich auf ein Glatteis, was aber dann auch stumpf wird, wenn man es unter komplementären, also sich ergänzenden Gesichtspunkten betrachtet.

Vorab: keine Maschine ist in der Lage, ohne den Geist und das Wissen des Therapeuten, für sich selbstständig und selbstverantwortlich ärztlich tätig zu werden.

Unter dieser Prämisse sind meine Ausführungen zu verstehen.

 

In den letzten Jahren sind bioelektronische Geräte in Fülle auf den Markt gekommen, teilweise als Neuheiten, teilweise als Verbesserungen auf dem Markt befindlicher Geräte. Wenn man nun die Neuheiten ein wenig unter die Lupe nimmt, fällt auf, daß viele altbekannte Möglichkeiten in oftmals nur anderem Design dargebracht werden.

Entscheidende, alte Erkenntnisse, umwerfende Neuigkeiten, sind mir persönlich nicht bekannt. Faszinierend aber sind oftmals die Verquickungen einzelner, bekannter Maschinenoptionen untereinander und damit die Möglichkeit, im diagnostischen und therapeutischen Bereich Optimierungen vornehmen zu können, die sowohl auf das „Zeitkonto“ beim Testvorgang selbst, wie auch auf die schnellere Auswertbarkeit abzielen. Oftmals sind auch heutzutage mehrere „Maschinen“ in einer einzigen zusammengefaßt. Das macht es manchmal schwer, für sich die richtige Wahl zu treffen. Manchmal ist es auch, wie bei Versicherungen. Man will eine bestimmte haben und muß, da es keinen anderen Weg gibt, zum wiederholten Mal eine Zusatzversicherung „im Paket“ in Kauf nehmen, die in einer anderen Police ebenfalls enthalten ist. So ist es auch bei den Maschinen.

Wenden wir uns der Magnetfeldtherapie zu. Magnetfelder sind schon so lange da und wirksam, wie es die Erde gibt. Magnetismus gehört zum Leben wie Luft und Wasser.

Interessanterweise gibt es auch Kleinstlebewesen z.B. im Schluchsee im Schwarzwald, deren Leben sich ausschließlich nach dem Erdmagnetfeld richtet und sich je nach Sonnenaktivität, in der sich kleinste (meßbare) Änderungen im Erdmagnetfeld ergeben, auch in deren magnetischem Verhalten Änderungen einstellen. Sie sind quasi lebende Magnete.

 

Auch wenn man berücksichtigen muß, daß sich die Magnetfelder auf der Erde verändern durch die Wanderung des magnetischen Nordpols und damit seines Magnetfeldes in Richtung Sibirien, sind dessen Auswirkungen nicht nur technisch relevant, sondern auch für den Menschen und damit für die Medizin.. Dies hat aber nichts mit deren genereller Wirksamkeit zu tun.

 

Menschlicher Erfindergeist war es, der die Magnetfelder erforscht und für die Anwendung z.B. am Menschen nutzbar gemacht hat. Die Entdeckung für die medizinische Anwendung geht klar auf die altägyptischen Priesterärzte zurück. Mit entsprechenden Maschinen können heutzutage aus der Natur entlehnte Felder nachgemacht werden, ja sogar in vielfältiger Form verändert werden. Sie können in kleinste Fraktionen unterteilt werden und so in sehr speziellen und spezifischen Anwendungen zum Einsatz gebracht werden.

 

Zunächst waren es Erfahrungen, die die verschiedenen Anwendungen immer und immer wieder so erfolgreich werden ließen. Später als mit ultrafeinen Meßgeräten Wirkungsweisen sichtbar gemacht werden konnten, konnten die Erfahrungswerte verifiziert werden.

 

Noch immer nicht sind alle Möglichkeiten erkannt und damit anwendbar geworden.

 

Bleiben wir noch einen Augenblick bei der Magnetfeld-Therapie.

 

Als eine der ältesten Therapien in der Medizingeschichte spannt sich der Bogen von den altägyptischen Priesterärzten mit ihren Magnetsteinen bis hin zu den Weltraum-Kosmonauten-Ärzten mit modernstem Equipment, die nicht nur mit Magnetfeldgeräten künstlich hergestellte Schumann-Frequenzen in ihren Orbital-Stationen haben, um längerfristiges Leben im Raum erst zu ermöglichen, sondern auch mit anderen Magnetfeldgeräten Therapien dort vollziehen, die die täglichen, auch im erdnahen Raum vorkommenden Bagatellerkrankungen zur Heilung bringen. Warum sich der Westen zu sehr gegen die Einführung von Magnetfeldtherapien stemmt, ist mir unbegreiflich. Im gesamten ehemaligen Ostblock sind solche Therapien bekannt und werden tagtäglich angewendet.

 

An diesem Beispiel ersieht man, daß schon in der frühesten Zeit der dokumentierten Medizin „Geräte“ in Form von Magnetsteinen integraler Bestandteil einer Natur-Medizin waren. Daraus möchte ich ableiten, daß sich Bioinformative Medizin mit entsprechenden Geräten und Erfahrungsheilkunde gegeneinander nicht ausschließen, sondern ergänzen. Sie sind im Grunde genommen die logische Konsequenz einer technischen Weiterentwicklung, fußend auf den Erkenntnissen mit Magnetsteinen der altägyptischen Priesterärzte.

 

Magnetfeldtherapien sind in ihren Möglichkeiten noch längst nicht ausgeschöpft. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß ich bei allen denkbaren medizinalen Problemen meine Magnetfeldgeräte einsetze. Sie sind übrigens die einzigen Geräte, die sich in verschwindend kurzer Zeit von allein bezahlen. Bei mir laufen manchmal drei Geräte gleichzeitig.

 

Die Anwendung ist im orthopädischen Bereich, wobei ich hier die Kieferorthopädie als Subspezies sehe, für mich absolut unbestritten erfolgreich. Schnellere Schmerzfreiheit und Heilungen sind hier sozusagen programmierbar. Dies gilt vor allen Dingen nach Zahnextraktionen und kieferchirurgischen Eingriffen.

 

Noch ein kleiner Nebensatz:

Ich bin Präsident einer alten Kölner Karnevalsgesellschaft und als solcher habe ich auch ein Tanzcorps in meinem Mitgliederbestand: ca 25 bildhübsche junge Damen und ca. 10 „Staatse Kääls“ wie wir in Köln sagen. Meine Truppe war mehrfach Deutscher Meister im Gardetanz. Sie können sich vorstellen, daß bei einer solchen Truppe immer wieder Verletzungsprobleme auftreten am Muskel- und Bänderapparat. Sie heben sicher schon im Fernsehen oder original auf der Bühne gesehen, wie die tanzen, teilweise mit Akrobatik und extremen Tanzfiguren, die den Bänder- und Sehnenapparat des ganzen Körpers aufs Heftigste beanspruchen, obwohl alle ganzjährig im harten Training und damit austrainiert und topfit sind.

Während der Session sind immer im Schnitt fünf Mädchen und zwei Jungen kurzzeitig außer Gefecht mit, ich bezeichne sie mal als orthopädischen Problemen. Früher dauerten solche Ausfälle manchmal bis zu zwei Wochen. Seit ich zwei Medicur® Kleinmagnetfeldgeräte in das Trainings- bzw. Auftrittsgepäck deponiert habe und deren Benutzung zunächst per ordre mufti angeordnet habe, ist es heute so, daß bei den Busfahrten zwischen den Auftritten Streit darüber entsteht, wer zuerst die Geräte benutzen darf und wer nicht. Es gibt keine Langzeitverletzten mehr. Bei schwereren Überdehnungen in Gelenken und am Körper oder Prellungen durch Stürze fallen die Tänzer höchsten noch einen Tag aus. Mittlerweile heißen die Geräte die Wunderkästchen.

 

Im internistischen Bereich setze ich die Geräte über die Head’schen Zonen oder die Hautareale direkt über den Organen mit bestem Erfolg ein. Allergiebehandlungen in Kombination mit dem homöopathisierten Allergen haben verblüffende Erfolge.

Und wenn Sie jetzt hören, wie ich das mache, bitte ich schon vorher darum, nicht mit Kugelschreibern oder anderen Wurfgeschossen beworfen zu werden.

 

Ich lasse den Patienten die Schuhe ausziehen - die Strümpfe lasse ich an, da ich da schon einige Überraschungen erlebt habe – und gebe die Magnetfelder in der Stärke von 0,1 bis 10 Hz als automatischen Durchlauf für ca. 15 Minuten in gerader Richtung auf den rechten und dann ebenso lange auf den linken Dicken Zeh, Modulation: Constant; Intensität 10; Das Allergen wird oral gegeben. Über die Herstellung später.

Wundheilungsstörungen, offene Beine, Nagelmykosen, Allopezia areata, Rhino-otologische Probleme, Bronchialgien in jeder Form, schlicht und ergreifend, ich schrecke vor nichts zurück im Einsatz der Magnetfelder und kann die Erfolge oftmals selbst nicht fassen.

 

Ganz gewiß ist es so, daß nach wie vor die Intuition des Therapeuten gefragt ist, um sich dem kybernetischen System Mensch zu nähern, sich dessen Wesen begreifbar zu machen, um über diesen Weg Gesundheit und Krankheit zu erkennen oder zumindest den Versuch dazu zu unternehmen.

Auf keine der ärztlichen, gerätefreien Untersuchungsmethoden soll und darf verzichtet werden. Die bioelektronischen Verfahren untermauern das Erfaßte, die Intuition, die Erfahrung. Sie machen einen schließlich sicher in seiner Entscheidung.

Auch darf man nicht verkennen, daß z.B. in der Elektroakupunktur teilweise Feinheiten aufgedeckt werden, für deren Eruierung man ansonsten die Kanoniertaktik hätte wählen müssen, wie es unsere schulmedizinischen Kollegen täglich in Ihren Praxen z.B. mit Digitalis-Präparaten machen.

 

Zu große Dosis, zu kleine Dosis, richtige Dosis.

Nicht anders geht mit dem Einstellen des Diabetikers usw. usw.

 

Mit der Elektroakupunktur kann man direkt „die richtige Dosis“, um im Beispiel zu bleiben, finden. Trotz aller Kritik an der Elektroakupunktur möchte hier eine Lanze dafür brechen, daß sie unstreitig im höchstem Maße dazu geeignet ist, in die echten Tiefen des Körpers verletzungsfrei einzudringen und von dort Informationen abzurufen, zu denen weder die Schulmedizin, noch die apparatefreie Erfahrungsheilkunde in der Lage ist. Allerdings ist dies nicht mit einem Wochenendkurs zu erlernen. Es bedarf jahrelangen intensiven Trainings, um Kenner und Könner des Metiers zu werden. Herausragend sind die Ergebnisse bei sehr verdeckten und nicht alltäglichen Erkrankungen oder Störungen, die sonst zu finden oftmals nicht direkt möglich sind.

Kritiker bringen immer wieder die „Nicht-Reproduzierbarkeit“ der Messungen ins Gespräch. Sie haben hiermit zweifelsfrei recht, wenn ich den rechnerischen Einzelwert einer Messung betrachte. Nun wissen die Kritiker aber auch, daß sich jedes Lebewesen, da es ein kybernetisches System ist, in jeder Sekunde millionenfach in nicht zählbaren Dimensionen verändert und somit immer wieder ein anderes Meßobjekt ist, als es gerade noch vorher war. Wenn dies unstreitig so ist, dann ist es auch erklärlich, daß eine äußerst ins feinstoffliche gehende Messung auch diesen Änderungen unterworfen ist. Also wäre es geradezu unlogisch zu erwarten, daß zwei Messungen im Sekundenabstand die identischen rechnerischen Werte ergeben. Die Messungen können also nur tendenziell „gleich“ bleiben.

 

Und dies ist so.

 

In neuerer Zeit werden Stimmen laut, die sagen, daß bei einer Elektroakupunkturmessung durch das Einleiten von kleinsten Strömen in die zu messende Person schon ein therapeutischer Reiz gesetzt wird und dadurch eine echte Diagnostik nicht mehr möglich ist. Dies mag sein, aber dürfte in der Gesamtbetrachtung des Meßwertes keine entscheidende Rolle spielen, da sich dieser „Fehler“ in gleicher Größenordnung durch alle Messungen zieht. Dies ist zu vergleichen mit den aus der Laboratoriumsmedizin bekannten laborspezifischen Meßfehlertoleranzen. Diese verhindern ja auch den direkten rechnerisch, genauen Vergleich verschiedener Laboratorien untereinander. Allen gemeinsam ist aber die Meßwerttendenz, die gleich ist.

Wem diese „stromimplementierende Messung“ nicht paßt, kann heutzutage auch auf dem Markt erhältliche EAV-Systeme zurückgreifen, die absolut stromfrei messen können. Diese Messungen laufen analog einer EKG Messung. Zwischen Meßgriffel und Meßgerät ist entweder eine Infrarot-Übertragung oder Funkfrequenzübertragung. Bei letzterer ist die Frage aber, ob möglicherweise solche Funkfrequenzen auch wie eine Stromimplementierung zu sehen und zu bewerten sind. Auch diese Frage bleibt offen.

 

Insgesamt aber bleibt festzuhalten:

Bei abermillionen von diagnostischen EAV-Messungen und aus deren Ergebnissen erfolgten Behandlungen mit unstreitigen, für die Schulmedizin oftmals verblüffenden Erfolgen, kann die Methodik nicht falsch sein.

Wenn man fallbezogen oder besser gesagt kasuistisch an die Bewertung herangeht, ist der wissenschaftliche Nachweis schon längst erbracht.

Vielleicht ist das Beispiel des ertappten Diebes hier mit der Schulmedizin vergleichbar, wobei die Schulmedizin der Dieb ist.

 

Es stellen sich also einige Fragen:

Ist die Schulmedizin mit ihren Messungen in einer so groben Struktur verhaftet, daß sie nur noch massive Störungen messen kann und damit zum Krankheitsverwalter degradiert werden muß?

Dies muß eindeutig mit ja beantwortet werden.

Die nächste Frage wäre:

Ist eine feinststoffliche Messung geeignet, um flächendeckend in einem Gesundheitswesen im Bereich von noch nicht Krankheit angesiedelt zu werden?

Dies muß genauso eindeutig mit nein beantwortet werden.

 

Also ist es realistisch, einen Weg zwischen diesen beiden Extremen zu suchen.

Hier ist genau der Ansatzpunkt, um die gesammelten Vorteile der bioinformativen Medizin nicht nur zu verbalisieren, sondern deren weitreichende Möglichkeiten in die Tat umzusetzen.

 

Schon vor vielen Jahren postulierte ich an dieser Stelle, daß die Medizin des 3.Jahrtausends die Medizin der Schwingungen und Resonanzen ist. Genau dies ist die bioinformative Medizin, die wir mit unseren bioelektronischen Geräten in den feinststofflichen Abläufen des kybernetischen Systems Mensch per Messung diagnostizieren und dann auch therapieren.

 

Die Resonanz oder auch Reizantwort ist natürlich keine Klartextaussage des Körpers. Mehrheitlich ist sie eine verschlüsselte Information, die der Therapeut mit seiner Erfahrung deuten muß. Je größer seine Erfahrung, um so größer auch die Palette der Umfassenheit der Deutung. Daß es sich bei dieser Deutung nicht um „Sternenkiekerei“ handelt versteht sich von selbst. Hier ist aber leider auch häufig der mögliche Kritikpunkt durch die Schulmedizin zu finden, die die so weite Vernetzung der Ganzheitlichkeit nicht versteht. Zugegebenermaßen wird von nicht so erfahrenen Therapeuten oder auch schlecht ausgebildeten Spezies der Heilkunde die Deutung von Messergebnissen ins Dubiöse gemacht, womit dann natürlich die gesamte Methode von den Gegnern der Naturheilkunde über Bord geworfen wird. Dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern.

 

In den letzten Jahren hat sich eine Methodik entwickelt, wie so oft aus der Not geboren, die der immer mehr vom Markt durch Irrsinnsgesetze verursachten „Medikamenten-Bereinigung“, einen Gegenpart setzen könnte.

Aus der Erkenntnis, daß jeder Körper und jeder Stoff schwingt, also ein Frequenzspektrum aussendet und mit allen anderen Stoffen, ob flüssig, gasförmig oder fest in Resonanz treten kann, sind bioelektronische „Maschinen“ entwickelt worden, die in der Lage sind, solche Frequenzen künstlich herzustellen, von Stoffen abzugreifen und sogar in jeder Form zu modulieren. Dies ist ein Durchbruch in eine neue Dimension der Medizin, die in der Erkenntniswelt der Schulmedizin noch nicht angekommen ist.

Dadurch, daß man nunmehr in der Lage ist, Frequenzen von Körpern und Stoffen abzunehmen und auf andere Stoffe und Körper zu übertragen, kommt man in die Dimension der Energiewelten, letztlich in ein kosmisches Geschehen. Spätestens hier beginnt für die Schulmedizin -zumindest hier in Deutschland- die Scharlatanerie. Dies umsomehr, wenn man bedenkt, daß Professoren, wie der Kölner Ordinarius für Herzchirurgie Erdmann, an Universitäten und in der Öffentlichkeit herumposaunen, daß Hömöopathie Humbug sei und verboten werden müsse. Wenn solche Mitglieder unseres Staates, der sie obendrein noch bezahlt, mit der Frequenz- und Resonanzmedizin in Verbindung kämen, würden sie wahrscheinlich irre werden. Also gebt Ihnen die Möglichkeit diese Medizin kennenzulernen, um sich ihrer zu entledigen.

 

Anders in Rußland, wie eben schon erwähnt. Der Mediziner Prof. Dr. Poliakoff, der Kosmonaut mit den insgesamt längsten Weltraumaufenthalten von über zwei Jahren, hat mit Prof. Dr. Zagriadski im Erdkontrollzentrum im sogenannten Sternenstädtchen bei Moskau, mehrere Kosmonautencrews gesundheitlich betreut, indem mit dieser Frequenz- Resonanzmedizin alle gesundheitlichen Probleme im Orbit behandelt wurden. Alle waren ausnahmslos erfolgreich behandelt worden.

In Rußland und in Deutschland sind gleichzeitig diese bioelektronischen Forschungen gemacht worden, ohne daß man voneinander davon wußte. Man kam zu den gleichen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Interessanterweise war es in der Menschheitsgeschichte immer so, daß, wenn an verschiedenen Orten gleiches entdeckt wurde, es sich dann auch erkenntnistheoretisch als richtig erwies. Die Zeit auf der ganzen Welt war dann jeweils reif für diese gleichzeitige Entdeckung, ohne das Wissen des „anderen“ darum.

 

Sie brauchen nicht in den Orbit, nach Moskau oder sonstwo in der Weltgeschichte herumzureisen. Sie können hier vor Ort solche Geräte sehen und sogar ausprobieren. Frequenzübertragungen von Stoffen auf Mensch und Tier sind nunmehr „frequenzgesichert“ und „stoffidentisch“ möglich.

 

Ein neues Zeitalter in der bioinformativen Medizin hat begonnen.

 

Vorhin sprach ich davon, wie ich Allergiebehandlungen durchführe, das war aber nur die eine Hälfte, die andere Hälfte folgt jetzt: das Allergen wird auf den Patienten überspielt aber nicht 1:1 sondern in besonderer Form moduliert. In diesem Fall phasenversetzt um 180 Grad sozusagen „aufgepfropft auf eine Trägerwelle“ und nicht, wie man es aus der Bioresonanztherapie kennt, als Konvolut aller Körperfrequenzen. Beide Frequenzen kann man dann nach Bedarf in jeder Form ändern und somit eine absolut patientenspezifische Therapie machen. In meinem Fall bedeutet dies, daß ich dem Patienten mittels Wave-Transfer® Gerät das Allergen phasenversetzt über Handelektroden appliziere und das Magnetfeld, wie oben gesagt, über die Dicken Zehen gebe.

Allerdings ist hier noch eine Kleinigkeit wichtig. Ich stelle meistens informierte Tropfen des Allergens her in sechsfacher bis neunfacher Verstärkung. An den Wave-transfer® Ausgang wird eine Becherelektrode angeschlossen mit einer Tropfflasche, die klares, nicht sprudelndes Quellwasser und 40 prozentigen Potenzieralkohol enthält im Verhältnis 3:1. Diese Flasche wird dem Patienten zur Heimbehandlung mitgegeben 3x10Tropfen täglich.

 

Die Magnetfeldtherapie findet ein-, besser zweimal pro Woche statt. Gesamt -Behandlungsdauer 3 - 4 Wochen.

 

Eine wichtige Einstellung für die Wave Transfer®-Behandlung scheint mir auch folgende zu sein: Man kann den Verstärkungsgrad der Frequenzen einstellen zwischen 1 und 12. Bei mir hat sich bewährt, wie schon gesagt, zwischen 6- fach und 9- fach zu wählen. Dies „messe“ ich mit dem Biotensor vorab.

 

Eine zweite Möglichkeit der Unverträglichkeitsbehandlung, die in meiner Praxis besonders bei Tierhaar-Allergien wirksam ist, geht wie folgt:

Im Wechsel wird das Allergen – die Tierhaare - in eine Becherelektrode plaziert und im Eingang des Wave-Transfer® Gerätes gestöpselt, in den Ausgang werden die beiden Handelektroden gestöpselt und dem Patienten in die Hand gegeben. Diese Behandlung dauert nur Sekunden. Beim nächsten Mal wird die Becherelektrode mit den Tierhaaren zwischen Magnetfeldgerät und Patient geschaltet, sodaß das Magnetfeld sozusagen die Information aus dem Becher mitnimmt. Bei meinen Geräten stelle ich auf Automatik und gebe im Frequenzbereich von 1000 Hz bis 0 Hz einen Gesamt-Durchlauf von ca 15 Minuten, Modulation: Constant; Intensität: 10, wobei der Patient abwechselnd jeweils einen der Großen Zehen von vorn mit einer kleinen Plattenelektrode „bestrahlt“. Die Wirkungen waren bei meinen Patienten verblüffend. Keiner hat nicht zumindest eine erhebliche Besserung verspürt. Vor etwa 2 Jahren habe ich dieses „Bestrahlungsmodell“ mit bestem Erfolg bei einem Patienten gemacht, der eine sehr unangenehme Allergie gegen Thujahecken hatte.

Er mußte morgens auf dem Weg in sein Büro immer an einer ca. 50 Meter langen Thujahecke vorbeilaufen, die einen Weg säumte zum Eingang in das Haus seines Büros. Dort angekommen hatte er für ca. eine halbe Stunde unaufhörliche Niesattacken und seine Augen tränten ununterbrochen. Dieser Spuk ließ nach besagter halben Stunde nach und war nach ca. 1 Stunde vollends vorbei. Abends das gleiche Spiel auf dem Rückweg. Wenn er dann tagsüber einmal zu Kundenbesuchen mußte, mußte er die „Vorlaufzeit „ miteinplanen“.

Ich wurde zufällig Zeuge dieses Geschehens, als er seine Frau einmal zu einer Zahnbehandlung zu mir in die Praxis brachte. Zunächst dachte ich an Heuschnupfen, als ich ihn sah und fragte. Als er mir seine Geschichte erzählt hatte, bat ich ihn versuchshalber, meine Therapie einmal zu machen. Beim nächsten Besuch brachte er einen kleinen Zweig von der besagten Thujahecke mit und ich verfuhr so, wie ich es bei den Tierhaaren immer machte. Zusätzlich gab ich in diesem Fall informierte Tropfen, wie eben beschrieben mit.

Schon am nächsten morgen rief er an, daß die Niesattacken erheblich kürzer waren. Insgesamt habe ich sechs Behandlungen gemacht und seit der Zeit nichts mehr von seinen Problemen gehört. Er ist nach wie vor mein „Zahnpatient“, sodaß er bestimmt berichtet hätte, wenn sich sein Leiden wieder eingestellt hätte.

Nun ist diese Methode mit den neueren Geräten erheblich komfortabler zu machen. Man hat hier einmal unbegrenzte Möglichkeiten, Informationen -sprich Frequenzen- zu speichern und in den verschiedensten Kombinationen zu mischen und dann zu applizieren. Die Frequenzmedizin ist einfach die Zukunft. Allerdings - und das muß deutlich gesagt werden - sind die Voraussetzungen zum Einsatz seitens des Therapeuten sehr hoch. Es wird ein umfassendes Wissen nötig sein, um die Möglichkeiten auszuschöpfen. Dieses Wissen muß sich gründen auf der Anatomie, der Pathologie der Physik, der Chemie, der Pflanzenheilkunde, der Mineralien und Spurenelemente, der Ernährung, der Mathematik, um nur einige wenige Gebiete zu nennen. Alles ist Frequenz und Resonanz und kann somit von und mit den Geräten erzeugt und gespeichert werden. Hier ist wieder das Wissen des früheren geniusgleichen Landarztes gefragt, um es mittels der bioinformativen, bioelektronischen Geräte einzusetzen.

Der Tüftler und Forschergeist im Therapeuten kann in neue Welten der Medizin einsteigen zum Wohle seines Patienten.

 

Noch ein kleiner Bericht aus meiner Praxis:

 

Ich arbeite auch kieferorthopädisch. Dies ist an sich nichts besonderes, wenn aber die Geräte betrachtet, mit denen ich arbeite, wird es besonders. Ich benutze ausschließlich Crozat- und Bionator-Geräte und es gibt keine Zahnextraktionen aus kieferorthopädischen Gründen. Es handelt sich um funktions–kieferorthopädische, herausnehmbare Geräte und nicht festsitzende Apparate. Bisher habe ich alle 4er, also Prämolaren, einordnen können und dies seit über 25 Jahren. Auch Weisheitszähne bleiben in der überwiegenden Zahl erhalten. Nur wenn Sie im 90 Grad Winkel zu den 7ern stehen und Störfeldcharakter haben, trete ich in die Überlegung ein, sie chirurgisch zu entfernen. Doch nun zum Eigentlichen: Bei mir gehört zur Kieferorthopädie auch die Magnetfeldtherapie. Bei schwierigen Zahnstellungen gebe ich mittlerweile als Patientenheimgeräte die „Medicur®’s“ mit. Die Patienten halten die Geräte täglich einmal auf der rechten Seite und einmal auf der linken Seite des Kiefers für jeweils einen Durchlauf auf die Wange bei eingesetztem kieferorthopädischem Gerät. Diese Magnetfeldtherapie dauert vier Wochen, dann vier Wochen Pause und dann wieder Magnetfeldtherapie usw.. Meistens ist nach einem halben Jahr die Anomalie schon soweit korrigiert, daß man dann die weitere Behandlung ohne Magnetfelder machen kann. In vielen Fällen haben sich verlagerte Weisheitszähne aufgerichtet und sich ganz normal in die Zahnreihe eingegliedert.

 

Mit einem letzten Beispiel möchte ich meine Ausführungen beenden.

 

Die gleiche Magnetfeldbehandlung wie in der Kieferorthopädie mache ich auch bei Kiefergelenkbeschwerden. Applikationsort ist dann jeweils das rechte und linke Kiefergelenk. Gleichzeitig tragen solche Patienten nachts eine Aufbißschiene aus Weichplastik. Die Behandlungsergebnisse sind ebenso gut, wie ich sie bei allen meinen verschiedenartigen Anwendungsarten immer wieder sehe und sie manchmal staunend, aber immer dankbar annehme im Wissen darum, daß ich meine Kenntnisse anwenden und weitergeben darf.

 

 

 

 

 

 
 
   

Magnetfeldtherapien / Bioinformative Medizin

hier eingestellt : 14.9.2010

Eine Zusammenfassung aus der Literatur und eigene Anwendungsbeispiele.

Vortrag:

20.Mai 2006 Bogota (Kolumbien)

26.Mai 2006, Sao Paulo (Brasilien)

30.Mai 2006 Varna (Bulgarien)

 1.Juni 2006 Constanza (Rumänien)

Magnetfeldtherapien gehören zu den ältesten medizinischen Therapieformen die in der Menschheit bekannt sind. In den alten Kulturen wie in China, Ägypten, Griechenland und den Alten Römern waren Magnete in den Händen der Ärzte angesiedelt. Auch in den Hochkulturen Mittelamerikas waren Erkenntnisse um die Wirkung von Magnetfeldern nicht unbekannt und wurden zu Heilzwecken eingesetzt. Allerdings gab es einen Bruch zwischen Altertum und Mittelalter bzw. Neuzeit. Es gibt keine Überlieferung, daß in diesem langen Zeitraum Magnete zu Heilzwecken eingesetzt wurden. Erst Paracelsus im ausgehenden 15.Jhd und zu Beginn des 16. Jhd, machte sich das Wissen um die heilende Wirkung von Magnetfeldern wieder zu Nutze. Dies tat auch Messmer im 19.Jhd und wurde deswegen aus der Pariser Akademie der Wissenschaften ausgeschlossen. Bei beiden muß man allerdings sagen, daß sie zuviel in die Möglichkeiten der Magnetfeldtherapien hineindeuteten.

Durch die sogenannte industrielle Revolution wurde das medizinisch wirksame Magnetfeld  zu Gunsten der rasanten Entwicklungen in der Chemie- und Pharmaindustrie wieder ‚vergessen’. Erst in den 60er,70er Jahren des gerade abgelaufenen Jahrhunderts besann man sich wieder auf die Magnetfelder in der Medizin und im Gesundheitswesen, nicht zuletzt durch die Notwendigkeit von Magnetfeldgeneratoren in der bemannten Raumfahrt. Die NASA erkannte recht früh, daß ein Astronaut vom Erdmagnetfeld abhängig ist. Im Zeitalter der Mikrotechnik ließe sich mangelnde Magnetkraft ausreichend ersetzen. Den besten Beweis erbrachte die Weltraumforschung. Als nach den ersten Weltraumflügen die Astronauten schwere Gesundheitsschäden aufwiesen, sprach man von der ,,Weltraumkrankheit". Man vermutete die Ursache in der Tatsache, daß die Raumkapsel im All kein natürliches Erdmagnetfeld empfängt. Seitdem die NASA in die Raumkapseln Magnetfeldgeneratoren zur Erzeugung eines künstlichen Magnetfeldes einbaut, gilt dieses Problem als gelöst.

Sehr schnell wurde es in der Forschung klar, daß elektromagnetische Felder Grundlage allen Lebens sind. Der menschliche Körper ist ein kybernetisches System, welches im Rahmen eines äußerst fein abgestimmten Netzwerkes elektromagnetischer Felder und Kräfte funktioniert und durch diese im Gleichgewicht gehalten wird. Jede Zelle des menschlichen Körpers hat einen Dipolcharakter. Diesen hat auch das natürliche Magnetfeld der Erde.

In diesem ausgewogenen Zusammenspiel natürlicher Felder von Erde und Mensch entscheidet sich u.a. Gesundheit und Krankheit. Alle Vorgänge im menschlichen Körper beruhen im weit überwiegenden Teil auf den Wechselwirkungen von Photonen ( die „chemische Ebene“ ist verschwindend gering ).

Der Nobelpreisträger von Klitzing bezeichnete dabei die elektromagnetische Komponente als die biologisch Wirksamste. So bewirken Felder im Picotesla-Bereich, also in niedrigst vorstellbarer Feldstärke,  ein Naturphänomen unter dem eine nicht unerhebliche Zahl von Menschen leidet : die Wetterfühligkeit.

Ich möchte hier nicht weiter und ausführlich auf die Wirkung von Magnetfeldtherapie im menschlichen Körper eingehen, da dies zu einer Physikvorlesung führen würde, sondern nur noch einmal kurz die   Komponenten der Wirkungsweise aufzeigen:

1. den Informationsgehalt, der über gezielte Schwingungs-Frequenzen auf den menschlichen Organismus übertragen wird.

2. die Resonanz.

Schwingungen und die damit erzeugten Resonanzphänomene spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Unter Resonanz versteht man ein Schwingungsphänomen, das dann auftritt, wenn eine Schwingung auf einer bestimmten Frequenz auf einen Empfänger gleicher Schwingungen und Grundfrequenz trifft und damit die Eigenschwingung verstärkt. Schon hier wird verständlich, daß man in der Therapie nicht mit starken Feldern arbeitet sondern mit physiologischen, der Natur nachempfundenen, schwachen und sanften Feldern, die die im menschlichen Körper vorkommenden biologischen Felder nur verstärken und damit in ein Regulationsgleichgewicht bringen können. Einige der wichtigsten und grundlegenden Mechanismen in unserem Organismus  funktionieren durch bioelektrische und biomagnetische Vorgänge. Dies führt zu einem immer tieferen Verständnis des Lebens und zu völlig neuen Therapieansätzen.

Mittlerweile hat die Magnetfeldtherapie auch in der Schulmedizin in Teilgebieten ihre Anerkennung gefunden. In der Naturheilkunde wurden die Wirkungen der Therapien erprobt und bestätigt und in Hunderttausenden von

Fallbeschreibungen niedergelegt. Die Fa AMS kann sogar für das Medicur®-Gerät eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie, die sie mit ihrem Lizenznehmer in Großbritannien am Kings Hospital, London durchgeführt hat vorlegen. Diese Studie wurde in einer hochindexierten medizinischen Zeitschrift veröffentlicht.

Trotzdem kann man Therapieempfehlungen folgen, wenn man sich dann auf den Einzelfall jeweils einjustiert mit der Wahl der Frequenzen und Feldstärken.

Die Zelle und deren Regulation basiert auf der Basis von elektromagnetischen Feldern (-Photonen), die maßgeblich auch für die Kommunikation zwischen den Zellen verantwortlich sind. Mit Hilfe ein es künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldes kann die Zellregulation bioenergetisch angeregt werden. Um die Zellkommunikation mittels elektromagnetischer Felder anregen zu können, bedarf es bestimmter physiologischer Qualitätsmerkmale, um in Resonanz mit dem Organismus kommen zu können. Diese betreffen u.a. Signalform, Signalintensität und Signalfrequenz. Dies hat Dr. Ludwig für seine Geräte entsprechend entwickelt. Hier wird eben nicht mit starken Feldern gearbeitet, da ansonsten eine ‚Bioinformative Medizin’ nicht möglich ist.

Bei der Magnetfeldtherapie

handelt es sich nicht um Magnetismus, sondern darum, daß elektromagnetische Wellen oder auch Schwingungen, die bestimmte Frequenzen, und auf diese Weise Informationen an die in der Umgebung befindlichen Objekte ( Organe, Körperteile usw.) weitergeben. Was dort im Einzelnen passiert, ist bisher noch nicht vollständig geklärt. Eines ist aber sicher, daß es Erfolg zeigt.

Der menschliche Körper kann wie schon gesagt, ohne elektrische Ströme, die er sogar selbst produziert, nicht existieren. Bewegt sich ein Organismus durch ein Magnetfeld, so werden in seinem Inneren elektrische Felder induziert. Im Bereich der Zellmembran, beim Elektrolyttransport und beim Ionentransport in den Lymph- oder Blutbahnen fließt ein Strom. In gesunden Zellen ist eine durchschnittliche Spannung von 90mV meßbar, wohingegen die Zellspannung „kranker“ Zellen deutlich absinkt. Ebenso verhält es sich mit den Organen: jedes von ihnen hat eine charakteristische Spannung und eine Schwingung einer bestimmten Frequenz. Kranke Organe zeigen ein geändertes, oftmals erstarrtes Schwingungsverhalten, was eine Störung aller stoffwechselabhängigen Prozesse im Körper zur Folge hat. Elektromagnetische Felder können den ganzen Körper vollständig durchdringen, das bedeutet, daß die Kraftfelder auch die in den Tiefen des Körpers liegenden Zellen erreichen. Sinn der Magnetfeldtherapie ist, die ruhenden Ladungen im Körper durch die über die Magnetfelder kommenden elektrischen Ladungen wieder im Takt ihrer eigenen Schwingung in Bewegung zu setzen.

Allgemeine Effekte:

Nachweislich konnte durch die Behandlung des Körpers mit Magnetfeldtherapie eine deutliche Erweiterung der Gefäße festgestellt werden., außerdem steigt der Sauerstoffpartial-Druck signifikant an. Das heißt, daß die Zellen mehr Sauerstoff aufnehmen, und das hat unter anderem die Folge, daß wichtige Enzyme besser in die Zellen einwandern können. Die Regulations-Grundsubstanz  nach Pischinger oder besser die Regulations-Matrix verändert ihren Aggregatzustand und ist in ihrer flüssig-gallertigen Phase für alle Stoffe, die zur Versorgung und Entsorgung der Zelle notwendig sind, durchlässig. Die Auswirkungen dieser Prozesse sind allesamt positiv: Der Zellstoffwechsel verläuft günstiger, die Durchblutung wird gefördert, und der Ionentransport im Blut setzt verschiedene chemische Prozesse in Gang. Das wiederum führt z.B. zur Linderung von Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, zur Beschwerdefreiheit bei Wetterfühligkeit, zur Schmerzreduktion u.a. bei rheumatischen Leiden, zum günstigen Verlauf von Wundheilungen und zu vielem mehr. Nebenwirkungen sind bisher, trotz eingehender Studien, keine bekannt. Doch die therapeutische Wirkung ist nur das eine, in Zukunft wird sich die Magnetfeldtherapie bestimmt auch einen Platz in der individuell nötigen Gesundheitsvorsorge erobern: Die oben aufgeführten Prozesse führen u.a. auch zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems, zur Festigung des Knochenbaus, zur Entschlackung und zur Aktivierung des Stoffwechsels, sie verlangsamen den Schlaf und unterstützen den Streßabbau; kurz, sie führen zu einer wesentlichen Steigerung der Vitalität.
Magnetfelder zeichnen sich also durch eine Vielzahl therapeutischer Wirkungen aus, die man aus der praktischen Erfahrung bestätigen kann. Zwar ist die Magnettherapie kein Allheilmittel, aber es gibt nur wenige Krankheiten, bei denen man sie nicht erfolgversprechend zur Grund- oder Ergänzungsbehandlung einsetzen könnte. Diese Bandbreite erklärt sich daraus, daß Magnetfelder vor allem über Stoffwechsel, Nerven- und Immunsystem wirken, also über jene Körperfunktionen, die von den meisten Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden und deren Normalisierung entscheidend zur Heilung beitragen kann.

Vielzahl Therapeutischer Wirkungen

Nach dem heutigen Kenntnis- und Erfahrungsstand kann man von der Magnetfeldtherapie die folgenden therapeutischen Hauptwirkungen erwarten:

- Aktivierung des Stoffwechsels

und der damit verbundenen Entschlackung und Entgiftung, was die Funktionsfähigkeit der Zellen und Gewebe verbessert und den Körper beschleunigt von schädlichen Ablagerungen befreit.

- Anregung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung von Zellen und Geweben,

die deren Funktion fördert und die Regeneration beschleunigt.

- Veränderung des Kalium-Natrium - Antagonismus der Zellmembranen,

der von entscheidender Bedeutung für die Nerven-Muskel-Aktionen ist; sie werden durch Normalisierung dieses biochemischen Vorgangs wieder normalisiert, was günstige Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat.

- Förderung der körpereigenen Abwehr und Selbstheilungsregulationen,

die bei allen Krankheiten unentbehrlich sind; dadurch erzielt man raschere Heilung von Verletzungen und Vernarbung von Wunden (auch nach Operationen) oder Knochenbrüchen sowie von Entzündungen, insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen.

- Linderung akuter und chronischer Schmerzzustände,

die teils über das Nervensystem, teils durch die lokale Wirkung am Ort der Schädigung zustande kommt; selbst chronische langjährige Schmerzen können durch Magnetfelder noch deutlich gelindert werden oder ganz verschwinden, z. B. chronische Kopf- und Nervenschmerzen oder rheumatische Gelenkschmerzen. Dabei ist besonders hervorzuheben, daß die Magnetfelder die Medikamente gegen Schmerzen mit ihren möglichen erheblichen Nebenwirkungen überflüssig machen oder zumindest eine Dosisverringerung zulassen, was bei der Langzeittherapie von großer Bedeutung ist.

- Linderung schmerzhafter Verkrampfungen,

die oft bei rheumatischen Krankheiten (z.B. Rückenschmerzen), aber auch aus seelisch-nervöser Ursache entstehen; auch Asthma durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur kann auf Magnetfelder gut ansprechen.

- Beschleunigter Abbau krankhafter Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen,

die vor allem bei Blutergüssen, Verrenkungen, Verstauchungen und Entzündungen auftreten; diese Wirkung erklärt sich nicht allein aus der besseren Durchblutung, sondern zum Teil wahrscheinlich auch durch Anregung des Lymphstroms.

-Schnellere Regeneration der Haut,

eine Wirkung, die man zuerst nach kosmetischen Operationen beobachtete, inzwischen aber auch bei verschiedenen Hautleiden und zur vorbeugenden Hautpflege einsetzt; da die Haut zu den Abwehrorganen gehört, ist damit auch eine bessere Abwehrlage verbunden.

-Harmonisierung des Nervensystems und der Psyche,

was vor allem bei der verbreiteten Nervosität günstig wirkt, aber zum Beispiel auch hilft, Depressionen aufzuhellen (bei psychischen Störungen wird die Magnetfeldtherapie in der Regel jedoch nur ergänzend eingesetzt); vermutlich erklärt sich aus der Wirkung auf das Nervensystem auch die teilweise beobachtete Senkung erhöhter Blutdruckwerte. Magnetfelder erzeugen also eine erstaunliche Vielfalt therapeutischer Wirkungen, die nicht erst bei Krankheiten, sondern teilweise auch schon zur Gesundheitsvorsorge genutzt werden können.

- Positive Wirkung bei Tumorerkrankungen

Mittlerweile liegen der Fa AMS zahllose Beispiele von geheilten Tumorerkrankten vor. Eine These zur Wirkungsweise stammt von dem Würzburger Arzt Dr. Konrad : Die Krebszelle besitzt an ihrer Oberfläche Embryonalzellen, die dafür sorgen, daß die Immunabwehr nichts unternimmt. Mittels der Bioinformativen Medizin ist es möglich der Immunabwehr beizubringen, daß sie etwas tun muß, was dann auch geschieht.

Fülle von Heilanzeigen

Eine Behandlung mit so vielfältigen, umfassenden therapeutischen Wirkungen, wie sie für Magnetfelder nachgewiesen wurden, weist natürlich auch eine Fülle von Heilanzeigen auf. Zum Teil wurden sie bereits in strengen naturwissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt, teils ergeben sie sich aus der praktischen Erfahrung. Dabei bietet die Magnetfeldtherapie auch noch den Vorzug, daß sie praktisch frei von unerwünschten Nebenwirkungen ist. Anfangs kann es zwar zur kurzen Verschlimmerung von Symptomen kommen, aber das ist nicht als Nebenwirkung, sondern als Zeichen der eintretenden Wirkung zu verstehen und kommt auch bei anderen Naturheilverfahren vor. In der Homöopathie ist die oftmals eintretende  sogenannte „Erstverschlimmerung“ ein Zeichen der richtigen Mittelwahl für den Therapeuten. Deshalb darf man die vorübergehende Verschlimmerung nicht medikamentös unterdrücken, sonst wird die Wirkung der Magnetfelder vermindert.

Nicht angezeigt ist die Magnetfeldtherapie

naturgemäß bei allen Krankheiten, die nur chirurgisch behandelt werden können (dann aber ergänzend nach der Operation). Auch müssen hier gesetzliche Vorschriften beachtet werden.

Als Allgemeinwirkung

erzielt man durch Magnetfelder eine Vitalisierung von Körper, Geist und Seelenleben mit Anregung und Harmonisierung vieler Lebensfunktionen, insbesondere auch der Abwehrkräfte. Deshalb kann man auch in gesunden Tagen regelmäßig zur Vorsorge oder nach Krankheiten zur Abkürzung der Rekonvaleszenzzeit behandeln. Das Allgemeinbefinden und Leistungsvermögen wird auf diese Weise umfassend gebessert. Vor allem Menschen, die sich z. B. infolge von Dauerstreß oder Fehlern der Ernährung nicht mehr recht gesund fühlen, aber auch noch nicht krank sind, sprechen darauf meist gut an und können schlimmere Folgen verhüten. Die Magnetfeldtherapie ist ein ausleitendes Verfahren und hat ebensolche Effekte. Daher ist es wichtig danach viel zu trinken.

Als spezielle Heilanzeigen

oder Magnetfeldtherapie werden heute allgemein anerkannt:
-Kopfschmerzen und Migräne, wobei auch in hartnäckigen Fällen nicht allein die Schmerzen gelindert, sondern oft auch die Ursachen beseitigt werden; bei Migräne vermindern Magnetfelder die Häufigkeit der Anfälle (bevorzugte Frequenzen 7,8 Hz).

- Rheumatische Schmerzen

und andere akute der chronische Schmerzzustände am Stütz- und Bewegungsapparat aus verschiedenen Ursachen; zu den wichtigsten Erkrankungen dieser Gruppe gehören Gelenkentzündung und -abnutzung, Schmerzen in der Schulter, im Nacken und Rücken durch Bandscheibenschäden und schmerzhafte Muskelverspannungen, Muskel- und Weichteilrheuma, Tennisarm, Joggerknie, Meniskus- und andere Sportschäden, Verstauchungen, Verrenkungen und Zerrungen.

- Wunden, Blutergüsse, Schwellungen, Knochenbrüche

und ähnliche Verletzungsfolgen, außerdem Komplikationen nach Verletzungen und Operationen, Narben schmerzen und Wucherungen; die Regeneration wird in solchen Fällen deutlich beschleunigt.

Sportverletzungen, empfohlen wird die Behandlung von

- Kontusionen und Distorsionen mit Symptomen wie Schmerz, Schwellung und/oder eingeschränkter Funktion.
Vorwiegende Indikationen:
frische Sportverletzungen wie
-Meniskus- und andere Sportschäden
- Verstauchungen
- Verrenkungen und Zerrungen
Darüberhinaus werden 
- Tonuserhöhungen in der Muskulatur erfolgreich behandelt, insbesondere in Kombination mit anderen physiotherapeutischen Maßnahmen.

- Nervenschmerzen,

die hauptsächlich am Ischias und Trigeminusnerven auftreten, ausstrahlende Nervenschmerzen bei Bandscheibenschäden und Phantomschmerzen nach Amputationen.

- Erkrankungen innerer Organe,

die von außen durch Magnetfelder beeinflußt werden können, insbesondere Magen-Darmleiden, Gallenblasen-, Harnblasen-, Prostatabeschwerden verschiedener Ursachen, Hals-, Rachen-, Bronchialkatarrhe und Asthma.

- Hoher Blutdruck,

der bei einem Teil der Patienten deutlich (manchmal zu stark), aber meist nur vorübergehend gesenkt wird, jedoch auch niedriger Blutdruck, der durch die Harmonisierung der Gefäßspannung gebessert wird, ferner noch Schwindel und Ohrensausen als Zeichen der gestörten Durchblutung.

- Seelisch-nervöse und geistige Störungen

vornehmlich Nervosität, Schlafstörungen, Streßfolgen, Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche; allgemein erreicht man eine Entspannung und Harmonisierung der seelisch-geistigen Funktionen, die allerdings oft erst nach einer Zeit deutlicher eintritt.
Auch bei hier nicht genannten Krankheiten kann die Magnetfeldtherapie angezeigt sein.

-Sonstige bekannte Anwendungsgebiete

- Pseudoarthrosen
- Durchblutungsstörungen und Sudeck‘sche Dystrophie
- Osteomyelitis
- Osteochondrosis dissecans verschiedener Gelenke
- Aseptische Knochennekrosen
- Degenerative Bandscheiben- und Gelenkerkrankungen
- Wundheilungsstörungen
- wieder verfestigen von Implantaten im Knochen

-Osteoporose

Neuerdings wird davon gesprochen, daß Magnetfeldtherapie auch bei Osteoporose hilfreich sein kann und den übermäßigen
Abbau der Knochensubstanz beeinflussen kann.

Nebenwirkungen

Magnetfeldtherapeuten heben hervor, daß Medikamente gegen Schmerzen mit ihren oftmals erheblichen Nebenwirkungen reduziert werden können, was bei einer Langzeittherapie von großer Bedeutung sein kann. 

Nicht benutzen

sollen das Gerät Personen mit:

- Herzschrittmachern (gesetzliche Vorschrift, aber unsinnig)
- schwerer Angina pectoris
- akuten Blutungen
- schweren Pilzerkrankungen
- Epilepsie
- schweren Herzleiden
- akuter TBC
- Schwangerschaft (gesetzliche Vorschrift, aber unsinnig)
- Fieberkranke (Fieber über 39°C)
- Schilddrüsenüberfunktion

Gut kombinierbar mit anderen Heilmethoden

- Die Magnetfeldtherapie muß nicht allein angewendet werden, man kann sie mit vielen anderen (vor allem mit natürlichen, aber auch schulmedizinischen) Heilverfahren kombinieren. Dann ergänzt und verbessert sie deren Wirkungen. Gut bewährt hat sich z. B. die Kombination mit Homöopathie und Pflanzenheilkunde. Interessant ist auch die Behandlung von Akupunkturpunkten durch Magnetfelder, was teilweise zur besonders guten Wirkung führt

Die Magnetfeldtherapie

ist nicht im Entferntesten ausgeschöpft mit Ihren Möglichkeiten. Die Wirkungsweise verschiedener Frequenzen als „Trägerwelle“ für den Arzneimitteltransport zur Zelle ist in der Wirkung immer wieder verblüffend. So konnte ich z.B. feststellen, daß nach Injektion von Procain 1% in HWS-Gelosen und durch anschließende Applikation von anregenden Feldern (  20, 33 Hz, jeweils mit 5s/5s Modulation ) auf das Injektionsgebiet eine erhebliche protrahierende Wirkungsdauer von Stunden auf Tage erreicht werden konnte. Dies war neben der sofort einsetzenden Wirkung auch in der „Wirkungstiefe“ ablesbar durch entsprechende Äußerungen der Patienten.
Bei der Anästhesie im Zahnbereich(24) kann erhebliche Wirkungsvertiefung durch die Applikation von einer sedierenden Magnetfeldtherapie (3, und 1,2 Hz)   erzeugt werden.

Bei Knochenbrüchen 

ist das Einbringen von Symphytum comp. in den am Ort des Geschehens plazierten Magnetfeldern ( 7,8 Hz) von fulminanter Wirkung was Schmerzfreiheit und Heilungsgeschwindigkeit angeht.

Bei neuraltherapeutischer Narbenbehandlung

sollte ebenfalls mit der Magnetfeldtherapie (anregend 20,33 Hz jeweils mit 5s/5s Modulation ) vorbehandelt werden. Man trifft dann auf ein „weicheres“ Gewebe was der Patient dadurch positiv empfindet, daß der Spritzenschmerz nicht so heftig ist.

In der kieferorthopädischen Behandlung

bedeutet der Einsatz von Magnetfeldtherapie mit wechselnden Feldern eine erhebliche Behandlungsverkürzung durch „Wachstumsanregung“. Dies gilt nach meiner Erfahrung allerdings nur für den Bionator und das Crozat-Gerät. Bei festsitzender Kieferorthopädie ist keine Wirkung zu erzielen.
In wenigen Fällen konnte ich nach entsprechender Magnetfeldtherapie im  Rahmen einer 

Parodontalbehandlung

eine Festigung des Zahnhalteapparates feststellen.

Mit der Magnetfeldtherapie 

wurde die Idee verwirklicht, den Menschen ganzheitlich zu behandeln und so seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die Magnetfeldtherapie hat eine breite Palette von Heilanzeigen, sie ist aber kein Allheilmittel. Diese Breite ist sehr einfach zu begründen. Magnetfelder durchdringen alle Stoffe. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Thermische Nebenreaktionen treten nicht auf. Für die Anwendung sind keine besonderen Vorbereitungen erforderlich. Die Therapie läßt sich hervorragend mit anderen Therapiearten kombinieren. Die häufigste Anwendung findet man in der Orthopädie (Bewegungsapparat), Rheumatologie und Schmerztherapie. Auch bei Arthrose und Durchblutungsstörungen zeigten sich in Forschungsstudien gute Heilungsergebnisse.

Die pulsierende Magnetfeldtherapie

ist eine alternative Heilmethode, die man zur Grund- oder Ergänzungsbehandlung einsetzen kann. Die Bandbreite von möglichen Einsatzgebieten erklärt sich daraus, daß Magnetfeldtherapie vor allem über Stoffwechsel, Nerven- und Immunsystem wirkt. Das sind die Körperfunktionen, die von den meisten Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden und deren Normalisierung entscheidend an der Heilung mitwirken kann. Oberstes Ziel der Magnetfeldtherapie ist die Erhaltung bzw. Wiederherstellung des gesundheitlichen Gleichgewichts im Organismus, als unabdingbare Voraussetzung für Gesundheit, Leistungskraft und Wohlbefinden.

 
 
   

Gedanken zur Matrix des Zahnes

hier eingestellt : 12.9.2010

Die Matrix des menschlichen Körpers, in der Universitäts-Medizin in Deutschland negiert, erlebt in den letzten Jahren in der Naturheilkunde eine echte Renaissance. Unsere „Altvorderen“ Pischinger, Perger, Bergsmann, Junge-Hülsing, Schwamm, Draczynski und viele andere mehr, haben sich schon vor über 50 Jahren mit dem Phänomen Matrix beschäftigt und teilweise verblüffende Erkenntnisse gewonnen. Einem jeden von ihnen gebührte an sich ein Nobel-Preis. In den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erst hat sich Prof. Dr. Heine, Universität Witten/Herdecke ausführlich mit der Aufdeckung und universitätswissenschaftlichen Beweisführung über Mechanismen der Matrix und deren schier unerschöpflichen Möglichkeiten einen Namen gemacht. Die Matrix ist das eigentliche System, in dem alle Stoffwechselvorgänge geschaltet, verwaltet und umgesetzt werden.

In der „Zwischengewebsstruktur“ Matrix wird entschieden, wann Gesundheit und wann Krankheit im Körper die Überhand gewinnen. So ist es auch leicht zu verstehen, wenn in diesem Raum zwischen Kapillare und Zelle, Transmittersubstanzen ( hochpolymere Zucker) aktiv sind, die durch Zustandsveränderungen (Sol-Gel-Sol) in Bruchteilen von einer Sekunde

reagieren können. Mit dieser Möglichkeit ist eine beinahe verlustfreie Leitungs- und Leitermöglichkeit gegeben. Geschwindigkeiten der Fortleitung eines Reizes liegen dabei weit jenseits der Lichtgeschwindigkeit, wie aus Forschungsergebnissen der Neutronenforschungs-anlage in Genf bekannt wurden.

Was hat nun ein Zahn mit alledem zu tun ?

Dies dürfte eine der interessantesten Fragen in der modernen Zahnheilkunde sein. Wie Prof. Dr. Heine Witten/Herdecke beschrieb (nachzulesen im Spitta Buch‚Ganzheitliche Zahnheilkunde in der Praxis’ Herausgeber: Prof. Dr. Werner Becker, ist die Matrix des Zahnpulpagewebes die ausgefeilteste Technik der Körper-Matrices. Darüber hinaus hat sie Möglichkeiten in alle Gebiete des Körpers hineinzuwirken. Dies ist von Voll, Kramer u.a. hinlänglich mit den Erkenntnissen der EAV bewiesen worden. Die Organ-Zahn-Wechselbeziehungen sind in der Naturheilkunde nicht mehr wegzudenken. Interessanterweise haben russische Weltraumforscher seit Jahren unabhängig von den Forschungen von Voll, Kramer u.a. eine EAV entwickelt, die nach meiner Einschätzung weiter ist, als unsere hiesigen Erkenntnisse. Die dortigen Forschungen sind im Prognos-System vereinigt und stehen seit einiger Zeit auch uns zur Verfügung. Diagnostische Erkenntnisse daraus, sind für den Schulmediziner häufig weder nachvollziehbar noch zu verstehen.

Das Zentral-Organ Mund mit den Zähnen/Odontonen ist in über 70% aller internistischen Probleme mitbeteiligt, wobei ihm häufig die Schlüsselstellung in Sachen Ursachen-Eruierung zukommt. So hat man schulmedizinisch festgestellt (in England), daß bei Herzinfarkten im Vorfeld immer eine Beteiligung des Weisheitszahngebietes zu anamnestizieren war. Diese Erkenntnisse decken sich mit ähnlichen Erkenntnissen, die hier gemacht wurden.

In der Kieferorthopädie ist es biologisch ausgebildeten Zahnärzten bekannt, daß ein Kreuzbiß immer einhergeht mit einer seitengleichen Skoliose der Wirbelsäule.

Bekannt sind auch die Beziehungen der Frontzähne zum Urogenitaltrakt. So kann also ein wurzelgefüllter, also toter Zahn aus diesem Bereich zu schweren Problemen in diesem Bereich führen. Vor allem schulmedizinisch „therapieresistente Fälle“ können durch im Grunde genommen einfache Maßnahmen, wie Extraktion und Bereinigung des Herdfeldes zur „Spontan-Ausheilung“ gebracht werden.

Säure-Basenhaushalt

„Magen-Darm-Leiden“ haben häufig ihre Korrespondenz- bzw. Absender-Adresse im Backenzahngebiet. So ließen sich in unendlicher Folge weitere Beispiele aufführen.

Was haben all diese Beispiele nun mit der Zahn-Matrix zu tun, oder wie muß man sich dies mit der Zahn/Pulpa- Matrix erklären?

Einerseits ist dies möglich aus der Erkenntnis, daß der gesamte Körper sich in kleinsten Abschnitten, wie ein Abziehbild abzeichnet. Wir kennen dies aus den Fußreflexzonen, der Ohrakupunktur, der Antlitz-Diagnostik usw.. Streng genommen bildet er sich in jeder einzelnen Zelle ab.

Bei Ei- und Samenzelle ist dies unbestritten. Warum dies später im Zellverband anders sein soll, darauf ist die Schulmedizin die Antwort nach wie vor schuldig.

Eine weitere Erklärungsmöglichkeit für die Fähigkeit der der Matrix als Überträgersubstanz „tätig“ zu sein, sind die Forschungen von Popp über die Biophotonen. Diese Lichtquanten, die einerseits in den Zellen sind und dort für das eigentliche Leben sorgen, sind gleichzeitig auch die „Funkstationen“ für die  Übertragung von Informationen. Sie benutzen dabei offensichtlich die Matrix, also die hochpolymeren Zuckerstrukturen, weil sie so unvorstellbar schnell reagibel sind.

Die Zahn-Matrix ist in einem Hohlraum, der von Schmelzprismen umgeben ist, die wie die DNA-Helix von innen nach außen spindelförmig gewunden ist. Dies ist an sich noch nichts besonderes. Es wird erst dann zur Besonderheit, wenn man die gesamte Feinstruktur der Zahnhartsubstanz physikalisch betrachtet. Ein Schmelzprisma ist gleichschenklig sechseckig, wie aus der Bienenwabe bekannt. Die „schraubige“  Struktur ist eine Spirale, deren Inneres einen Hohlraum darstellt. Die einzelnen Schmelzprismen sind mit einer interprismatischen Substanz miteinander und untereinander verklebt. Diese Klebesubstanz ist nicht so lichtdurchlässig. Gleichzeitig isoliert sie die Schmelzprismen untereinander und gegeneinander. So sind die Schmelzprismen Lichtleiter für die Dentin- und darunterliegenden Schichten des Pulpagewebes. Dieses Gewebe wird durch dadurch förmlich mit Licht=Photonen ständig wie eine Batterie aufgeladen. Eine weitere physikalische Eigenschaft der Schmelzprismen ist die Aufnahme=Antennenwirkung von magnetischen Feldern. Diese Felder sind einerseits die Magnetfelder von außen, also erdseitig. Zum anderen natürlich auch die künstlichen Magnetfelder, die durch Sender, Radar u.a. ständig produziert werden. Die Hauptfrequenz der natürlichen Felder dabei ist 7,8 Hz. Dies ist gleichzeitig die „Wohlfühlfrequenz“ für den Körper. Sie wird auch mit Schumann-Welle bezeichnet. Es würde zu weit führen, an dieser Stelle weiter über erdgebundene Magnetfelder und Frequenzen zu berichten. 

Eine zweite Magnetfeldstruktur kommt aus dem menschlichen Körper, die insgesamt zwischen 0,1 Hz und 10 Hz liegt. Doch auch hierzu weitere Informationen in der Fachliteratur.

Diese Eigenschaft der Magnetfelder ist lichtunabhängig. Die Gesamtanordnung der Schmelzprismen hat die Wirkungsweise eines Kondensators, wie er aus der Elektro-Physik bekannt ist.

Der Zahn mit all seinen o.a. Strukturen prägt sein direktes Umfeld. Das bedeutet, daß das Gebiet/Odonton in dem der einzelne Zahn angesiedelt ist, von diesem geprägt wird. Das Zahngebiet ist also ein Print oder geladener Chip aus allen Informationen des Einzelzahnes, der in diesem Gebiet „steht“. Diese Memory-Funktion schreibe ich der Matrix sowohl des Zahnpulpagewebes, wie auch auch der Matrix des Kochen-/Bindegewebes im Odonton zu.

Wäre dies nicht der Fall, hätte Voll,Kramer u.a. nicht die Zahn-Organ-Wechselbeziehungen auffinden können, ja die gesamte EAV unmöglich gemacht.

Die Memory-Funktion wäre erklärbar über  die physikalisch/atomare Struktur der hochpolymeren Zucker dieser Matrices, die wohl ähnliche Wirkungsweisen haben, wie die Silicium-Chips, die wir aus der Computer-Technologie kennen.

Einen weiteren Gesichtspunkt sollte man nicht außer acht lassen, die Antennenwirkung. Jeder Zahn kann magnetische Felder aufnehmen und (elektromagnetische) Wellen empfangen. Dies ebenfalls auf Grund seiner physikalischen Struktur. Gleichzeitig kann er auch als Sender wirken. Die Frequenzen sind wegen der Länge eines Zahnes im Bereich der Mikrowellen angesiedelt. Vielleicht lässt sich hier verstehen, daß zumindest für den „Empfangsbereich“ die oftmals kontrovers diskutierte Elektrosensibilität, die meist im Kopfbereich ihren Ausgangspunkt und ihre Auswirkung hat, über die Zähne ihre „Eingangspforte“ hat. Dies müsste jedoch noch weiter erforscht werden.

Die Matrix ist jedenfalls ein entscheidender Faktor bei Magnetfeld-Therapien. Die Reagibilität/Zustandsänderung vom Gel(fest)-Zustand in den Sol(flüssig)-Zustand beobachte ich seit über 20 Jahren, wenn ich nach chirurgischen Eingriffen das OP-Gebiet mit entsprechenden Magnetfeldern behandelt („bestrahlt“) habe. Während einer OP reagiert das Gewebe mit einer Blockade des operierten Bereiches gegenüber dem umliegende Bereich, es schottet sich ab.

Diese Schutzfunktion ..... 

Es kommt fast nie (2-3%) zu Schwellungen und damit ebenso fast nie zu postoperativen Schmerzen. Der Heilungsprozeß beginnt also unmittelbar, da die Matrix nicht „verklebt“ ist und somit sofort ein erhöhter Stoffwechsel im Wund/Entzündungsgebiet stattfindet. Auch hier ist die elektrophysikalische Eigenschaft der Matrix von entscheidender Bedeutung. Sie ist in der Lage, sich nach den Magnetfeldlinien entsprechend auszurichten und so ein „fließen“ zuzulassen.(Wir kennen dies aus dem Versuch im gymnasialen Physik-Unterricht, wo uns der Magnetismus mittels Eisenfeilspänen auf einem weißen Blatt Papier und mit darunter gehaltenem Stab-Magnet und Hufeisen-Magnet gezeigt wurde.) Diese „Ausrichtung“ hält für viele Stunden an und ist natürlich individuell spezifisch in der Dauer. Dies liegt ebenfalls am oben beschriebenen Memory-Effekt der Matrix, die offensichtlich die nord-südpolaren Eigenschaften eines Magnetfeldes längerfristig speichern kann. Auch hier könnte noch viel mehr bewirkt werden, wenn man die Clusterstrukturen der Proteopolyglykane weiter untersuchte auf deren Möglich- und Fähigkeiten in der Matrix.

Auf Grund dieser besonderen Matrix-Eigenschaften, sich energetischen Komponenten gegenüber besonders reagibel zu zeigen, sind natürlich alle Stoffe/Maßnahmen, die in diesen Bereichen angesiedelt sind, besonders geeignet, bei Diagnostik und Therapie eingesetzt zu werden. Dies trifft in besonderem Maße für Medikamente zu, die im fein- und feinststofflichen Bereich angesiedelt sind, wie Homöopathika, Phytotherapeutika u.a. nicht allerdings für Allopatika, da sie in der Regel zu massiv wirken und die Feinsteuerung der Matrix förmlich zudecken  und damit jeweden Regelmechanismus außer Kraft setzen.

Im Bereich der Geräte-Medizin, trifft dies auf die Mehrzahl der bioelektronischen Verfahren  zu, wenn sie im Bereich feinster Frequenzen arbeiten. Hier gehört unzweideutig die EAV hin, ebenso Magnetfeldgeräte u.a.

Die Matrix des Zahnes ist nach alledem eine hochspezialisierte also besondere Matrix mit noch lange nicht ausgesschöpften Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie. 

Wurzelfüll-Materialien

Wenn man dies weiß, ist es geradezu ein sakrileg, eine Pulpa zu entfernen und an Stelle deren eine Wurzelfüllung oder gar einen Wurzelstift zu installieren. Noch schlimmer wird es, wenn man überdies noch mittels Wurzelspitzenresektion das gesamte Matrix-Umfeld des Odontons zerstört und damit einen weiteren Regelkreis dauerhaft zerstört

Nach meinem Rechtsempfinden stellt eine solche Behandlung eine schwere Körperverletzung dar und müsste eigentlich als solche geahndet werden. Hier jedoch ist die schulmedizinische "Erkenntnis" rein mechanistisch, ohne jedweden Bezug zu ganz-körperlichen medizinischen Aspekten. 

Der Zahn ist über seine Matrix als Schalt- und Schlüssel-Funktion für den gesamten menschlichen Körper zuständig.

 
 
   

Honigprodukte in der Zahnheilkunde ?

hier eingestellt: 22.8.2010

Auf den ersten Blick gibt es keinen Zusammenhang zwischen der Zahnheilkunde und Honigprodukten. Doch dies täuscht, da Bienenerzeugnisse schon seit alters her im Mund eingesetzt wurden.

Der Zahnarzt hat sein Betätigungsfeld an einer Stelle des Körpers, das für alle Lebensvorgänge wichtig ist. So ist der Mund der Beginn des Verdauungstraktes. Die Zähne haben die Aufgabe, die Nahrung für die eigentliche Verdauung vorzubereiten. Das gesamte Sensorium des Mundes wacht darüber, daß Fremdkörper erkannt und eliminiert werden können, ehe sie in den Verdauungskanal kommen: So ist z.B. einer der Schutzmechanismen, dass alle „Eindrücke“ im Mund, durch dessen Tastsinn 10-fach vergrößert werden. Der Mund mit all seinen dort implementierten verschiedenartigen Drüsen, vermischt schon im Mund den Speisebrei mit deren Sekreten, die letztlich die Verdauung vorbereiten. Die enzymatische Potenz dieser Sekrete ist enorm hoch (hier weiter darauf einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen) und wird beispielsweise durch Honig weiter in seiner Wirkung verstärkt. So bilden sich hier schon bei der Beteiligung von Honig die Vorstufen zu biochemischen Prozessen für Substanzen, die bis hin zur Mineralisation im Knochen reichen.

Dieses Beispiel für die positive Wirkungsweise von Honig ist kein Einzelfall. Ganz im Gegenteil: Honig bietet vielfältige Möglichkeiten, Heilungsprozesse zu begünstigen. Wie die Honigprodukte bei Heilungsprozessen wirken und wie sie in der Zahnheilkunde eingesetzt werden können, darum geht es im folgenden Beitrag.

Honig

Wenn man die Zunge und oder Schleimhaut etwa durch zu heiße Speisen „verbrannt“ hat, ist der Tastsinn für einige Zeit gestört, da die dazu nötigen Nerv-Endigungen aufgrund der Gewebeblockade keine Informationen auf den „Transmitterstrecken“ zulassen. Der im Sinne des Pischingerschen Grundsystems, der Matrix, entstandene Gel-Zustand im Gewebe muß erst zum Sol-Zustand gelöst werden, ehe wieder eine differenzierte Zellversorgung stattfinden kann.

Hier kann man mit Honigauflagen wahre Wunderheilungen erleben. Das im Honig vorhandene Vitamin H (Biotin), das normalerweise von den Darmbakterien hergestellt wird, und das Vitamin K für die Blutgerinnung sowie die Inhibine – das sind Stoffe, die Bakterien am Wachstum hindern oder stören –, dienen der Wundsäuberung und fördern die Heilung in etwa einem Drittel der Zeit, und dies ohne Vernarbungen.

Die Fermente, wie Glucose-Oxidase, die aus Schimmelpilzen als Penicillin B isoliert wurden, sind entscheidend an dieser Lösung der Stase beteiligt. Acetylcholin regt im Wundgebiet den Mikrokreislauf und den Stoffwechsel an, während die auch im Honig vorhandenen Wachstumshormone eine schnellere Zellteilung und damit schnellere Heilung anfachen.

Vitamin C als Zellschutzfaktor und die Spurenelemente Eisen, Kupfer, Mangan und Silizium wirken bei verschiedensten biochemischen Zellprozessen auf die Wundheilung ein. Man sieht also, eigentlich ist Honig ein Muß in jeder Zahnarztpraxis. Es gibt jedoch noch einen Verstärker für die oben geschilderte Wundheilung. Dies ist Lebertran, und eine daraus gefertigte Salbe ist die Heilsalbe schlechthin.

Parodontitis

Nun gibt es im Mund weitere Therapiemöglichkeiten mit Honig. Hier ist zuerst die Parodontitis zu nennen. Hierbei ist die den Zahn umschließende Schleimhaut bakteriell verseucht und entsprechend entzündet.

Nach normaler Zahnreinigung und sachgemäßer Konkrement-Entfernung sollte ein Teelöffel Honig für einige Minuten im Mund bleiben, ehe er heruntergeschluckt wird. Da die Grenzflächen zu den Zähnen durch diese Reinigungsmaßnahmen als kleine Wunden zu gelten haben, entsteht entsprechendes Wundsekret, welches im Normalfall als Heilhindernis zu bezeichnen ist, weil es die natürlichen Enzyme zur Schleimhautwundheilung nur erschwert zur Wirkung kommen läßt. Der Honig vermehrt die Bildung des heilenden Glutathions in den Wunden und führt zu einer Vernarbung, die den Randschluß um den Zahn verstärkt.

In der Parodontosebehandlung bewährt sich als heilunterstützende Maßnahme die morgentliche Gabe eines Teelöffels Honig, der, wie gesagt, einige Minuten im Mund verbleibt, ehe er heruntergeschluckt wird. Wichtig zu wissen ist, daß es kaltgeschleuderter und nicht gefilterter, nicht über 40 Grad erhitzter Honig sein muß, der darüber hinaus im Dunkeln und nicht im Kühlschrank aufzubewahren ist. Denn sonst werden die gesamten Enzyme des Honigs zerstört.

Eine solche Honiggabe puffert über mehrere Stunden das Säure-Basen-Gleichgewicht ab und ist so ein mitentscheidender Faktor in der Mundmilieusituation einer Parodontose, deren ph-Wert sich immer im sauren Milieu abspielt.

Die Parodontose ist eigentlich ein Geschehen des Darmes. Lokale Parameter sind allenfalls zu 20 Prozent an dem Gesamtgeschehen beteiligt. Deshalb seien hier noch drei Aspekte zur Rolle des Honigs bei der Verdauung aufgeführt. Dies unterstreicht die Bedeutung einer Honigtherapie in der Parodontosebehandlung.

1.  Durch Honig wird die Leber zur Glykogenbildung gereizt; die cholinerge Wirkung des Honigs auf die Leber entspannt die Gallenblase und Gallengänge über den parasympatischen Reiz aus dem Acetylcholin, einem der vielen Inhaltsstoffe des Honigs, so daß die Gallenflüssigkeit ungehemmt über die Papilla vateri in das Darmlumen einströmen kann.

2.  Honig regt die Bauchspeicheldrüse zur vermehrten Produktion der Verdauungsfermente an.

3.  Die Durchblutung der Dünndarm- und Dickdarm-Gefäßgeflechte werden erhöht. Die Peristaltik wird kräftiger und beschleunigt und somit stellt sich die natürlich laxierende Wirkung des Honigs ein. Hippokrates sagte schon: „Wenn man beim Kranken den Stuhl verflüssigen will durch Diät, so gibt man als Getränk Weißwein mit Honig, unter Umständen mit Wasser verdünnt oder auch Honigmischtrank.“

Wundversorgung in der Zahnheilkunde

Für den parodontologisch-chirurgisch arbeitenden Zahnarzt ist es hilfreich zu wissen, daß dünne Bienenwachsplatten als Wundverband im Mund hervorragende Dienste leisten. Sie sind leicht adaptierbar, angenehm im Geschmack und haben eine riesige Palette heilender Wirkungen in sich (antibiotisch, reich an Vitamin A – 100 Gramm enthalten 4096 Internationale Einheiten –, Enzyme usw.). Sie lösen sich sehr langsam auf und sind außerdem sehr gut verdaulich.

Eine Wundtoilette ist in aller Regel nicht nötig. Es gibt keine Druckstellen und keine mechanischen Reize an der übrigen Mundschleimhaut. Eine Tragedauer zwischen sechs und längstens 24 Stunden ist die Regel. Die Wunden sind dann infektionsresistent verschlossen. Die Dicke der Wundverbandplatten soll denen der den Zahnärzten bekannten Modellierwachsplatten entsprechen.

Wenn man die Platten selbst herstellen will, muß man darauf achten, daß das Wachs nicht zu heiß wird. Es wird im Wasserbad erwärmt und zwischen Backpapier mit der Teigrolle ausgewalzt. Es gibt auch Fertigpräparate in die noch Blütenpollen implementiert sind. Bienenwachs ist ein probates Mittel, um im Notfall ein Loch im Zahn provisorisch zu verschließen, einen abgebrochenen Zahn zu versorgen bis zur zahnärztlichen Therapie oder eine herausgefallene Krone provisorisch wiederzubefestigen.

Ein weiteres Anwendungsfeld für Honig ist die postoperative Versorgung nach mundchirurgischen Maßnahmen. Durch seine osmotische Wirkung entquellt der Honig die Wunde, desinfiziert sie durch Enzyme, reinigt die Wundoberfläche von nekrotischem Gewebe durch Lysine und regt Granulation und Gewebeneubildung durch das Glutathion an.

Breites Wirkungsspektrum

Bei verschmutzten Wunden ist der Honig geradezu ein klassisches Wundreinigungsmittel, bei dem die Wunde nicht aktiv durch den Behandler gereinigt werden muß, sondern dies dem Körper selbst überlassen werden kann. Bei kindlicher Mundfäule und sonstigen Mundschleimhautaffektionen hat sich auch der sogenannte Rosenhonig bewährt. Rosenöl mit Honig gemischt ist hier oft das Wundermittel (1 Tropfen Rosenöl auf einen Eierbecher voll Honig).

Eigentlich ist der Honig kein Lebensmittel, sondern ein höchst komfortables, universell einsetzbares Heilmittel – ein Glück nur, daß die Gesundheitsbehörden noch nicht darauf gestoßen sind, denn sonst hätte dieses Komplexmittel mit mehr als sechs Inhaltsstoffen wegen „Nichtregistrierbarkeit aufgrund fehlender Monographie“ schon im Jahr 2004 vom Markt genommen werden müssen.

Juristisch ist Honig ein Nahrungsmittelergänzungsstoff, denn „Honig ist der süße Stoff, den Bienen erzeugen, indem sie Nektarsäfte oder auch andere, an lebenden Pflanzenteilen sich vorfindende süße Säfte aufnehmen, durch körpereigene Stoffe bereichern, in ihrem Körper verändern, in Waben aufspeichern und dort reifen lassen.“ (Lebensmittelgesetz, Verordnung über Honig vom 21. März 1930)

Indikation

Anwendungsgebiete von Honig sind: Leber, Herz, Blut, Niere, Blase, Haut, Nerven sowie Verdauungs- und Atmungsorgane. Er kann bei Augenerkrankungen, zur Wundbehandlung, bei Strahlenschäden und Diabetes verabreicht werden. Außerdem ist er für werdende Mütter, Säuglinge, Kinder und Jugendliche sowie für Geschwächte und Genesende zu empfehlen. Weitere Einsatzgebiete sind die Geriatrie und der Sport.

Honig kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

–   äußerliche Applikation bei Wunden, Verbrennungen, Hautnahtabdeckung und Kosmetik.

–   innerliche Applikation im gesamten Verdauungstrakt von Mund bis After, bei allen inneren Organen, allen Drüsen und im gesamten Nervensystem.

 

Indikationen verschiedener Honigsorten

bei Blutarmut                                     ‹>mineralstoffreicher, dunkler Waldhonig

zur Unterstützung des                         ‹>Salbei- oder Lavendelhonig mit hohem

Harndrangs und bei                              Gehalt an ätherischen Ölen

Erkältungskrankheiten                       

bei Magenstörungen                          ‹>heller Honig mit geringen unverdaulichen Stoffen

bei Herzerkrankungen                        ‹>dunkelgelber bis rötlicher Wiesenblütenhonig

bei Erkältungskrankheiten                  ‹>Lindenblütenhonig, er ist ein heller, würziger Honig mit einer antiseptischen, schweißtreibenden, beruhigenden Wirkung. Wirkungsverstärkung durch Kräutertee.

bei Verdauungsstörungen                   ‹>Robinienhonig ist wasserhell bis schwachgelblich, beruhigend für den Gesamtorganismus.

für die Blutzirkulation und                   ‹>Kastanienhonig, dunkle Farbe, herber

Erweiterung der peripheren                   Geschmack

Blutgefäße                                        

für die Galle und Gallengänge             ‹>Rosmarinhonig

für die Atemorgane, bei                     ‹>Salbeihonig, ungewöhlich reich an

Asthma, Bronchitis, vor allem                ätherischen Ölen

für Raucher                                      

 

Inhaltsstoffe

 

Mineralstoffe (mg je 100 g Blütenhonig)

            Kalium              30 bis 50

            Natrium             5 bis 10

            Calcium             2 bis 8

            Magnesium        1 bis 2

            Phosphorsäure   1 bis 12

            Chlor    15 bis 19

            Kupferoxid        8 bis 15

            Kaliumoxid      100 bis 200

            Natriumoxid      10 bis 13

            Magnesiumoxid              3 bis 6

            Mangan             0,5 bis 2

            Kieselsäure, löslich         3 bis 13

            Kieselsäure, unlöslich     1 bis 6

 

Mengenverhältnis der Zuckerarten

            Fruchtzucker    38,19 %

            Traubenzucker 31,28 %

            Rohrzucker       1,31 %

            Maltose und andere

            Doppelzucker   7,31 %

            Mehrfachzucker            1,50 %

Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose)

zusammen bezeichnet man als Invertzucker

 

Spurenelemente

Eisen

Kupfer

Mangan

Kobalt

Molybdän

Zink

Silizium

Jod

Fluor

 

Entgiftung durch Honig

Die Wirkung von Morphium, Zyankali und Chloroform wird durch den Traubenzucker des Honigs herabgesetzt. Dies gilt auch für Nervengifte wie Blausäure. Eine gute Entgiftungswirkung hat Honig auch bei den Folgen von Gelbsucht, bei Schwangerschafts- und Stoffwechselstörungen. Bei Infektionserkrankungen, wie Grippe, Lungenentzündung, Blutvergiftung, Kindbettfieber, Diphterie, Typhus, Cholera, Ruhr, entgiftet Honig ebenfalls gut – außerdem bei Schlangenbissen, Pilz- und Metallvergiftungen sowie Kampfgasschäden. Durch zusätzliche Gaben von Invertzucker kann die Wirkung des Honigs verstärkt werden.

Propolis

Diesen Stoff kann man als die erste Steigerung zu Honig bezeichnen. Propolis, das Kittharz der Bienen, ist einer der ältesten Arzneistoffe der Menschheit. Dieses „Medikament“ kann als ein natürliches Antibiotikum bezeichnet werden. Im Gegensatz zum Penicillin kann Propolis das Immunsystem des Menschen im Sinne einer Heilung „auf Vordermann bringen“; es wirkt nicht  wie ein Antibiotikum, das eine Erkrankung unterdrückt. Den besten Beweis für diese Wirksamkeit bieten die Bienen selbst. Sie sind seit rund 42 Millionen Jahren nahezu unverändert existent.

Der Mensch mit all seinen Vorstufen existiert seit ungefähr 600.000 Jahren, vielleicht sogar einer Million Jahre. Im Vergleich zu den Bienen ist dies jedenfalls ein verschwindend geringer Zeitraum. Die meisten Tierspezies sind durch Seuchen eliminiert worden, gegen die es kein „Medikament“ gab. Anders bei den Bienen. Sie haben mit Propolis eine der wirksamsten Waffen gegen Bakterien ,Viren und Pilzen. Diese setzen sie schon am Eingang zu ihrem Bienenstock ein, indem sie das Flugloch und die Landefläche davor mit Propolis überziehen. So müssen alle Bienen, die in den Stock wollen, über diese Dekontaminationsmatte laufen, wobei alle Gefahrenstoffe neutralisiert und unschädlich gemacht werden.

Dieser Mechanismus erklärt die lange Überlebenszeit der Bienen in der Evolution. Besonders interessant ist dieser Aspekt unter dem Gesichtspunkt der Resistenzen gegen Antibiotika: Hier braucht es ständig Neuentwicklungen, weil die Vorgängerstufen durch Resistenzen unwirksam geworden sind. Gegen Propolis gibt es keine Resistenzen.

Ein Beispiel möge die Wirksamkeit von Propolis erklären. Es passiert schon einmal, daß sich eine Maus in einen Bienenstock verirrt. Diese wird, da die Bienen sie nicht wie andere Kleinlebewesen aus dem Stock transportieren können, sofort mit Bienengift getötet und dann mit einer Schicht Propolis überzogen. Dieser Stoff konserviert eine solche Maus über Jahre hinweg. Es findet keine Fäulnis und keine Verwesung statt, und das bei einer Temperatur im Stock, die um die 37 Grad Celsius liegt. Im Gegenteil: Im Fleisch finden sich keine Eiweißzerfallsprodukte, wie Thioäther und Merkaptane. Diese Art der Konservierung haben die Menschen schon zu Zeiten der Ägypter von den Bienen übernommen und sogar Lenin soll auf Basis von Propolis konserviert worden sein.

Anwendung im Zahn-Mund-Kiefer-Bereich

Bei Mund- und/oder Halsentzündungen kann man eine Mischung von kleingestoßenem Propolis und Honig im Verhältnis 1:1 geben, welche man im Mund zergehen läßt. Eine andere Möglichkeit ist, Propolis auch kleingestoßen durch einen Kaffeefilter wie Tee aufzugießen und den Sud schluckweise zu trinken.

Für eine Parodontalbehandlung nimmt man einen Fluoridgelapplikator, befüllt ihn mit einer Mischung aus gestoßenem Propolis und kaltgeschlagenem nicht erhitztem Olivenöl und läßt diese „Packung“ etwa zehn Minuten einwirken. Danach dürfen die Reste nicht ausgespült werden. Mit den normalen Schluckvorgängen werden sie in kurzer Zeit über den Verdauungstrakt „entfernt“ und können dort den zweiten Teil ihrer Heilwirkung vollziehen. Diese Therapien sollten täglich einmal gemacht werden.

Seit einiger Zeit gibt es eine ausgezeichnet wirkende Propolissalbe mit Namen ‚Propolisept-Salbe®’der Fa St Johanser,Gauting/München, die man nicht mehr nach obigem Rezept mischen muß, sondern die als Fertigprodukt vorliegt. Mit dieser Salbe habe ich bei jedem parodontalen Geschehen sehr gute Heilerfolge gehabt. Mittlerweile setze ich sie als „Ganzkörpersalbe“ ein und, den Patientenberichten zufolge, mit ebenfalls großem Erfolg. Die Salbe hat neben der heilenden auch eine angenehme anästhesierende Wirkung. Bei Wunden setzt sehr schnell eine Wundreinigung mit anschließender Heilung ein. Bei der Anwendung im Mund ist der honigartige, leicht säuerliche Geschmack von wohlschmeckendem Vorteil. Nach Mückenstichen hört das Jucken sofort auf, und es gibt keine Rötung. Alle Hautverletzungen heilen schnellstens ab. Frische, nicht geöffnete Blasen heilen ohne Hautabstoßung ab, und der wässrige Blaseninhalt wird förmlich herausgesaugt. Hiermit ist eine Salbe auf den Markt gekommen, die innerlich und äußerlich universell angewendet werden kann. In Kürze wird auch für die spezielle dentale Applikation eine Ausführung vorliegen ( zur Zeit fülle ich die Salbe in eine 2 oder 5ml Spritze ein und appliziere sie im Mund über eine stumpfe Kanüle der Größe 0,9x22mm)

Von der gleichen Firma St. Johanser, Gauting, wurde eine ‚Propolisept-Tinktur®’ auf den Markt gebracht, die ich bei Aphten, herpetiformem Geschehen, Mundwinkelrhaghaden, Lippenrissen, zur Desinfektion von Zahnstümpfen vor dem Einsetzen von Zahnersatz u.ä. ebenfalls mit großem Erfolg eingesetzt habe. Bei Hals- und Tonsillenentzündungen ist Gurgeln und Mundspülung mit 10-20 Tropfen auf ein Glas Wasser ebenfalls ein probates Mittel.  Ein Patient berichtete mir, daß er sie bei Nagel- und Fußpilz angewendet habe, wobei beide Erkrankungen abgeheilt seien, dies gilt auch für die Salbenform, was mir ebenfalls bestätigt wurde.

Eine weitere gute Therapiemöglichkeit ist im Kauen von Honigwabenstückchen zu sehen. Dies kann man als immunstimulierende Aktion bezeichnen, besonders in „Übergangszeiten“ wie Frühjahr und Herbst. Dieses Kauen von Honig und Wachs wirkt sich günstig bei Heuschnupfen aus, ebenfalls wirkt der Wabenhonig bei Asthmatikern mit gutem Erfolg, wobei man allerdings noch nicht weiß, welche Bestandteile dafür verantwortlich sind.

Die Wirkung von Propolis ist verstärkt auf die Aktivierung von T-Lymphozyten und B-Lymphozyten gerichtet. Die Schutzwirkung bezieht sich außerdem auf die Schleimhäute, einer vornehmlichen Eintrittspforte von Krankheitserregern, durch deren Propolis-Inhaltsstoffe wie Flavonoide und Vitamine. Diese überziehen die Schleimhäute mit einer antibakteriellen und antiviralen Schutzschicht, deren Wirkung für mehrere Stunden anhält. Propolis ist wirksam gegen Bakterien, Viren und Pilze, ein Antibiotikum dagegen   ausschließlich nur gegen Bakterien. Leider wird dies bei vielen Ärzten und Zahnärzten immer noch falsch gemacht, dass bei viralen Infekten Antibiotika eingesetzt werden, was natürlich nicht zum gewünschten Heilerfolg führen kann.

Flavonoide überziehen die Mikrostrukturen mit einer Schutzschicht, so werden die Makrophagen mit deren Hilfe geschmeidiger und unverletzbarer und können so ihre „Feinde“ geschützt umfassen und vernichten. Flavonoide gelten daher insgesamt als Zellschutzstoffe.

Eine weitere Wirkung von Propolis geht zur Thymusdrüse. Eine verstärkte Produktion von Thymushormonen wird angeregt (= Gradmesser für das biologische Alter eines Menschen). Dieser Wirkungsmechanismus ist von besonderem Interesse bei der Kieferorthopädie im Erwachsenenalter. Regulierungen der Zähne (besonders wegen Wirbelsäulenproblemen, Schwindel, Cephalgien u.a.) sind meiner noch zu kurzen Erfahrung nach besser, schneller und rezidivfrei möglich, wenn für die Dauer der Behandlung mit Propolispräparaten unterstützt wird. Hier sollte man jedoch noch die Forschungsergebnisse von Langzeitstudien abwarten.

Was die positive Erfolgsquote betrifft, ist der Einsatz von Propolispräparaten bei der Caries profunda und der offenen Pulpa nicht zu überbieten. Die direkte Applikation eines Propolis-Eugenol-Zinkoxid-Präparates in den tiefstzerstörten Zahn, erhält dessen Vitalität und hat bisher bei mir nur in einem Fall zum Absterben der Pulpa geführt. Das Präparat heißt ‚Proxipulpine®’ und wird von der Firma Dentale Biomaterialien in Völklingen hergestellt.

Bei mir werden seit einigen Jahren alle Patieten mit Caries profunda und offener Pulpa mit ‚Proxipulpine®’ behandelt. Die Pulpen bleiben vital und die Zähne absolut ohne negative Reaktion. Die Prozentzahl der Heilung ohne Pulpa-Absterben ist so hoch, daß sie an sozialistisch-kommunistische Wahlergebnisse erinnern läßt. Auch als dünne Schicht mit dem Pinsel auf beschliffene Zahnstümpfe aufgetragen, verhindert ‚Proxipulpine®’ ein Schleiftrauma. Die Angst vor der „angeschliffenen Pulpa“ braucht es mit diesem Mittel nicht mehr zu geben.

Einige Pulpen, die früher von  meiner Assistentin endodontisch versorgt wurden, (ich selbst mache keine Wurzelfüllungen), obwohl vorher bakteriell verseucht, sind steril geworden und über den Beobachtungszeitraum (zirka zehn Monate) unauffällig geblieben. Ganzkörperliche Reaktionen waren nicht erkenn- und meßbar. Neuerdings steht für Wurzelfüllungen auch ein spezielle Applikationsform von ‚Proxipulpine®’ mit Namen ‚Proxiapex®’ von der gleichen Firma zur Verfügung. (Bei dieser Fa sind noch einige weitere interessante Propolispräparate zu beziehen, eine Anfrage lohnt sich)

Ein weiterer Vorteil ist, daß Propolis betäubend wirkt. Der Wirkungsmechanismus ist wie folgt: Die in Propolis enthaltenen Flavonoide verhindern die Prostaglandinbildung, einen Stoff, der für die Schmerzentstehung zuständig ist. Die Flavonoide, auch natürliches Aspirin genannt, greifen im Gegensatz zu allen anderen Schmerzmitteln nicht den Magen an, da sie als natürliche Stoffe sowieso im Körper vorkommen. Propolis-Extrakte werden in Rußland z.B. für örtliche Betäubungen auch in der Zahnmedizin eingesetzt. Sie haben einen etwa fünfmal höheren Betäubungseffekt und übertreffen auch noch Morphium in seiner Wirksamkeit.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei den Flavonoiden liegt darin, daß sie in der Lage sind, Schwermetalle zu binden und damit ein Ausscheiden aus dem Körper über die Nieren zu ermöglichen. Sie verhindern somit die im Körper ablaufenden biochemischen Prozesse der Eiweiß-Schwermetall-Bildungen und damit die Einlagerung solcher Giftstoffe in Depots, wie Fett-, Drüsen- und Nervengewebe.

Für Zahnärzte dürfte ebenfalls von Interesse sein, daß Propolis in hoher Dosierung allergische Reaktionen auf Werkstoffe so gut wie ausschließt. Wenn man einem Allergiker z.B. eine Kunststoffprothese eingliedern muß, kann man dies unter „Propolisschutz“ soweit bringen, daß nach einer rund sechswöchigen Einnahme eines hochdosierten Propolispräparates eine sonst schwer oder nicht verträgliche Kunststoffprothese zumindest toleriert wird.(Mittler- weile gibt es von der Fa Dentale Biomaterialien ein spezielles Propolis-Haftpulver für Prothesen, welches ebenfalls spektakuläre Wirkung zeigt.) Auch hier wirken die Flavonoide, indem sie die Mastzellen schützen und die Freisetzung von Histamin verhindern. Übrigens ist diese Therapie auch bei Heuschnupfen angezeigt. In der Geriatrie können geistige Alterungsprozesse sehr positiv beeinflußt werden.

Pollen 

Der Pollen ist sozusagen die Krönung der Möglichkeiten, in der Medizin mit Honigpräparaten zu arbeiten. In ihm ist alles „drin und dran“, was sich in Honig und Propolis befindet. Allerdings ist hier eine kleine Einschränkung zu machen. Man muß wissen, von welchen Pflanzen der Pollen stammt.

Als beste „Pollenlieferanten“ gelten: Krokus, Weide, Obst, Raps, Roßkastanie, Edelkastanie, Hederich, Ackersenf, Mohn, Weißklee, Rotklee, Heide. Mittelmäßige Pollenlieferanten sind Hasel, Erle, Pappel, Buche, Eiche, Ulme, Ahorn, Löwenzahn, Kornblume und Hahnenfuß.

Alle Nadelbäume sind dagegen als schlechte Pollenlieferanten zu werten. Wenn z.B. Bienen mit Kiefernpollen und Fichtenpollen aufgezogen werden, sind sie so kurzlebig, als wären sie mit Fabrikzucker aufgezogen worden. Sie haben dann unterentwickelte Drüsen und können keine Brut aufziehen. Was für die Pollen gilt, gilt auch für den Honig solcher Tracht.

Pollen hat eine schier unglaubliche Anzahl von Inhaltsstoffen mit reichem Nährstoffgehalt. Unter anderem hat man bisher Eiweiß und 20 verschiedene Aminosäuren gefunden, von denen man verschiedene Eiweiße herstellen kann (mit folgender Gesamtzahl 243 290 200 817 664 000 000).

 „Dies auch nur, wenn jede Aminosäure in nur jeweils einer einzigen Zusammenstellung komponiert wurde. Es kann aber auch jede öfter, ja hundertmal im gleichen Molekül vorkommen. Außerdem müssen sie nicht in einer geradlinigen Reihe aneinandergekoppelt sein. Der Faden knäuelt sich, legt sich in Falten, bildet Querverbindungen und Seitenäste. So kommen Strukturen zustande, die bis jetzt nur in einzelnen einfacheren Fällen durch schwierige Analysen aufgeklärt werden konnten. Einer davon ist das Molekül des für die Zuckerverdauung unentbehrlichen Insulins.

Infolge der ungeheueren Zahl von Kombinationsmöglichkeiten kann jedes Lebewesen sein eigenes Eiweiß besitzen. So gleicht kein Mensch dem anderen, nicht einmal die Kinder ihren Eltern und Geschwistern. Jeder ist, was sein Eiweiß angeht, eine Spezialausgabe für sich.

Von 22 Aminosäuren betrachtet man acht – beim Kind neun – als essentiell, das heißt lebensnotwendig. Gemeint ist, daß der Mensch sie sich nicht selber bilden, sondern nur fertig von außen mit der Nahrung aufnehmen kann. Ohne diese Aufnahme von außen könnte er nicht existieren.“

(Edmund Herold, Heilwerte aus dem Bienenvolk, Ehrenwirth Verlag)

Die Bienen tragen an ihren Hinterbeinen die etwa senfkorngroßen Pollenpakete in den Bienenstock. Hier wird ihnen durch besondere, vom Imker gebaute Pollenfallen der größte Teil der Pollen abgestreift und somit „geerntet“. Weltweit werden so Jahr für Jahr einige tausend Tonnen Pollen gewonnen. Ein senfkorngroßes Pollenkorn beinhaltet ungefähr drei bis fünf Millionen einzelne Blütenstaubkörnchen, die mit Nektar und körpereigenem Bienensekret vermischt sind. In diesem Zustand sind sie feucht und müssen vorsichtig getrocknet werden, um nicht zu schimmeln. In einem Pollen sind in der Regel Blütenstaubkörnchen von 10 bis 40 verschiedenen Pflanzen enthalten.

Neben den Pflanzen-Genen sind auch eine Fülle hochwertiger bioaktiver Bestandteile enthalten. Weitere Polleninhaltsstoffe sind: Zucker (hauptsächlich Fructose), Mineralstoffe, Vitamine, Antibiotika, Wuchsstoffe, hormonartige Substanzen, Fette, Duftstoffe und viele weitere Stoffe u.a. auch Wasser. Wegen letzterem kann der Pollen, wie bereits gesagt, auch schimmeln, deshalb ist es wichtig, daß dem Pollen das Wasser schonend entzogen wird, was in der Regel durch Kältebehandlung erfolgt. Der Durchmesser eines Blütenstaubkörnchen liegt zwischen 0,0025 und 0,25 mm.

100 Gramm Pollen haben ebensoviel lebenswichtige Aminosäuren wie ein ganzes Pfund Rindfleisch oder sieben Eier. Mit zirka 30 Gramm Pollen könnte man ohne alles andere seinen Tagesbedarf an Aminosäuren decken. Ein reiner Vegetarier könnte mit der „Pollenfütterung“ ohne Gefährdung seines Eiweißhaushaltes durchkommen. 30 bis 40 Gramm Pollen sind nach der arzneimittelrechtlich verbindlichen Pollenmonographie des Bundesgesundheitsamtes von 1991 als Tagesdosis vorgesehen.

Der naturbelassene Blütenpollen ist unverdaulich. Seine Außenhaut ist außerordentlich stabil und hart, besteht u.a. aus diversen Cellulosen, Pektinen und Eiweißkörpern. Sie ist völlig resistent gegenüber Säuren, Basen und auch gegen die Verdauungssäfte des menschlichen Verdauungstraktes. Dies ist auch der Grund dafür, daß oral genommener Pollen ungenutzt wieder ausgeschieden wird, wie Stuhluntersuchungen ergaben.

Für eine Verwendung von Pollen als Heilmittel war eine entscheidende Erkenntnis, dem Ernährungsweg der Bienenlarven nachzugehen. Hier konnte herausgefunden werden, daß die mit dem Pollen vermischten Bienensekrete der Schlüssel sind. Die darin enthaltenen Enzyme sind in der Lage, die Außenhaut des Pollen, die Pollenexine, zu knacken. Sie wird aufgeweicht, geradezu anverdaut; der Pollen verliert dadurch seine Keimfähigkeit, wird andererseits dadurch aber auch haltbar gemacht.

Auf diese Weise entsteht im Bienenstock in den Waben das sogenannte Bienenbrot, der „Speisekammervorrat“ für die Bienen und die Bienenbrut. Dies hat den enzymatisch aufgeschlossenen Pollen zum Inhalt. Nun wird es auch verständlich, warum schon die Wickinger bei ihren langen Seefahrten nicht unter Mangelerkrankungen leiden mußten, weil sie immer die ganzen Waben aßen, die das Bienenbrot enthielten.

Dieses Wissen führte auch zur „Entdeckung“ der enzymatischen Aufschlüsselung des Blütenpollens. Seit man zu Beginn der 80er Jahre damit begonnen hatte, verschiedene Enzyme aus dem Bienenbrot zu entschlüsseln und für das „Knacken“ der Pollenexine zu verwerten, ist man schließlich bei der Cellulase geblieben. Diese ist in der Lage, die Zellulose in den zellulosehaltigen Pollenexinen aufzulösen. Mit diesem selektiven Enzymverfahren zur Auflösung der ansonsten unauflöslichen Hülle der Blütenpollen, konnte ein reproduzierbares schonendes Verfahren entwickelt werden, welches auch großtechnisch zu verwenden ist.

Die Inhaltsstoffe der Blütenpollen sind erst durch diese Aufschlüsselung für den Menschen verwertbar und können im Verdauungstrakt resorbiert und somit für den Stoffwechsel verfügbar gemacht werden. Selbstverständlich ist dieses Verfahren unter dem Namen „Pollysat“ patentiert worden.

Wichtig ist es zu wissen, daß keine noch so fein arbeitende Mahlanlage für Pollen, diese so zerkleinern kann, daß die Pollenhülle dabei aufgebrochen wird. Dies ist auch der Grund dafür, daß nicht aufgeschlossener Pollen im menschlichen Körper keine Wirkung erzeugen kann und Therapiemißerfolge nur aus diesem unsachgemäßen Umgang mit Blütenpollen herrühren.

So wissen wir auch, daß bei richtiger Anwendung, der Pollen die Darmtätigkeit regeln kann. Hartnäckige Durchfälle werden rasch gestoppt, die sonst auf herkömmliche Antibiotika nicht reagieren. Ebenso werden hartnäckige Verstopfungen gebessert. Gärungs- und Fäulnisdyspepsien und deren oftmalige Darmentzündungen haben sehr gute Heilerfolge.

Hepatogene Erkrankungen können ebenso wie die sexuelle Kondition und Spermatogenese mit Pollen gebessert oder sogar geheilt werden.

Man sieht also aus dem Beschriebenen, daß von Bienen stammende Präparate für den Menschen besser sind als die Mehrzahl der chemischen Medizinprodukte, Nahrungsmittelergänzungsstoffe oder orthomolekularen Produkte. All diese Produkte haben bei weitem nicht die Gesamtheit der weit über 100 Inhaltsstoffe in der wohlausgewogenen Form der Bienenprodukte. Daher ist eine Therapie mit z.B. ‚Matricell®’, ein Pollen-Pollysat, in der Tradition der Apimedizin vergangener Jahrhunderte, eine Heilkunde, die an der Schwelle des gerade begonnenen neuen Jahrtausends, einen umfassenderen Einsatz beim und am Patienten verdiente.

Fazit

Pollen helfen bei blutarmen Kindern, regeln die Darmtätigkeit, helfen Alternden und Genesenden, machen Appetit, lassen die Nahrung besser verwerten, heben die Stimmung, erleichtern geistige Arbeit, verbessern die Gehirndurchblutung, fördern das Wachstum, erhöhen die Sehkraft, wirken gegen Haarausfall, sind zur Kosmetik empfohlen, helfen Prostatikern und sind bei Hepatitis indiziert und bei vielen, vielen Indikationen mehr....

Weitere Bienenprodukte 

Hier ist bisher noch nicht berücksichtigt worden, daß es weitere Bienenprodukte gibt, die ebenfalls ein weites Anwendungsspektrum haben. Da gibt es Wachs, welches sich besonders für Salben eignet; Gelee Royale, ein phantastisches Mittel z.B. in der Geriatrie; Kittharz, das in 25%iger Lösung eine besser anästhesierende Wirkung als Kokain oder Novocain zeigt, und auch in der Zahnheilkunde verwendbar ist, sowie Bienengift, auf das beispielsweise in der Rheumatologie nicht verzichtet werden kann.

In der Rheumabehandlung wird von der Schulmedizin sehr häufig Cortison verwendet. In der Naturheilkunde ist Bienengift das Mittel der Wahl. Forschungen haben ergeben, daß Bienengift die körpereigene Cortisonbildung stark anregt und so zum ähnlichen „Cortisoneffekt“ führt, wie er in der Schulmedizin bekannt ist. Nur ist der Unterschied, daß die eigene Cortisonbildung nicht zu den beklagenswerten Nebenwirkungen führt, wie man es von den von „außen“ gegebenen Gaben kennt.

Zwei wichtige Aspekte sind für eine Rheumatherapie zu beachten:

1.         Das Säure-Basen-Gleichgewicht muß vor Beginn jeder therapeutischen Maßnahme hergestellt werden. In der Regel sind Rheumatiker stark sauer. Der Morgenurin muß Werte zwischen 6,4 ph und 7,2 ph haben. Diese Werte müssen im Tagesverlauf, je nach Speisenqualität sinuskurvenförmig veränderlich sein, sonst liegt eine Regulationsstarre vor. Ausgleich kann man mit ,Alkala-N®’-Pulver (Fa. Sanum-Arzneimittel, Hoya/Weser) erreichen, welches in seiner Menge fein abgestimmt auf den jeweiligen ph-Wert genommen werden kann. Zweckmäßigerweise rührt man das Pulver zum Trinken in ein Glas gut warmen Wassers ein, um damit den sonst etwas eigenartigen Geschmack dieser Arznei zu kaschieren. Erst wenn der ph-Wert über mehrere Tage konstant ist, beginnt die eigentliche Therapie mit Bienengiftpräparaten und Gelee Royale. Wichtig ist, daß der ph-Wert innerhalb der oben angegebenen Werte bleibt, sonst muß neben der Therapie mit ,Alkala N®’ weitergearbeitet werden.

2.         Es muß immer eine Zahnmetall-Anamnese und eine Zahn-Herd-Anamnese erhoben werden. In jedem Fall müssen außer hochgoldhaltigen Metallegierungen alle Metalle unter ensprechenden Kautelen entfernt werden. Dies gilt analog auch für alle Zahn-, Mund- und Kieferherde.

Erst wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann man mit der Bienen-Produkte-Therapie beginnen. Dann allerdings haben die Applikation von Bienengift in homöopathischer Aufbereitung und die Gaben von Gelee Royale oftmals verblüffende Heilerfolge. Bienengifttherapien sind im Sinne der Regulationsmedizin ganzheitlich wirkende Umstimmungstherapien, die dadurch erst eine Heilung ermöglichen. In dieser Betrachtung ist es wichtig zu wissen, daß dem blutdrucksenkenden und gefäßerweiternden Bienengift für den humoralen An- und Abtransport von Stoffwechselprodukten eine entscheidende Aufgabe zufällt.

Abschließend sei die Entwicklung der Bienen kurz skizziert, um die Entstehung des Bienengiftes zu erläutern.

Die gerade geschlüpfte Biene hat noch kein Gift. Sie beginnt erst am zweiten Tag mit der Produktion, hat am dritten Tag zirka 0,04 mg flüssiges Gift

in der Giftblase. Zwischen dem 15. und 20. Tag ihres etwa fünfwöchigen Lebens ist der Giftbehälter mit 0,3 mg flüssigem Gift gefüllt, welches einer Trockenmasse von 0,1 mg entspricht. Von der Zeit an bildet sich die Giftblase zurück. Übrigens entwickeln pollenfrei aufgezogene Bienen kein Gift.

Die junge Arbeiterin hat in den ersten drei Tagen ihres Lebens „Sozialdienst“ zu verrichten, sie putzt die benutzten Zellen der Bienenwabe. Ab dem dritten Tag nimmt sie an der Brutpflege teil. Die Bienenlarven erhalten von diesen Arbeiterinnen einen Futtersaft (Gelee Royale), den sie mit der Futterdrüse am Kopf ausscheiden. In dieser Zeit entwickeln die nun erst etwa acht Tage alten Bienen an der Bauchseite des Hinterleibes die Wachsdrüsen. Jetzt beteiligt sich die Arbeiterin neben Putzen und Füttern auch am Bau des Bienenhauses, den Waben mit ihren sechseckigen Honigspeicherräumen oder den Larvenaufzuchträumen.

Bis etwa zum zwanzigsten Lebenstag sind Futterdrüsen und Wachsdrüsen bei den Bienen nebeneinander in voller Funktion, bis sie am 17. Tag ihre Produktion einstellen. Dann übernimmt die Biene für kurze Zeit die Aufgabe, den im Stock ankommenden Bienen den Nektar und die Pollen abzunehmen und ihn einzulagern. Einige der nunmehr alten Stockbienen übernehmen den Wachdienst am Flugloch des Stockes.

Etwa am 20. Tag endet der Innendienst und die Biene wird zum Sammeln von Nektar und Pollen losgeschickt. Dies geschieht nach einem genauen Flugplan, der Richtung und Entfernung des Sammelgebietes vorgibt. Die Bienen arbeiten etwa danach wie früher die Seefahrer mit ihren Sixtanten, sie richten sich nach dem Sonnenstand und dem Standort ihres Stockes. Man könnte noch vieles Interessante von den Bienen und ihrem Staat berichten, doch würde das bei weitem den Rahmen dieser Ausführungen sprengen.

Eine sehr interessante Gemeinsamkeit zwischen Biene und Mensch sei hier noch angeführt, deren Deutung noch aussteht. Die Lebensdauer der roten Blutkörperchen ist gleich lang, wie das Leben der Biene. Rudolf Steiner hat sich darüber schon Gedanken gemacht und über das „Wesen der Bienen“ in einem Vortrag am 26.11.1926 berichtet.

Schlußbemerkungen

Bienenprodukte sind, wie man sieht, in der Medizin fast allumfassend einzusetzen und dies, bei einer zu vernachlässigenden Nebenwirkungsrate.

Da nun die ganzheitliche Zahnheilkunde auch einen gewichtigen Teil Ernährungsmedizin beinhaltet oder beinhalten müßte, kommt der Beratung der Patienten in dieser Richtung künftig eine große Bedeutung zu. Der Mund als Beginn des „Kauschlauches“ ist im eigentlichen Sinne der Hüter des sich anschließenden Verdauungssystems und somit ist der Zahnarzt mitverantwortlich für die Bezirke, die durch den Mund auch im Sinne der Zahn-Organ-Beziehungen beeinflußt werden, sowohl im negativen wie auch im positiven Sinne.

Moderne Zahnheilkunde ist somit kein „Lizenzloch-Geschehen“ wie in früheren Jahren, sondern ein komplementärmedizinisches Fachgebiet der Medizin unter ganzheitlichen Heilgesichtspunkten.

 

 

 
 
   

Herde und Störfelder, eine historische Betrachtung

hier eingestellt: 18.8.2010

Herde und Störfelder
in der Zahnheilkunde
ein historischer Rückblick


Wintervorlesung Constanta 11/2008

 

Burghard Heim definiert den Herd als Feld:

Ein Feld liegt vor, wenn der Zustand eines Systems an einer beliebigen Stelle bestimmend ist für den Zustand eines Systems an einer anderen Stelle.

Diese Definition gilt für Raum und Zeit.


Zusammenhänge zwischen stummen chronischen Entzündungen (Herden) und verschiedenen Leiden wurden schon in der Frühzeit angenommen, wie Papyri und Keilschriften beweisen.

...aus einem assyrischen Keilschrift – Text
um 1400 vor Chr.:

Mein Herr, dessen Hände und Füße entzündet sind, verdankt diese Krankheit dem Zustand seiner Zähne; die kranken Zähne meines Herrn müssen entfernt werden, dann werden die Schmerzen verschwinden und sein Zustand wird zufriedenstellend sein.

So beschreibt Hippokrates 450-370 v.Chr. Die dentogene Sinusitis (comitans):

...am dritten Zahn (Eckzahn) finden sich häufiger Eiterungen
als an den anderen Zähnen; dicke Flüsse aus der Nase und von den Schläfen ausstrahlende Schmerzen rühren vorzugsweise von diesem Zahn  her – er ist am häufigsten angefressen.

Auch im antiken Rom
wurden Zahnherde als Ursache fieberhaft-rheumatischer Krankheiten erkannt, so von
Scribonius Largus, dem Leibarzt des Kaisers Claudius – und als einzige Therapiemöglichkeit die Extraktion angegeben.

Erstaunlicherweise wurde schon damals von Celsus die Herdwirkung von Tonsillen erkannt und auch schon die vorsichtige Ausschälung dieser Tonsillen gefordert.

Später weist der arabische Kliniker
Razes (850 – 923 n.Chr.)
auf die Schädlichkeit alles Süßen für die Zähne hin, bezeichnet die Zahnextraktion bei Zahnfisteln als unumgänglich, spricht aber nicht von Fernerkrankungen durch solche Prozesse.

In Europa finden sich erst wieder im 17.Jhd.
Hinweise auf zahnherd-bedingteErkrankungen.
Der deutsche Wunderarzt Fabry beschreibt Zusammenhänge zwischen Zahnkrankheiten und Trigeminus-Neuralgien, wenige Jahre später auch der französische Chirurg Petit, die somit die „Hof“-Reaktion um bestehende Herde ansprechen. 

Im 18.Jhd. ist es Fauchard in Frankreich, der die Extraktion kranker Zähne bei Allgemeinleiden (chronische Erkrankungen) für notwendig erachtet.

Zu Beginn des 19.Jhd. wird vom Amerikaner Rush
1818 und dem Deutschen Koecker wieder auf Zusammenhänge zwischen Zahnherden und Fernerkrankungen hingewiesen.

Erst gegen Ende des 19.Jhd´s weist Miller (1884) auf
Zahnherde als Ursache für Fernerkrankungen hin, Curschmann (1890) auf die gleiche Wirkung der chronischen Tonsillitis. Heller (1895) beschreibt den Reizeinfluß eines infizierten Nasen-Rachen-Raumes als mögliche Ursache von Ulcera ventriculi.

Oppner (1890) referiert über tonsillogene Herdwirkungen bei äußerlich normal aussehenden Tonsillen,wobei erstmals von retrotonsillaren Mikroabsszessen die Rede ist. Zuletzt berichtete Gürich (1904) über die Abhängigkeit eines Gelenkrheumatismus von Zahnherden.
Damit war der Boden vorbereitet für die Begründung der Herdforschung. 

Pässler (1909) und Hunter (1910) können als die eigentlichen Begründer der Herdforschung betrachtet werden.
Ersterer sprach von einer Fokalinfektion und der zweite von einer oralen Sepsis.

In der Folgezeit kam die Herdforschung und die damit verbundene Herdlehre immer wieder in die Kritik der sogenannten Schulmedizin, wobei die totale Ablehnung immer im Vordergrund stand.
In den letzten Jahren wurden aber weltweit unter schulmedizinischen Forschungskriterien Ergebnisse, die Beziehungen von Herden/Störfeldern aus dem ZMK-Bereich aufwiesen, bekannt. Diese brachten und bringen die Schulmedizin mehr und mehr in gegenteilige Beweislast.

Vom Zahn zum Herz
Parodontose schädigt Blutgefäße.

Unter dieser Überschrift berichtete die Süddeutsche Zeitung am 7.3.2007, von Forschungsergebnissen  der Universitäten London und Connecticut, daß es einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen des Zahnfleisches und dem Zustand von Blutgefäßen im Körper gibt.
(New England Journal of Medicine Bd.356,S911,2007)

Der Studienautor John Deanfield (Uni London):

Mit diesen Untersuchungen konnten wir erstmals einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand von Zähnen und Blutgefäßen nachweisen.

Leider hat dieser Forscher keine geschichtlichen Kenntnisse!!!

Fazit :

Das Zahn-, Mund- und Kiefergebiet ist mit seinen direkten und indirekten Wechsel-Beziehungen in den gesamten Körper hinein der wahrscheinlich wichtigste Faktor im Gesundsein und Kranksein eines Menschen.

 

 

 

 
 
   

Herde und Störfelder in der Zahnheilkunde

hier eingestellt: 10.7.2010

Ein Beitrag zum Problem
Herde und Störfelder, mit Hinweisen zur Kieferorthopädie am Ende dieses Artikels.



Mit Sicherheit ist dies eines der ältesten Themen in der naturheilkundlichen Praxis. Verstand man früher unter diesen Begriffen den "faulen Zahn" die "Eiterung" oder den "verlagerten Zahn", so muß man sicherlich über die Erkenntnisse von Dr. Ernesto Adler, Barcelona sprechen, der den Weisheitszahn und das ihn umgebende Gebiet als ein Störzentrum bzw. Störfeld beschrieb und für die damalige Zeit spektakuläre Heilungen bei dessen Behandlung beschreiben konnte. Er gehörte zu den ersten Therapeuten, die sich durch Beobachtung von Störzone/Störfeld und Herd und dem was "daraus entstand" befasste. Seine "Doppelblindstudien" machte er bei Affen, die in seinem Haus und riesengroßen Grundstück in Spanien mit ihm lebten. Sehr detailliert beschreibt er in seinem Buch
"Störfeld und Herd im Trigeminusbereich" (vfm - Verlag , Heidelberg ) seine Beobachtungen. Als Zahnarzt stellte er fest, daß aus seinem Fachbereich fast alle Gebiete der Medizin mit den Zähnen in Zusammenhang stehen können. Die teilweise auch heute noch von der Universitätsmedizin in Abrede gestellten Beziehungen von Odontonen zu fernab liegenden Körperregionen, konnte er überzeugend darstellen. Türk, Schwarz, Glaser und Kramer haben in der Folgezeit diese Untersuchungen bestätigt durch chirurgische Belege und durch bioelektronische Meß-Verfahren. So hat z.B. Dr. Ralph Türk, Bad Pyrmont an tausenden von chirurgischen Präparaten Knochenherde als degenerative oder entzündliche Prozesse im Kieferknochen im pathologischen Präparat verifiziert. Nach Ausräumung solcher Prozesse sind oftmals langjährige, therapieresistente Erkrankungen vollkommen und dauerhaft abgeheilt, die sich im weit von den Zähnen entfernten Abschnitten des Körpers befunden haben.
Dr. Fritz Kramer, Nürnberg hat in jahrzehntelangen Forschungen mit der Elektroakupunktur die Herd- und Störfeld - Erkenntnisse soweit gebracht, daß man heute kaum noch daran zweifeln kann. Der an der Universität München lehrende Prof. Dr. Benner, München hat im Bereich der EAV ebenfalls viele der von Dr. Reinhold Voll endeckten Zahn-, Organ- Zusammenhänge wissenschaftlich verifizieren können, wie es auch der leider viel zu früh verstorbene Prof. Dr. Siebert von der Freien Universität Berlin ebenfalls getan hat. Da die Entwicklung und die Erkenntnisse in diesem hochmodernen und absolut aktuellen Bereich der Medizin nicht stehen geblieben sind, muß man weitere Gebiete der Herde und Störfelder bei Diagnostik und Therapie mitberücksichtigen. Diese Gebiete sind dann oftmals im Sinne der Zahn-, Organ-Wechselbeziehungen in anderen Körperregionen als den Zähnen zu suchen. Hier sind dann die, um in der Computersprache zu reden, Schnittstellen, wo alle Therapeuten aufgerufen sind, mit den Zahnärzten zusammenzuarbeiten. Denn Sie wissen ja, daß die derzeitige Rechtsprechung daraufhin zielt, den Zahnarzt auf sein enges Fachgebiet von den Lippen bis zum Zäpfchen einzugrenzen. Es werden daraus erst dann gemeinsame Therapien zum Wohle des Patienten, die Arbeit der Zukunft sein. Dies stellt aber gleichzeitig auch eine Chance dar, den Patienten gegenseitig zu überweisen, wie "das Gesetz es befiehlt", um damit den Einspareffekt der Naturheilkunde nicht wieder zunichte zu machen.

Trotzdem hat die Herd- und Störfeld - Diagnostik und - Therapie eine erhebliche Ausweitung in der Erfahrungsheilkunde bekommen. So müssen heute die Unterscheidungen zunächst in Umwelt und Innwelteinflüsse für die Herde und Störfelder gewichtet werden.

Da gibt es zu unterscheiden in chemische und physikalische sowie Nahrungsmittel und medizinische Herde und Störfelder. Weiter sind zu beachten die seelischen, die somatopsychischen, die psycho-somatischen, die Körper-, Organ-, Material- und Zahnherde. Es gibt Herde mit Lokal- und Fernwirkung. Nicht zuletzt sind besonders die durch Drogen verursachten Herde und Störfelder zu beachten.


Wenn man betrachtet, daß von einem einzigen Zahn und seinem Umfeld etwa 30 mögliche Störungen ausgehen können (nach Untersuchungen von Dr.Gisela Dracynski, Köln ), dann mag man daraus erkennen, wie wichtig die Zahnheilkunde in einem Ganzheitsmedizin - Konzept ist.

Ehe man jetzt in Einzelbetrachtungen der Herd- und Störfelderkrankungen einsteigt, muß man eine alle diesen Erkrankungen gemeinsame "Bereithaltung" des Körpers betrachten. Herde und Störfelder haben zunächst in der lokal näheren Umgebung, eine ins azidotisch (= säuernd ) gehende Veränderung des Gewebes. Diese "lokale Maßnahme" des Körpers dehnt sich bei genügend langer Dauer auf den ganzen Körper aus. Auf diesem Boden kann sich erst die Folgeerkrankung manifestieren. Bis zu diesem Umschlagpunkt versucht der Körper durch kompensatorische Maßnahmen den "flüssigen" Zustand des Grundsystems nach Pischinger zu erhalten, bis diese Kräfte nicht mehr gegeben sind und die Regulationsstarre eintritt. Allein schon aus dieser Betrachtung ersieht man, daß es unumgänglich ist, eine Herd- und Störfeldbeseitigung entsprechend vorzubereiten. Eine basische Behandlung ist hier als erste Maßnahme angezeigt. Dies sollte im Idealfall nicht nur durch Medikamente geschehen, sondern auch durch entsprechende diätetische Nahrungsmittel ergänzt werden. Ist ein in etwa neutraler Zustand des Gewebes erreicht, dann erst kann man erfolgreich mit der eigentlichen Herd- und Störfeldtherapie beginnen.
Ein herd- und störfeldkranker Mensch ist in aller Regel "sauer", sowohl in den Ausscheidungsprodukten Stuhl und Urin, wie auch in den Körperflüssigkeiten Blut, Lymphe und Speichel.

Ich halte es daher für wichtig, daß dies jeder bei seinen diagnostischen Testen zu berücksichtigen hat. Je mehr man einen Ausgleich der Azidose in Richtung Neutralstatus machen muß, um so stärker ist ein Herd oder Störfeld oder beides in gesundheits-/krankheitsrelevanter Auswirkung auf den Körper zu beurteilen und entsprechend zu therapieren.
Prof. Dr. Alfred Pischinger, Wien, beschreibt ein Störfeld wie folgt :


1. es ist ein chronisch veränderter Gewebebezirk im vegetativen Grundsystem


2. es besteht aus organischem und / oder anorganischem Material


3. es ist Material, welches nicht mehr abbaubar und über Nekrose oder Entzündung eliminierbar ist

4. es ist ein Prozeß, von dem eine Fernwirkung ausgeht, da die örtliche Abwehrschranke durchbrochen ist.

Sucht man nun nach weiteren Definitionen für Herde und Störfelder, so findet man bei dem EAV Spezialisten Dr. Joachim Thomsen, Hamburg (er hat für die Fa. Degussa die "Biogolde" entwickelt und getestet, nachdem der Fa. Degussa klar war, daß ihr Amalgamprozeß nicht mehr zu gewinnen war), eine Definition beider Begriffe, die im Sinne der Zahn-, Organ- Wechsel- Beziehungen sehr einleuchtend ist.


Für ihn ist ein Störfeld :
a) das übergeordnet belastet
b) sich an Meridianverläufe hält und
c) ubiquitär (= überall) belastet.

Ein Herd dagegen ist für ihn etwas, daß
a)untergeordnet belastet
b) innerhalb eines Meridianpaares belastet und
c) gezielt belastet.

Versucht man nun dieses Gesamtgeschehen weiter zu systematisieren, dann kommt man zu folgender Einteilung :

Es gibt
1) Umweltherde und
2) Innweltherde, die alle auf den Menschen       einwirken können. Betrachten wir dies an 


einigen Beispielen.

zu l):
Chemische Herde : wie z.B. Farben, Lacke(Holzschutzmittel)
Toxine aus: Wohnung, Kleidung, Örtlichkeit, Essen und Trinken Abgase von : Autos, Fabriken und Industrien
Physikalische Herde : wie z.B.

atomar
elektrisch
magnetisch
geopathisch
Nahrungsmittel: Allergene
Medizin: Pharmaka
Impfung
Drogen

zu 2) :
Seelische Herde (Herzensherde)
Somatopsychische Herde
Psychosomatische Herde
allgemeine Körperherde
Organherde
Zahnherde: autologe und heterologe


Herde und Störfelder verursachen eine Depolarisation der Zelle. Dadurch ändert sich das eigenelektrische Verhalten der Zelle. Die Zellmembran wird instabil und wird letztlich zerstört. Die Zerfallsprodukte können dann von den zuständigen Abtransportmechanismen nicht mehr beseitigt werden. Die Grundsubstanz wird durch die dort entstehenden azidotischen Zerfallsprodukte in den Starrezustand überführt und "konservieren", damit die Zerfallsprodukte vor Ort. Durch die Azidose in diesem Gewebeabschnitt, die Depolarisation in der Zelle und letztlich die Grenzflächenphänomene an der Zellmembran, geht die Zerstörung des ursprünglichen Gewebes weiter, die Herde bzw. Störfelder werden immer größer und gewinnen damit immer mehr werdenden negativen Einfluß auf den Körper.

Da nun alle Bereiche mit "elektrisch vorzüglichen Bahnen" = Energie-Leitstrecken = Meridianen durchzogen sind, ist eine Fernwirkung solcher Störbezirke in andere Areale gegeben. Dabei werden weder die Abfallprodukte, noch einzelne Zellbruchstücke, noch irgendwelche stofflichen Teile über diese Bahnen verschoben, es werden rein energetische Signale übermittelt. Ob letztere nun elektrisch, magnetisch, plasmatisch oder aus einem anderen Medium bestehen, ist an sich egal, da der Effekt eines solchen Störfeldes oder Herdes in der überwiegenden Zahl der Fälle, in Befindlichkeitsstörungen oder schon Erkrankungen des Patienten ablesbar ist. Wenn man die Bilanz der Energie einer Zelle betrachtet und weiß, daß Energien in Ihrer Summe nicht verlorengehen, sondern durch Wandlung sich verändern, dann kann man durchaus verstehen, daß Zerfallsprodukte aus einem Energiekörper unter Zurücklassung des stofflichen Balastes, sich in andere Energien umwandeln.
Die Wege dahin können durchaus die Meridiane sein. Die Endstationen zeigen dann in einer Art " Überenergie" die Symptome genauso, wie ein Fernsehbild die energetischen Signale eines Senders sichtbar macht.  Nun sind aber die Abfallprodukte von derartiger Molekül-Größe, daß sie auf normalem Weg durch die körperlichen Möglichkeiten nicht mehr abtransportiert oder abgebaut werden können. Dazu benötigen sie Hilfe von Außen. Im Regelfall sind es Rieseneiweißmoleküle, oft z.B. in der Zahnheilkunde Metallchelate, die sich in bestimmten Geweben einlagern und dort zu Summationsprodukten werden können. Herde müssen dann auf mehreren Wegen vom Therapeuten beseitigt werden. Zahnärzte haben es sehr oft mit Knochenherden im Kiefer zu tun, die sich dann nur chirurgisch beseitigen lassen. Begleittherapien sind dabei dringend erforderlich und zwar vor und nach dem Eingriff. Operiert man z.B. in eine Regulationsstarre hinein, dann kann das Herdgeschehen verschlimmert werden und dem Patienten geht es nach der Operation erheblich schlechter als vorher. Dies kann dann auch nicht mit der in der Homöopathie bekannten "Erstverschlimmerung" entschuldigt werden. Wie schon oben geschildert, muß erst das Terrain für eine Therapie geschaffen werden. Der Zustand der Azidose muß beseitigt, zumindest neutralisiert werden, da sonst weder Chirurgie, noch naturheilkundliche Medikamente wirken. Betrachten wir einen relativ kleinen, umschriebenen Bezirk im Unterkiefer, den Kieferwinkel. Dieser Bereich ist etwa so groß wie ein Fünfmarkstück.

(folgender Abschnitt ist besonders für die kieferorthopädische Betrachtung wichtig)

Schon Dr. Sollmann hat 1966 in der Zeitschrift "Medizinische Klinik" (Nr.2/66) geschrieben, daß der Kieferwinkel und vertebragene (von der Wirbelsäule kommende) Krankheiten in engem Zusammenhang stehen. So können pathogene Prozesse im Bereich des Weisheitszahnes eine sogenannte Herdvergiftung erzeugen, die dann seitenidentisch Rückenleiden erzeugen kann. Wirbelsäulenerkrankungen haben ebenfalls oftmals den Weisheitszahn als eigentlichen Urheber, vor allem, wenn sich in dessen Bereich osteolytische Prozesse abspielen. So ist hier z.B. eine Ostitis häufig die milieubestimmende und vorbereitende Ursache für einen Bandscheibenvorfall. Andererseits gibt es nach einer englischen Studie keinen Herzinfarkt ohne ein abgelaufenes Weisheitszahngeschehen. Ein Störfeld in dem Bereich kann aber ebenso für eine massive Dünndarmproblematik stehen. Es ist also äußerst wichtig, einen Herd in größeren Zusammenhängen zu sehen, um nicht zu vergessen, ein verstecktes Krankheitsbild in der Anamnese zu enttarnen '
Hieraus versteht sich, daß man immer daran denken muß, daß ein Herd, egal, ob ein Zahn noch vorhanden ist oder nicht oder schon gezogen wurde (!!!), daß ein Herd der aus einem osteolytischen Prozeß besteht, nur operativ entfernt werden kann. Dies kann sofortigen Therapieerfolg bringen und eine dauerhafte erfolgreiche Ausheilung verursachen. Der Nobelpreisträger Spemann berichtete in seinem Festvortrag 1935 in Stockholm, daß entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge bestehen, die in die neurovegetativen Zusammenhänge des menschlichen Kieferwinkels mit einer fernen Organwirkung hineinpassen.
Auch schon vor dieser Zeit war und ist bekannt, daß alles im Organismus sich in einer ständigen vegetativ gesteuerten Unruhe befindet. Die alten Griechen beschrieben dies mit παντα ρει (panta rhei), alles fließt, alles ist in stetigen Fluß. Dies bedeutet für den Kieferknochen, daß er in stetiger Bewegung ist und er somit die Zähne ebenfalls in Bewegung hält.

Alle Zähne sind dementsprechend in dieser Bewegung, einer motorischen Unruhe, deren Richtung kinnwärts, also zentrifugal ist. Hieraus erklärt sich, daß die Extraktion von Zähnen zu kieferorthopädischen Zwecken einen völlig falschen Gedankenansatz haben. Denn die knöcherne Schubrichtung kinnwärts bleibt allemal erhalten, ob nun mit oder ohne Zähne. Platz kann man nur mit entsprechenden, den embryologisch vorgegebenen "Fließ- und Strömungsrichtungen" folgenden Therapien schaffen. Dies hatte Prof. Dr. Balters, Bonn schon in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts erkannt und in seinem von ihm entwickelten kieferorthopädischen Gerät, den Bionator, umgesetzt. Die Zähne als Hartsubstanz haben in etwa Diamanthärte und können untereinander nicht nachgeben. Sie haben in einem "Verdrängungsprozeß" in der zu kleinen Zahnleiste des knöchernen Kiefers nur die Wahl, durch Druck den um sie "herumfließenden" Knochen zu erweichen. Dies bedeutet dann, daß der Knochen nekrotisch wird und dann als Herd imponiert. Oder aber die Zähne können aus der Zahnreihe herauswachsen und so alle möglichen Fehlstellungen verursachen. Letzteres ist dann die Begründung, - besser die Hilflosigkeit -, gesunde Zähne zu extrahieren. Die meisten Drucknekrosen entstehen im retromolaren Weisheitszahngebiet. Diese osteolytischen Vorgänge sind in aller Regel schmerzfrei, ohne Entzündungszeichen wie Schwellung und/oder Fieber. Man kennt aus diesem Beispiel einer Herderkrankung folgende Auswirkungen auf den Körper . Wurzel-Ischias, Migräne, Seitenkopfschmerz analog zum Herd, Diskopathien der gleichen Seite, Nackenschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Polyarthritis, Epikondylitis, Bursitis, Interscapularschmerz, Rückenschmerzen, Dorsalgie, Intercostalneuralgie auch der Torticollis ( immer einhergehend mit einer Kupferspiegelerhöhung ) wird in diesem Zusammenhang gesehen. Darüber hinaus sind noch einige weitere ganzkörperliche Beschwerden auf einen Herd im Weisheitszahngebiet zurückzuführen. Aus diesem Grunde ist es vollkommen unsinnig, Weisheitszähne oder die 4er (Praemolaren) aus kieferorthopädischen Platzgründen zu ziehen, da Engstände der Zähne den o.a. Gesetzmäßigkeiten unterliegen.
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Fasst man dies obige Beispiel zusammen zu einer allgemeingültigen Aussage, dann kann man einen Stressor oder Dauerstreß ausmachen, der ein Terrain bereitet, auf dem ein Schaden entstehen kann. Für diese Terrainschädigung kommen in Frage :

Schwermetalle
Umwelttoxine, Allergene
Erbbelastungen ( Miasmen ), Impfschäden
Geopathische Belastungen, Mikrowellen ( Elektrosmog ) chronische Störfelder
Seelische ( Psychische ) Probleme Bakterien
Pilze, Viren
falsche Ernährung (Nahrungs- anstatt biophotonenreiche Lebensmittel), Medikamente
Drogen ( Nikotin, Alkohol u.a. )

Alle diese terrainschädigenden Agentien stören die Regelkreise im Zellverbund, lassen das Membranpotential sinken und öffnen dadurch die Zelle für die verschiedensten Noxen. Nur durch gezielte Entlastungsmaßnahmen lässt sich dann noch das Regulationssystem wieder in Ordnung bringen. Wichtigste Maßnahmen dabei sind :

Entsäuerung
massive Entgiftung, Ausschalten des Dauerstresses,
Medikamentöse Unterstützung durch Phytopharmaka Orthomolekulare Substitution, endokrine Unterstützung,
Immunmodulation mit bioelektronischen Geräten

Ob ein Herd oder Störfeld in ein Krankheitsgeschehen umschlägt, hängt von der Konstitution des Patienten ab. Das Maß der Kompensationsfähigkeit eines Körpers wird bestimmt durch die Psyche, die Innenwelt und die Umwelt. Erst wenn das "Maß voll ist", der berühmte Tropfen das Faß zum Überlaufen bringt, dann erst ist ein Krankheitsbild ablesbar. Der Zeitraum dieser Kompensationsfähigkeit ist nicht vorherbestimmbar und damit die "große Unbekannte" in der Rechnung.






 
 
   

Gedanken zum Gesundheitswesen

hier eingestellt: 26.6.2010

Kollaps des Gesundheitswesens, gibt es einen Generationenvertrag in der Zahnmedizin?

(Diese Überlegungen wurden angeregt durch einem Vortrag von Prof Dr. Raffelhüschen, Uni Freiburg und Uni Bergen/Norwegen)
Diesen Artikel habe ich Jahre 2003 verfasst.
Seine Aktualität ist nach wie vor.

Der Generationenvertrag ist auf einer Pyramide aufgebaut, deren Basis breit ist. Derzeit versucht man uns beweisen zu wollen, daß eine auf der Spitze stehende Pyramide gleiche Wirkung habe. Für die Allgemeinmedizin ist das Lüge und glatter Betrug. Für die Zahnmedizin ist die auf der Basis stehende Pyramide allerdings Realität.

Dies sei mit kurzen Sätzen am Bedarf des Bürgers für die zahnärztliche Kunst dargestellt.

Geht man von einem Menschenalter von 80 Jahren aus, dann ist der Bedarf und damit Kosten nach Altersklassen wie folgt:

Zwischen 0 und 10 Jahren sind die Kosten zu vernachlässigen.

Zwischen 10 und 20 Jahren ist am kostenträchtigsten die Kieferorthopädie. Sie muß allerdings in der Breite der Anwendung oftmals in der Bewertung der Behandlungsbedürftigkeit des Einzelfalles als Übertherapie gewertet werden, da sie nicht immer notwendig ist. Dies wird in Zukunft durch neue Behandlungskriterien und Beurteilungen vor Aufnahme einer Behandlung besser eingeschränkt. Jedenfalls bildet die Kieferorthopädie in der Kostenbetrachtung den ersten peak auf einem sonst geradlinigen Kurvenverlauf. Ansonsten sind die Kosten in diesem Lebensabschnitt als moderat zu bezeichnen.

Zwischen 20 und 30 Jahren kommen die ersten größeren Kosten auf die Kostenträger zu wegen des Bedarfs an prothetischen Leistungen in Form von Kronen und Brücken sowie konservierend im Füllungsbereich. In dieser Altersstufe wirken sich die ersten Ernährungs- und Lebensumstandsschäden aus, die in aller Regel ab dem 15.Lebensjahr grundgelegt werden. Hierzu gehört vor allen Dingen das Rauchen der Alkohol und der Genuß von ungesunder denaturierter Nahrung sowie der Genuß anaboler Substanzen, die in vielen Fitness-Getränken Kraftpillen und Ähnlichem sind. Dies ist der statistisch zweite peak,der eine ähnliche nur unwesentlich höhere Stufe als der erste peak erreicht.

Es folgt nun die zahnmedizinisch teuerste Phase zwischen 30 und 40 Jahren. In dieser Zeit sind auf Grund des schon höheren allgemeinen Zahnverlustes aufwendigere prothetische Arbeiten nötig,zumal das in der Öffentlichkeit postulierte „Jung sein“ ein vollständiges,gut aussehendes Gebiß verlangt. Die meist in dieser Altersstruktur angesiedelte midlife-crisis oder die vielfach zu beobachtende „Neuorientierung“ in Beruf und persönlichem Umfeld, verlangen ein jugendliches Erscheinungsbild, zu dem zweifellos tadellose, wenn auch aufwendig restaurierte Zähne gehören. Dieser daraus resultierende statistische peak ist im Verlauf der Lebenskurve der Höchste.

Zwischen 40 und 50 Jahren beginnen wegen der noch größeren Zahnfehlbestände natürlicher Zähne, die größeren prothetischen Ersatzarbeiten, meist aber im herausnehmbaren erweiterbaren Bereich. Solche Prothetik wird meist sehr lange getragen oft über 10 Jahre und mehr, um dann weiterhin um die verlorengegangenen Zähne erweitert zu werden,was dann immer sehr preiswert zu gestalten ist. Der hier entstehende peak ist wieder erheblich kleiner.

Zwischen 50 und 60 Jahren beginnt sehr häufig das Vollprothesen-Alter, welches im Kostenbereich die günstigste Variante darstellt. Hier muß alle 2 bis 3 Jahre unterfüttert werden und nach der 2. oder 3. Unterfütterung ist wieder eine neue vollprothese fällig.Es entsteht ein mittelhoher peak.

Ab dem 60. Lebensjahr wird die Bevölkerungsdichte, derjenigen, die zahnärztlich zu versorgen sind, aus biologischen Gründen schon dünner und somit der Kostenaufwand geringer. Prothesen in diesen Altersklassen werden von den Trägern häufig auch mit „kleinen Mängeln“ toleriert. Haftverstärkende Substanzen aus dem Supermarkt werden dann eher eingesetzt, als die fachmännische Versorgung z.B. durch eine Unterfütterung. Auch ist offenbar in dieser Altersklasse das Aussehen wie bei den 30 bis 40 Jährigen nicht mehr so im Vordergrund stehend.

Wenn man nun der Kostenseite die Beitragsseite der derzeit gültigen Sozial- und Krankenversicherungstarife gegenüberstellt, kommt man zu folgender Rechnung:

Beitragsaufkommen für den Versicherer:

0 bis15 Jahre ist zu vernachlässigen

15 bis 20 Jahre, nach Eintritt ins Berufsleben decken die Einnahmen gut die Ausgaben, es bleibt noch ein Plus für den Versicherer zumal der Gesundheitszustand der Versicherten in diesem Alter bei mindestens 80% der Versicherten als gut und damit kostengünstig zu bezeichnen ist.

20 bis 30 Jahre, die Einnahmen übertreffen bei weitem die Ausgaben.In dieser Altersstruktur steigen mit den Löhnen/Gehältern der Versicherten sauch deren Beiträge im Sozialversicherungssystem.

30 bis 40 Jahre, die Einnahmen werden durch die Ausgaben stärker belasten al in der vorigen Alterstufe, trotzdem bleibt noch ein genügend großer Betrag an Einnahmen übrig.

40 bis 50 Jahre, die Einnahmen übertreffen in höherem Maße die Ausgaben, der „ Juliusturm“ der Versicherer wächst und wächst.

50 bis 60 Jahre, die fetten Einnahmejahre gehen weiter, die Ausgaben sind dagen in kleineren Segmenten angesiedelt.

Zwischen 30 und 60 Jahren sind die höchsten Einnahmen für die Versicherer.

Bis zum 65 Lebensjahr also bis zum Ende der Lebensarbeitszeit wird der „Juliusturm“ mit Höchstbeiträgen gefüllt.

Ab dem Rentenalter wächst der „Juliusturm“ nicht mehr so schnell, dafür aber stetig.



Quintessenz:

Wenn man die allgemeine Pflicht in der Sozialversicherung für den zahnärztlichen Bereich abschafft und jeden Bürger vom Säugling bis zum Greis auf privater Basis versichert, würde für jeden eine Luxuszahnmedizin möglich.

Das rechnet sich wie folgt:

Geht man davon aus, daß ein Lebensdurchschnittsverdienst zwischen dem 20. und 65. Lebensjahr bei ca 2500.-€/monatlich liegt und dieser Bruttoverdienst einen Kostenfaktor von

3% daraus für den zahnärztlichen Bereich ausmacht, dann kommen pro versicherter Person

monatlich 75.-€ für zahnärztliche Belange in die Versicherungskassen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat ca 82 Millionen Einwohner. Es gibt allerdings viele davon, die für ein Beitragsaufkommen nichts zusteuern können. Gehen wir bei dieser Gruppe von 10 Millionen aus. Weiterhin könnte man man 20 Millionen herausrechnen, die nur 5.-€ pro Person/Monat bezahlen (Kinder und Geringstverdienende). Der Vereinfachung halber rechnet man mit nur 50 Millionen Voll-Beitagszahlern.

Da 75.-€ für eine Zahnversicherung pro Person dazu führten, daß eine „Super-Luxus Überversorgung“ stattfinden könnte, wäre es sinnvoll, das Geldaufkommen wie folgt zu splitten: Man nimmt 30.-€ für die reine Zahnversicherung, 30.-€ legt man pro Person in einer Lebensversicherung mit Todesfall-Risiko bis zum Ablauf der Lebensarbeitszeit fest und zahlt sie dann an den Versicherungsnehmer aus. Hier kommt ein Betrag von ca 50 000.-€ heraus.

Aus den 15.-€ Rest zahlt man 2.-€ in einen Sozialfonds ein, der entsprechend Bedürftigen (den o.a.10 Millionen Personen) zu Gute kommt. Hier stünden monatlich für jeden dieser Gruppe 100.-€ für Zahnbehandlung zur Verfügung im Jahr wären das 1200.-€!! Die restlichen 13.-€ werden in einen Fonds bezahlt, der für außergewöhnliche Kosten bereitsteht, die im Rahmen zahnmedizinischer Versorgung für den Einzelfall entstehen könnten, wenn Kosten für den einzelnen Versicherten entstehen, die mit der normalen Krankenversicherung nicht aufgefangen werden könnten (Dies ist aber ein eher irreales Bild). Aus diesem Fonds können dann solche Kosten bedient werden, die durch ein entsprechendes Gutachter-Team für den Einzelfall freigegeben werden könnten z.B.der Gruppe der 20 Millionen Kinder und Geringverdienenden bis zum 20.Lebensjahr.)

Ansonsten könnten diese Gelder für medizinische Forschungszwecke zur Verfügung gestellt werden oder eigene freie Forschungseinrichtungen ( z.B.der Zahnärzte-Kammern,Zahnärzte-Verbänden der verschiedensten Fachrichtungen,wie BNZ e.V.) gebaut und unterhalten werden mit wirklich unabhängigen Forschern. Hier könnten die weltweit besten Leute zusammengerufen werden, ohne daß der Staat oder die Industrie ihre Hände ins Spiel bringen könnte.

(Die Selbstverwaltungen für diesen Bereich könnten aufgehoben werden, z.B. die Kassenzahnärztlichen Verwaltungen, die Krankenkassen müßten ebenfalls einen Beitrag in der Form leisten, daß die Chefetagen ausgedünnt und der Verwaltungsapparat erheblich verschlankt werden müsste. Es ist nicht einzusehen, daß z.B. der Chef einer großen AOK in Nordrhein-Westfalen 1 Million € verdient und außerdem noch Aufwandsentschädigungen zusätzlich wie Auto, Fahrer, Hausmeister, Gärtner, Verpflegungspauschale, 2 Monate Urlaub usw. Es wäre nur noch eine „gesetzliche“ = Pflicht-Zahn-Kasse notwendig. Im Privat-Kassen Bereich würde sich sowieso nichts ändern, allenfalls im Leistungsangleich an die Pflicht- Kassen, da diese erheblich besser finanziell ausgestattet sind und dementsprechend bessere Leistungsqualität bieten könnten.)



Betrachtet man nun, daß der Verdienst sich in aller Regel vom 20. bis zum 65. Lebensjahr erheblich steigert, dürfte der Betrag von 3% aus den Gesamtkosten der Sozialversicherung für den Einzelnen noch weiter zu thesaurieren sein, wenn man die Steigerungen jeweils der Lebensversichung zuschlägt. Der am Ende herauskommende Betrag kann für den Einzelnen die Rente erheblich aufbessern oder natürlich auch anders verwertet werden.

Der jeweilige Endbetrag ändert sich selbstverständlich nach Eintrittsalter. Selbst bei Halbierung der Laufzeit käme noch ein erklecklicher Betrag heraus ca. 22 000.- €

Betrachtet man einmal den Versichererer, der die gleiche Summe von jedem bekäme, wie die Lebensversicherung, dann fällt es schwer zu glauben, daß ein Versicherter im Durchschnitt

50 000.-€ in seinem Leben bis zum 65 Lebensjahr für zahnärztliche Leistungen in Anspruch nimmt.

Bleibt nur zu fragen: Wo bleiben die 125 000.-€ die ja in eben diesem Berufsleben zusammenkommen, wenn die Sozialversicherung wirklich 3% für die rein zahnärztlich medizinische Seite zur Verfügung stellt ausgehend von einem Lebensarbeits-Durchschnittsgehalt von 2500.-€.

Es bleibt dem geneigten Leser überlassen weitere Rechenbeispiele aus diesen Grunddaten anzustellen.

Berechnen Sie nur einmal das Gesamt-Beitragsaufkommen von 50 Millionen Bürgern mal 75.-€ plus 20 Millionen mal 5.-€. Wird Ihnen bei dieser Zahl genaus so schwindelig wie mir?

3 750 000 000.-€

+ 100 000 000.-€

---------------------

3 850 000 000.-€

Drei Milliarden-achthundert-fünfzig Millonen Euro nur für Zähne!!!!!

Fragen Sie einmal einen Lebensversicherer,welche Summen bei o.a.Rechenbeispielen für den Einzelfall zusammenkommen!!!

Autor: Prof.Prof.h.c. Dr. med.dent.Werner Becker, Köln

 
 
   

Der Zahn im Dialog

hier eingestellt: 12.6.2010

Vortrag Kongress Constanta/Rumänien 05/09  

Der Zahn im Dialog

Zunächst bedeutet Dialog ein Gespräch unter mindestens zwei Partnern. Somit wäre da die Diskussion, das Gespräch, der Austausch von Meinungen, Ansichten usw....
Übertragen wir dies auf den Zahn, bedeutet dies, daß zwischen Zahn und dem restlichen Umfeld eine Austausch stattfindet. Zunächst ist damit nichts über die Qualität und die Quantität diese Austausches gesagt. Lediglich das Factum ist bezeichnet. Nun muß man sowohl die Qualität, wie auch die Quantität dieses Austausches näher betrachten.
Qualität:
Hierhin gehört einerseits der Weg diese Austauschens   und wie dieser Austausch stattfindet. Anatomische Substrate, wie Gefäße, Muskelketten oder einfach Gewebsstrukturen sind nicht bekannt, jedenfalls bisher nicht bekannt. Also müssen sich diese Austauschstrukturen in einem anderen Medium abspielen. Hier kommen also nur noch immaterielle Informationswege in Frage. Diese können elektrischer, energetischer, magnetischer Struktur sein. Im weitesten Sinne zählen sie unter die Elektronik.

Diese Wege sind zum größten Teil in der derzeitigen Universitäts-Medizin nicht meßbar.
Im Bereich der Naturheilkunde sind mit bioelektronischen Meßmethodiken die Effekte der Zusammenhänge zwischen Zähnen und Körper meßbar. Allerdings sind die Wege auch noch nicht zu 100% geklärt. Man geht zum Beispiel davon aus, daß es Strukturen im Körper gibt, die ein besonderes elektrisches, allerdings verlustfreies Leitwertverhalten zeigen. Dies wird den Akupunkturbahnen zugeschrieben. Untersuchungen über die Weiter-Leitung von Lichtquanten über Akupunkturbahnen sind von Prof. Dr. Popp, Neuß/Düsseldorf beschrieben und wissenschaftlich erforscht worden.

Nun kommt man aber mit diesem Denkmodell schnell an die Grenze des Erklärbaren.
Es gibt (und wurde auch beschrieben) eine Versuchsanordnung, in der ein Medikament in den musculus glutaeus gespritzt wurde und in der gleichen Sekunde an einem Meßpunkt an der Hand das injizierte Mittel in seinem Frequenzspektrum mit einem Frequenzmeßgerät gemessen werden konnte. Dieser Übertragungsweg ist auf humoralen oder Leiterbahnen Systemen, wie den Nerven, in dieser Schnelligkeit nicht möglich. Hier wirken andere Mechanismen. In unsere Vorstellungswelt übersetzt hieße dies, daß mittels „Funkstrecken“ diese Distanzen überwunden werden.
Quantität:
Ich stelle mir dies so vor: Eine jede Zelle z.B. des Menschen, ist elektrisch gesehen, ein Dipol. Es bildet sich daher ein elektro-magnetisches Feld. Alle Zellen sind untereinander in diesem Frequenz-Feld-System untereinander verbunden, kommunizieren also miteinander. Wenn man nun noch die von Sheldrake beschriebenen und definierten morphogenetischen Felder in die Betrachtung miteinbezieht, dann dürfte klar sein, daß eine Zellkommunikation z.B. im menschlichen Körper allumfassend und immer gleichzeitig ist. Also es gehen keine Informationen verloren und alle Informationen sind jederzeit an jedem Ort verfügbar. Dies gilt für körpereigene, wie auch für körperfremde Informationen.

Erleben kann man dieses Phänomen mit körperfremden Informationen, deren Frequenzen, also keine Stofflichkeit, man mittels spezieller Magnetfelder und/oder Frequenzgeneratoren immateriell in ein Zellsystem applizieren kann. Deren Wirkung an/in der Körperzelle hat den gleichen sicht- und meßbaren Effekt, wie der Stoff, den ich z.B. per Tropfen oder Tablette oder Spritze in den Körper einbringe. 


Was bedeutet dies nun für die Zahnmedizin? Jeder Stoff, den ich materiell in das kybernetische, mehrfach dimensionale Gebilde des Zellverbandes Mensch einbringe, hat sofort Kontakt zu allen Zellen und wirkt dementsprechend auch omnipotent. Die rein lokale Betrachtungsweise, wie sie in der Zahnmedizin derzeit immer noch praktiziert wird, ist falsch. Ein Implantat, eine Wurzelfüllung, um gleich die schlimmsten Übeltäter zu benennen, haben allergrößte Auswirkungen auf das gesamte System. Viele Therapieversager, viele Krankheiten sogenannter „unbekannter Genese“, viele mit heutigen Mitteln immer noch nicht therapierbaren Erkrankungen, haben einen schweren Ballast oder eine Zieladresse in der Ursachen-Erforschung im Zahn-, Mund- und Kiefergebiet.

Über 70% der internistischen Erkrankungen haben eine Beteiligung in eben diesem Gebiet. Oder glauben etwa die Implantologen, nachdem sie das Erscheinungsbild der Periimplantitis erkennen und zugeben mußten, daß die dortigen Keime nur am Ort des Geschehens festgebunden sind? Die DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie) gibt in einer Veröffentlichung zu, daß 25% aller Implantate durch Periimplantitis betroffen sind/verloren gehen und weitere nicht näher bezeichnete Prozente dauerhaft mit Periimplantitis zu tun haben. Deren Therapie-Empfehlung: Langdauernde Antibiotika-Gaben oder besser noch Biphosphonate. Letztere verursachen sogenannte „ Löcher“ im Kiefer, in die dann Implantate / Zähne einbrechen. Übrigens hat im letzten Jahr ein namhafter deutscher Professor auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden, ebenfalls die Einnahme von Biphosphonaten bei Parodontopathien empfohlen.Von den fatalen Nebenwirkungen einer solchen Therapie einmal ganz abgesehen, grenzt eine solche Therapie für mich an das Delikt schwerer Körperverletzung.

Noch eine Statistik: Seit Beginn der Implantations-Ära sind Entzündungen der Herzklappen und des Herzmuskels um mehr als 1000% gestiegen. Nur Zufall??? 
Die Endodontologen stehen dem in nichts nach. Viele Endodontie-Pasten und Endodontie-Füllungsmaterialien gibt es heute noch, die im Abbindeprozeß, Formaldehyd freisetzen und es dann auf dem humoralen Weg z.B. zur Nebenniere bringen und dort die Cortisonproduktion verändern, mit der Folge, daß z.B. bei Frauen die gynergenen Hormone in Mitleidenschaft gezogen werden und z.B. zur Unfruchtbarkeit führen können., wie es spanische Wissenschaftler u.a an den Universitäten in Madrid und Malaga beschrieben haben.

Oder wissen sie, daß Dentalgipsen, Formaldehyd gerade unterhalb der Deklarationsgrenzen beigemengt wird, um damit die sogenannte „Kantenfestigkeit“ zu erzeugen.  


Was passiert also, wenn sie z.B. eine Kunststoffprothese auf einem solchen Gips fertigen. Dies ist vor allen Dingen dann schlimm, wenn sie vorher das Material ausgetestet haben und dieses schließlich einsetzen, das mit Formaldehyd „getränkt“ ist? Wenn dann Brennen der Schleimhäute des Mundes und/oder der Zunge entsteht, sie aber sicher sind, daß die das für gut befundene und getestete Material bestimmungsgemäß verarbeitet haben und trotzdem die Probleme beim Patienten entstehen? Wer von ihnen hat schon einmal daran gedacht, daß der Dental-Gips bei der Herstellung der Prothese der Verursacher sein kann? Über die Formaldehydproblematik im Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt des Körpers gibt es ja genügend alarmierende Forschungsberichte aus aller Welt. Ganz abgesehen von den Zahn-Organ-Beziehungen, die auf den Forscher und Arzt Dr. Reinhold Voll zurückgehen, haben alle Materialien, die in den Mund verbracht werden, immer eine ganzheitliche Wirkung auf jede Zelle des Körpers.

Die Erkenntnis, daß jede Zelle des Körpers nicht einzeln an z.B. das arterielle System angeschlossen ist und nur über einen Mittler erreicht wird, ist auch in der Schulmedizin bekannt. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, über das Matrix-System zu berichten. Dies wird im Laufe dieses Kongresses durch den Kollegen Dr. Bodo Köhler näher beleuchtet.

Was gibt uns die Universitäts-Medizin/-Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde als Arbeits- und Handwerkszeug an die Hand, um den Dialog-Gedanken in den verschiedensten Kompartimenten des Körpers zu verfolgen? Aus meiner Kenntnis kommt da nichts. Leider regiert in der Medizin immer noch das Symptomen Denken und Behandeln, also die reine Focussierung auf den Ort des Geschehens. Das Kausale Denken und Behandeln wäre richtiger, da man dann dem Symptom seine Existenz entziehe. Natürlich ist dieser Weg oftmals schwieriger, weiter und manchmal auch nicht direkt zu beschreiten. Mancher Umweg muß da schon einmal in Kauf genommen werden.

In Deutschland hat in letzter Zeit eine Diskussion begonnen, die sich mit Leitlinien in der Medizin/Zahnmedizin beschäftigt. Dies könnte eine fruchtbare Diskussion sein, wenn man nicht schon nach kurzer Beschäftigung mit diesen Leitlinien, sich folgendes herauskristallisiert. Gemeint ist eine Medizin, die wie ein Kochbuchbuch alles und jedes diktiert und keine Individualität zuläßt. So schreiben die Leitlinien vor, wie jeder einzelne Diagnostik- und Behandlungsschritt vorzunehmen ist. Er orientiert sich streng am Symptom und läßt es nicht zu, den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Dies ist nur dann möglich, wenn man den Weg komplett verläßt und einen ebenso komplett neuen Weg einschlägt.. Es wird alles nur nach Normen geregelt. Das Ergebnis kann sich dementsprechend nur eindimensional darstellen.

Versucht man dann etwas in die Tiefe zu gehen, was nicht erwünscht ist, stellt man Erstaunliches fest. Je nach Krankheitsbild glaubt man sich auf dem Beipackzettel eines Medikamentes wiederzufinden, oder in der durch die Post zugesendeten „wissenschafts-Werbung“ der Pharmafirmen. Spätestens hier muß einem normal denkenden Menschen klar werden, wer hinter den Begriffen und den Forderungen einer „Evidence based Medicine“ steht. Wird hier nicht nur die Medizin als ein aus der Erfahrung kommendes tradiertes Wissen und seine Anwendung beim und am Menschen geradezu pervertiert sondern man wird geradezu zu Handlangern der mafiösen Strukturen einer globalen Pharma-Industrie herabgewürdigt, wenn man diesen Leitlinien-Empfehlungen folge leistet.

Ist es sinnvoll, nur noch in Begriffen wie „state of the art“, evidenzbasierte Medizin zu denken und danach zu handeln? Schließlich bleibt dabei der Mensch auf der Strecke. Wir, die Ärzte/Zahmärzte, müssen uns dagegen stemmen und die Person, den Patienten mit Namen und Vornamen und nicht den Fall Nummer 13 von Zimmer 14, Karteinummer 4711 zu behandeln. Diese Besinnung auf das Wesentliche, den Menschen, sollte Ziel und Weg gleichzeitig sein, für den naturheilkundlichen Arzt/Zahnarzt. Eine solche Abgrenzung unter Ärzten/Zahnärzten würde ich tolerieren, allerdings mit dem Ziel, daß sich alle in den Heilberufen Tätigen, wieder dem Menschen zuwenden und eine Zuwendungsmedizin anbieten. 
Unser Vorbild sollte der klassische griechische antike Arzt (ίατρός) sein, der Priesterarzt,der
den Menschen in seiner Ganzheit erfaßt und behandelt hat. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich habe eine zehn Jahre dauernde Ausbildung im Sinne des Priesterarztes in den Jahren von 1984 bis 1994 gemacht, neben meiner damalig sehr großen und stark frequentierten Praxis. Dort habe ich gelernt, den Menschen in seinem Sein mehr und mehr kennen zu lernen und ihn und mich selbst im Einklang mit der göttlichen Natur zu betrachten und zu behandeln.

 
 
   

Vortrag : Die Kombination regulativer Therapien

hier eingestellt : 14.6.2010

Vortrag:

20.Mai 2006 Bogota (Kolumbien)

26.Mai 2006 Sao Paulo (Brasilien)

Die Kombination  regulativer Therapien. Grundprinzipien eines ganzheitlich optimalen Behandlungskonzeptes.

Werner Becker, Köln/Cologne Prof. Prof.h.c. Dr.med.dent.
Chief of the Department of Complementary Dental Medicine Faculty of Dental Medicine and Farmacy Ovidius University, Constanta, Romania

Der Begriff Regulation ist  untrennbar mit den Begriffen Zelle, Milieu und Matrix verbunden.

Dies beinhaltet:
    1. Stofftransport (Moleküle) im Blutkreislauf
    2. Ladungstransport (Ionen) im analogen
        Gleichstromsystem
    3. Lichttransport (Energie) im
        Meridiansystem
    4. Solitonentransport (Information) im
        digitalen Nervensystem

 

Regulation......
                              ist Leben

 

das bedeutet: daß sie nur in biologischen, belebten Strukturen möglich und wirksam ist. Regulation und Lebensvorgänge sind untrennbar miteinander verbunden.

 

Regulation......
                              sind Grundlagen

 

... die ihre feste Basis in der Physik und in der Chemie haben. Sie ist damit eingebunden in das gesamtkosmische Geschehen.

 

Regulation......
                               ist also die Aufeinanderfolge biologischer
                               (biochemischer und  biophysikalischer)
                               Einzelvorgänge.

 

Regulation......
                               bedeutet Ordnung

 

Das bedeutet, daß alle Lebensvorgänge, also alle Regulationen, ineinander und miteinander sich in vorprogrammierten Abläufen abspielen.

In solche Abläufe kann man sich nun mit bioinformativen Verfahren „einklinken“. Eine Königsdisziplin stellt dabei die Magnetfeldtherapie dar. Sie nutzt diese Regelvorgänge, um sie wieder anzustossen  (zu beleben) oder   über deren Wege zum therapeutisch gewünschten Zielpunkt zu gelangen.

 

Regulation......
                               sind letztlich Kreisläufe.
                                Hier denkt man weniger z.B. 
                               an den Blut und Lymphkreislauf,
                               als vielmehr an die energetische
                               Kreisläufe, wie z.B an die
                               Funktionskreisläufe Lunge-Dickdarm 
                               oder die eben schon angedeuteten
                               Energiestrecken.

 

Regulation(en)......
                                sind Systeme
                                kybernetische Systeme

 

Dies bedeutet, daß sich Regulationsvorgänge in einem vielfach ausgelegten Raum abspielen, der zudem noch weit außerhalb der vom Menschen erfassbaren Dimension ist und sich damit nachvollziehbarem mechanistischem Denken entzieht.

Genau hier ist der der Ansatz für den Einsatz der Magnetfeldtherapie. Magnetfelder erreichen alle Räume der menschlichen Natur, auch in der geist-seelischen Ebene.

Beweis: das „Ansprechen“ der unterschiedlichen Areale des Körpers auf den ihnen „eigenen“ Frequenzen. Diese Frequenzen sind u.a.von Dr. Ludwig gefunden und beschrieben worden.

 

Regulation......
                               sind keine starren Systeme,
                               sondern Fließgleichgewichte

 

Das bedeutet, daß sie immer das Bestreben haben, in einen ausgeglichenen Zustand zu kommen,vergleichbar mit einer Waage, die im Gleichgewicht steht.

 

Regulation....
                               ist ein Waage(gleichgewichts-)
                               verhalten biologischer Systeme.

 

Regulation.....
                                ist Ausgleich

 

Das bedeutet, daß auf allen Ebenen nach Möglichkeiten gesucht werden muss, zu diesem Gleichgewichtszustand zu kommen, vergleichbar dem der „kommunizierenden Röhren“

 

Regulation......

                               ist ein offenes System,  über das man mit den
                               verschiedensten Mitteln  Kreisläufe anregen und
                               Starren auflösen kann.

 

Regulation......
                ist nicht mono...
                               sondern multi.....

 

Regulation......
                               eröffnet demnach die Möglichkeit,
                               Therapien auf verschiedenen
                               Ebenen zu induzieren. 

 

Regulation.....
                                eröffnet die Möglichkeit
                               zwischen geist-seelischer und
                               körperlicher Ebene zu wechseln.

 

Regulation......
                               eröffnet erst die Möglichkeit,
                               einen Ansatz zu ganzheitlich
                               optimalen Behandlungskonzepten
                               zu finden.

 

Erst wenn die Regulationsfähigkeit wiederhergestellt ist, ist eine Therapie möglich. Hier ist der eigentliche Grund für sogenannte „Therapieversager“.

Aus meiner Erfahrung eröffnet erst die Magnetfeldtherapie die Möglichkeit zu erheblich erweiterten Therapiefeldern im Rahmen nicht nur der naturheilkundlichen Therapien. Denn sie spielt sich im intrazellulären Raum ab, aber nur dann, wenn mit entsprechenden Frequenzen und Feldstärken und deren Modulation gearbeitet wird. Ansonsten wird nur der extrazelluläre Raum erreicht, was therapeutisch eher kontraproduktiv ist, wie z.B. das Zappern.

Bioelektronische Therapien gleich welcher Art, müssen sich daran messen lassen, inwieweit sie den intrazellulären Raum erreichen, denn davon hängt deren Effektivität ab. Anders verhält es sich mit der bioelektronischen Diagnostik. Hier erreicht man bewußt den „Matrixraum“, um über dessen Zustand Rückschlüsse auf das Zellgeschehen zu machen.

Genau dies ist der Punkt, warum bioelektronische Messungen nur schwer reproduzierbar sind: Im Fließgleichgewicht der Regulation sind dauernde Zustandsänderungen in der Matrix, sodaß auch deswegen immer wieder andere Messwerte resultieren. Gemeinsam ist allerdings allen Meßwerten die grundsätzliche „Tendenz“, aus deren Aussage eine hohe Wahrscheinlichkeit der Validität der Messung ablesbar und interpretierbar ist. 

 

 
 
   

Die Zähne beeinflussen den ganzen Körper

Ganzheitliche Zahnmedizin

Gesunde Zähne ersparen langwierige Zahnbehandlungen und tragen zum gepflegten Erscheinungsbild eines Menschen bei. Sie haben jedoch auch einen erheblichen Anteil am Erhalt der allgemeinen Gesundheit. Die jahrunderte alte Erkenntnis, daß das Zahn-,Mund-,Kiefergebiet in direktem Zusammenhang mir der Gesamtgesundheit des Körpers steht, wird in letzter Zeit wissenschaftlich wiederentdeckt.

Die Gesundheitsrisiken, die von kranken Zähnen und ihrem direkten Umfeld ausgehen, sollten nicht unterschätzt werden (Herd- und Störfeldproblematik). Nach Ansicht von ganzheitlich arbeitenden Zahnmedizinern gehören kranke Zähne zu den Verursachern von zwei Dritteln aller internistischen Erkrankungen, was nach wie vor von den meisten Ärzten noch immer zu wenig beachtet wird.

Vor allem wenn die sogenannten ärztlichen Therapieversager zum Tragen kommen, sollten parallel die Zähne von einem naturheilkundlich orientierten Zahnarzt untersucht werden. Denn nicht immer machen sich kranke Zähne oder Rückstände von früheren Zahnbehandlungen durch Schmerzen im Mundbereich bemerkbar. Hier müssen die Erkenntnisse aus den Zahn-,Organ-Wechselbeziehungen zum diagnostischen Rüstzeug herangezogen werden.

Einerseits können verschiedene Allgemeinerkrankungen in der Mundhöhle frühzeitig erkannt werden. Andererseits können Entzündungen/Erkrankungen im Mundraum das Risiko für bestimmte körperliche Erkrankungen erhöhen. So gilt beispielsweise eine Zahnbettentzündung (Parodontitis), von der je nach Altersgruppe etwa 45 bis 65 Prozent der Erwachsenen betroffen sind, als Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Bei schwangeren Frauen werden Zusammenhänge zwischen Erkrankungen des Zahnhalteapparates und der Frühgeburtenrate sowie einem geringen Geburtsgewicht diskutiert. Auch Atemwegserkrankungen scheinen häufig von Bakterien (die ursprünglich im Darm angesiedelt waren) ausgelöst zu werden, die auch dafür bekannt sind, Entzündungen des Zahnbetts zu verursachen. Solche Wechselwirkungen entstehen, weil Bakterien aus der Mundhöhle häufig über die Blutbahn in andere Körperregionen vordringen und dort Erkrankungen auslösen oder vorhandene Erkrankungen begünstigen können. Die Besiedlung des „Kauschlauches“ mit Bakterien wird vom Mund (Lippen) bis zum Afterschließmuskel gesteuert vom Dickdarm, in dessen Payerschen Plaques 2/3 des gesamten Immunsystems angesiedelt ist. Liegt dort eine Störung vor, betrifft sie das ganze System und kann sogar zu Problemen führen, die das Funktionssystems von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und der Kauebene zu Kopfschmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule betreffen können. Die Schleimhäute des Verdauungstraktes sind gleichzeitig auch mitverantwortlich für alle Stoffwechsel- und Regelfunktionen des Körpers.

Schlecht eingestellte Diabetiker etwa haben oft zusätzlich mit Zahnbettentzündungen zu kämpfen, weil ihre Abwehrmechanismen geschwächt sind. Systemische Erkrankungen können den Speichelfluss vermindern und dadurch das Kariesrisiko erhöhen. Gleiches kann die langfristig Einnahme bestimmter Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen oder Depressionen bewirken. Außerdem beeinflusst die Lebensweise die Mundgesundheit. Raucher zum Beispiel entwickeln häufiger eine Parodontitis und haben deutlich schlechtere Heilungschancen als Nichtraucher. Gemeinsam mit häufigem Alkoholgenuss steigert das Rauchen ebenso erheblich das Risiko von Mundschleimhautveränderungen und oralen Tumorerkrankungen.

Mundgesundheit ist zum großen Teil mitverantwortlich für die Gesamtgesundheit, diese Erkenntnis setzt sich mehr und mehr durch.

Durch eine gründliche tägliche Mundhygiene, professionelle Zahnreinigungen, eine gesunde Lebensweise und regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen wie auch Karies zu einem großen Teil beeinflussbar und lassen sich in den meisten Fällen gut therapieren. Allerdings spielt dabei die Mithilfe der Patienten durch eine sorgfältige Mundpflege eine zentrale Rolle. Tägliche Zahnpflege und regelmäßige Vorsorge beim Zahnarzt sind ein Muss Die Ernährung spielt eine entscheidend wichtige Rolle, sie sollte ausgewogen und vollwertig sein. Kohlehydrate in Form von Süßigkeiten sollten in Grenzen gehalten werden. „Süß macht sauer“ und somit im Darm ein Milieu schaffen, in dem Pilze und Schadstoffe gedeihen zum Schaden des „Ganzen“.

Entzündungen des Zahnbettes sind trotz des medizinisch-technischen Fortschritts der vergangenen Jahrzehnte noch immer bei 75 Prozent der Erwachsenen festzustellen. Weil sie in den meisten Fällen völlig schmerzfrei verlaufen, werden sie häufig erst dann bemerkt, wenn bereits ein unumkehrbarer Knochenabbau im Zahnhalteapparat stattgefunden hat und damit das Risiko für andere Erkrankungen und Komplikationen steigt. Entzündungen können in aller Regel behandelt und beseitigt werden, Knochenabbau kann nicht rückgängig gemacht werden, auch wenn dies mit Knochenersatzmaterialien versucht wird. Diese werden wie Fremdmaterial vom Körper behandelt und abgebaut (beseitigt), sodaß letztendlich die Defekte bleiben. Teure prothetische Wiederherstellungsmaßnahmen sind dann die Folge.

Studien zeigen ein um bis zu zweifach er­höhtes Risiko für Herzerkrankungen und ein fast dreifach erhöhtes Risiko für Schlaganfall. Auch wurden erhöhte Blutzuckerwerte bei Diabetikern festgestellt, die an einer Parodontitis leiden. Neugeborene, bei deren Mutter eine unbehandelte Parodontitis vorliegt, sind einem 7-fach höherem Risiko ausgesetzt, mit Untergewicht auf die Welt zu kommen. Umgekehrt tritt eine Parodontitis im Zusammenhang mit Diabetes oder Osteoporose häufiger auf, ebenso bei Rauchern von mehr als 15 Zigaretten am Tag, im höheren Lebensalter und bei erblicher Veranlagung.

Auch der Zahnarzt ist aufgrund der vielschichtigen Zusammenhänge medizinischer und zahnmedizinischer Erkrankungen in seiner fachlichen Kompetenz gefordert. Für ihn bedeutet dies, dass sich sein Aufgabenfeld nicht auf das Zahn-, Mund-, Kiefergebiet beschränkt, sondern sein Blick auf den ganzen Patienten gerichtet sein muss. Außerdem kommt der Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizin und allgemeinmedizinischen Disziplinen eine wichtige Bedeutung zu.

Adressen von naturheilkundlich orientierten Zahnärzten, die ganzheitlich arbeiten, können beim Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte angefordert werden.

 
 
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